Suchergebnis

Ghosn

Geflohener Autoboss Ghosn: Japanischer Minister im Libanon

Japan bemüht sich bei der libanesischen Führung um die Auslieferung des geflohenen früheren Autobosses Carlos Ghosn.

Der japanische Vize-Minister Hiroyuki Yoshiie trafin der libanesischen Hauptstadt Beirut unter anderem mit Präsident Michel Aoun und Justizministerin Marie-Claude Nadschm zusammen, wie die staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete. Aoun bekräftige demnach in dem Gespräch, dass es mit Japan kein Auslieferungsabkommen gebe.

Renault

Keine Tabus: Renault will nach Verlust Milliarden sparen

Renault ist erstmals seit zehn Jahren in die roten Zahlen gerutscht und will nun massiv sparen. Die Kosten sollen um mehr als zwei Milliarden Euro sinken, ein Plan dafür ist im Mai geplant, wie Interimschefin Clotilde Delbos am Freitag sagte.

Dabei stehen auch Fabriken in Frankreich und in der ganzen Welt auf dem Prüfstand. „Wir haben kein Tabu, wir schließen nichts aus“, sagte die Generaldirektorin bei der Vorlage der Geschäftszahlen in Boulogne-Billancourt bei Paris.

Nissan

Nissan mit Gewinneinbruch - Jahresprognose gesenkt

Der japanische Renault-Partner Nissan hat wegen weltweit schwacher Verkäufe erstmals seit elf Jahren einen Quartalsverlust eingefahren.

Wie der vom Skandal um den angeklagten und in den Libanon geflohenen Ex-Chef Carlos Ghosn erschütterte Konzern am Donnerstag bekanntgab, fiel im dritten Quartal des noch bis zum 31. März laufenden Geschäftsjahres unter dem Strich ein Fehlbetrag von 26,09 Milliarden Yen (218 Mio Euro) an. Im gleichen Vorjahresquartal hatte Nissan noch einen Gewinn von 70,41 Mrd Yen verbucht.

Carlos Ghosn

Nissan verklagt Ex-Boss Carlos Ghosn

Der japanische Renault-Partner Nissan hat seinen in den Libanon geflohenen früheren Chef Carlos Ghosn auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagt.

Wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab, wurde beim Bezirksgericht in Yokohama eine Zivilklage über 10 Milliarden Yen (83 Mio Euro) eingereicht.

Damit solle ein Teil der finanziellen Schäden ausgeglichen werden, die Ghosn Nissan durch sein jahrelanges „betrügerisches“ und „korruptes“ Verhalten zugefügt habe.

Toyota

Weltweiter Autoabsatz: Toyota hinter VW auf Platz zwei

Der japanische Autobauer Toyota hat im vergangenen Jahr hinter dem Rivalen Volkswagen den zweiten Platz beim globalen Absatz belegt.

Der japanische Branchenprimus, zu dem auch der Kleinwagenspezialist Daihatsu und der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors gehören, erzielte dank starker Nachfrage in Nordamerika einen Rekordabsatz von 10,7 Millionen Autos, wie der Gruppenkonzern bekanntgab. Das ist ein Zuwachs von 1,4 Prozent zum Vorjahr. Das Geschäftsjahr der Japaner läuft noch bis zum 31.

Luca de Meo

Ex-Seat-Chef De Meo soll Renault aus der Krise führen

Der frühere Seat-Vorstandschef Luca de Meo soll Renault aus der Krise führen. Der Italiener werde aber erst vom 1. Juli an als Generaldirektor amtieren, berichtete der französische Autohersteller nach einer kurzfristig einberufenen Verwaltungsratssitzung.

Der Skandal um den früheren Konzernchef Carlos Ghosn hatte Renault nachhaltig erschüttert - der Traditionshersteller sucht immer noch nach einem Neuanfang.

Der 52 Jahre alte De Meo war zu Monatsbeginn bei der Volkswagen-Tochter Seat zurückgetreten.

Carole Ghosn

Japan will nach Frau von Ex-Automanager Ghosn fahnden lassen

Japan hat sich einem Medienbericht zufolge mit einem Fahndungsersuchen gegen die Frau des in den Libanon geflüchteten Ex-Automanagers Carlos Ghosn an die internationale Polizeibehörde Interpol gewandt. Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Freitag unter Berufung auf informierte Kreise.

Interpol hatte zuvor einen Fahndungsaufruf gegen Ghosn selbst herausgegeben. Japan ersuchte zudem, den 65-Jährigen verhaften zu lassen.

Libanon verhängt Ausreisesperre gegen Ex-Automanager Ghosn

Der Libanon hat über den aus Japan geflohenen Ex-Automanager Carlos Ghosn eine Ausreisesperre verhängt. Das sei das Ergebnis einer ersten Anhörung beim Generalstaatsanwalt, hieß es aus Justizkreisen. Interpol hatte einen Fahndungsaufruf gegen Ghosn herausgegeben. Japan ersuchte zudem, den 65-Jährigen verhaften zu lassen. Der Ex-Vorstandschef von Renault-Nissan-Mitsubishi war am Ende 2018 in Tokio unter anderem wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen worden.

Zeitungen in Beirut

Ausreisesperre gegen Ex-Automanager Ghosn

Nach seiner spektakulären Flucht aus Japan ist der Ex-Automanager Carlos Ghosn im Libanon zwar ein freier Mann, darf das Land aber vorerst nicht verlassen.

Die dortigen Behörden verhängten gegen den 65-Jährigen eine Ausreisesperre und nahmen ihm seinen französischen Pass ab, wie es am Donnerstag aus Justizkreisen in der Hauptstadt Beirut hieß. Ghosn dürfte das zunächst nicht weiter stören, da er wegen eines Fahndungsersuchens der internationalen Polizeibehörde Interpol ohnehin kaum in andere Länder reisen könnte.

Japan verurteilt Wutrede von geflohenem Ex-Automanager Ghosn

Japan hat die scharfen Vorwürfe des geflohenen Ex-Automanagers Carlos Ghosn gegen das Justizsystem des Landes zurückgewiesen. Seine „einseitigen“ Darstellungen in einer Wutrede im Libanon vom Vortag hätten sein Verhalten nicht rechtfertigen können, sagte Japans Justizministerin Masako Mori. Bei seinem ersten Auftritt seit der Flucht in den Libanon Ende Dezember hatte Ghosn in Beirut alle Beschuldigungen zurückgewiesen. Ghosn ist in Japan unter anderem wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen angeklagt.