Suchergebnis

Johannes Vetter

Deutsche Leichtathleten wollen Rio-Bilanz in Tokio toppen

Mit Meeresrauschen, Trommelrhythmen und markigen Worten sind die deutschen Leichathleten auf die olympischen Medaillenkämpfe in Tokio eingeschworen worden.

«Ich wünsche euch, dass ihr euch keine Grenzen setzt, mit der nötigen Lockerheit und gekrönt von Erfolg», sagte Idriss Gonschinska, Vorstandsvorsitzender des Verbandes, auf einer Teamsitzung im Trainingslager an der Küste im japanischen Miyazaki. «Ich bin froh, wenn ich die ganze positive Energie, die ich gesammelt habe, im Wettkampf endlich rauslassen kann», sagte Oleg Zernikel, ...

Malaika Mihambo

Olympia-Medaillen bei Pandemie-Spielen mehr wert

Die Recycling-Medaillen bei den Tokio-Spielen sind aus Elektroschrott gewonnenen Edelmetallen hergestellt. Für die meisten deutschen Starter haben die Olympia-Edelplaketten in Gold, Silber und Bronze trotz oder gerade wegen der Pandemie noch einen besonderen ideellen Mehrwert.

«Letztendlich ist der Wert eher erhöht, weil die Bedingungen viel schwieriger sind als in einem normalen Jahr», sagte Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo. Das letzte Jahr sei sicher für alle sehr anstrengend gewesen, auch für sie hätten sich viele Dinge ...

DOSB-Psychologin

Lachen als Medizin: Psychologen halten Team D bei Laune

Isolation im olympischen Dorf, begrenzte Kontakte, Maskenpflicht und die Angst, dass der Lebenstraum durch Corona-Ansteckung oder unverschuldete Quarantäne noch platzt

Die Sportpsychologen und Sportpsychologinnen sind im deutschen Team bei der Pandemie-Ausgabe der Olympischen Spiele in Tokio so wichtig wie wohl nie zuvor. «Klar, man ist mit den normalen sportpsychologischen Themen dabei, muss aber auch Animateur sein», sagte Franka Weber, Sportpsychologin des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Medaillen-Garant

Bereit für Tokio: Formbarometer des deutschen Teams

Mehr als 430 Athletinnen und Athleten schickt der Deutsche Olympische Sportbund zu den Sommerspielen nach Tokio. In Rio de Janeiro eroberte das deutsche Team vor fünf Jahren 42 Medaillen, davon 17 goldene. Wie sind die Aussichten in den 33 Sportarten diesmal?

Badminton: In den Einzeln dürften Yvonne Li und Kai Schäfer mit den Spitzenplätzen nichts zu tun haben. Bessere Chancen dürfte das Mixed-Doppel mit Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich als Weltranglisten-15.

Lilly Stoephasius mit Vater Oliver

Pingpong am Küchentisch: Olympia-Kinder und Sportler-Eltern

Mit Pingpong am Küchentisch und einem Cartoon-Trick ging für Dimitrij Ovtcharov einst alles los - und bis heute kann sich der Weltklasse-Tischtennisspieler auf seinen Vater voll und ganz verlassen.

«Da war er sechs Jahre alt», erzählt Papa Michail lachend über den ersten Schlagabtausch mit seinem Filius. Seither sind Spielersohn und Trainervater ein starkes Team. «Er hört schon auf mich, auch wenn er es nicht immer zugibt», sagt der Senior der Deutschen Presse-Agentur.

Christoph Harting

Kein Tokio-Ticket für Leichtathleten Storl und Harting

Ohne den zweifachen Kugelstoß-Weltmeister David Storl und voraussichtlich auch ohne Diskus-Olympiasieger Christoph Harting fliegen die deutschen Leichtathleten nach Tokio.

Der Goldmedaillengewinner von Rio 2016 ist nur Ersatz im Aufgebot für die Sommerspiele, das der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Samstag in seiner weiteren Nominierungsliste veröffentlicht hat. Größte Hoffnungsträger sind Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo, der derzeit weltweit herausragende Speerwerfer Johannes Vetter und Zehnkampf-Weltmeister Niklas ...

Niklas Kaul

Zehnkämpfer Kaul und Kazmirek nach Tokio - Nowak mit Pech

Den quälenden 1500-Meter-Lauf zum Abschluss und auch das Speerwerfen ersparte sich Niklas Kaul. Der Zehnkampf-Weltmeister stieg beim Meeting in Ratingen am Sonntag vorzeitig aus, da sein Tokio-Ticket nicht mehr durch deutsche Konkurrenten gefährdet war.

Zusammen mit Sieger Kai Kazmirek von der LG Rhein-Wied darf der 23 Jahre alte Mainzer nach Japan fliegen. Die holprige Olympia-Qualifikation löste bei Kaul gemischte Gefühle aus.

Kaul unzufrieden mit erstem Tag

«Der erste Tag war scheiße, das muss man offen so ...

Niklas Kaul

Zehnkämpfer Niklas Kaul: „Der erste Tag war scheiße“

Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul hat am ersten Tag beim Meeting in Ratingen nicht glänzen können, muss aber nicht groß um sein Olympia-Ticket bangen.

Der 23 Jahre alte Mainzer belegte nach fünf Disziplinen mit 4009 Punkten nur den achten Platz. Seine Stärken liegen in den Disziplinen am zweiten Tag. In Führung lag der Frankfurter Andreas Bechmann mit 4370 Punkten vor Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied/4304) und dem Ulmer Tim Nowak (4194).

«Der erste Tag war scheiße, das muss man offen so sagen», räumte Kaul ein.

Niklas Kaul

Kaul und Schäfer wollen Olympia-Tickets sichern

Die Olympia-Medaillenkandidaten Niklas Kaul und Carolin Schäfer wollen bei der finalen Qualifikation der Mehrkämpfer am Wochenende in Ratingen ihre Startplätze für die Tokio-Spiele endgültig buchen.

«Niklas wird auf jeden Fall am ersten Tag richtig angreifen», sagte der leitenden Bundestrainer Frank Müller. Ob Zehnkampf-Weltmeister Kaul auch die letzten fünf Disziplinen noch absolviert, hängt von den Konkurrenten im Kampf um die drei Olympia-Tickets ab.

Carolin Schäfer

Bundestrainer Kühne über Carolin Schäfer: „Wir brauchen sie“

Bundestrainer Wolfgang Kühne ist überzeugt, dass die ehemalige Siebenkampf-Vizeweltmeisterin Carolin Schäfer bei den Olympischen Spielen in Tokio dabei sein wird.

«Es geht ihr von Tag zu Tag besser. Wir brauchen sie und wollen sie in Topform mitnehmen», sagte er am Rande des Mehrkampf-Meetings in Götzis.

Die 29-jährige Leichtathletin von Eintracht Frankfurt musste auf den Start bei der ersten Olympia-Qualifikation wegen der Nebenwirkungen einer Corona-Impfung verzichten.