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Jahrestag des Katalonien-Referendums

Staatsanwälte fordern bis zu 25 Jahre Haft für Separatisten

Die spanische Staatsanwaltschaft hat im Zuge des verbotenen Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien 25 Jahre Haft für den früheren Vizepräsidenten der Region, Oriol Junqueras, gefordert.

Für acht weitere Angeklagte, darunter ehemalige katalanische Minister und zwei Anführer der Separatistenbewegung, beantragte die Behörde am Freitag zwischen 16 und 17 Jahren Gefängnis. Den Politikern und Aktivisten werden Rebellion, Ungehorsam und Unterschlagung öffentlicher Gelder vorgeworfen.

Puigdemont

Puigdemont gründet neue katalanische Separatisten-Bewegung

Die separatistische Regionalregierung der spanischen Konfliktregion Katalonien will eine Verurteilung der angeklagten Politiker und Aktivisten der Unabhängigkeitsbewegung nicht anerkennen.

„Wir werden kein Urteil akzeptieren, das nicht ein Freispruch der Angeklagten ist“, sagte Regionalpräsident Quim Torra am Samstag in Barcelona. Torras Vorgänger Carles Puigdemont gründete unterdessen aus dem Exil heraus eine neue Separatisten-Bewegung.

Puigdemont gründet neue katalanische Separatisten-Bewegung

Der frühere katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont hat eine neue Separatistenbewegung ins Leben gerufen. „Wir haben nicht aufgegeben und werden das auch in Zukunft nicht tun“, sagte Puigdemont aus seinem Exil in Brüssel per Videoschaltung den Teilnehmern des Gründungsparteitages in Manresa bei Barcelona. An der Zeremonie zur Gründung der „Crida Nacional per la República“ nahmen am Jahrestag der Verabschiedung eines Unabhängigkeitsbeschlusses durch das katalanische Parlament rund 6000 Menschen teil.

Barcelona

Madrid warnt Katalonien nach Krawallen

Nach den Ausschreitungen am ersten Jahrestag des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums haben sich die Fronten zwischen Barcelona und Madrid wieder verhärtet.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez warnte die separatistische Regierung Kataloniens am Dienstag vor einer Förderung derartiger Krawalle. „Gewalt ist nicht der Weg“, schrieb Sánchez auf Twitter.

Bei Kundgebungen der Separatisten war es am Montag vor allem am späten Abend zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, als Demonstranten das Parlament der ...

Jahrestag des Unabhängigkeitsreferendums

Katalonien ein Jahr nach dem Referendum

Ein Jahr nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien haben Demonstranten mit Blockaden und anderen Aktionen an die umstrittene Abstimmung erinnert. Sie forderten außerdem erneut die Abspaltung der Region von Spanien.

Aktivisten blockierten in Girona mehrere Stunden lang Gleise, auf denen der Hochgeschwindigkeitszug AVE fährt, wie die Bahngesellschaft Renfe mitteilte. Weitere Unabhängigkeitsbefürworter sperrten vorübergehend mehrere Hauptverkehrsadern in Barcelona sowie zwei Autobahnen - unter anderem mit aufgetürmten Reifen.

Jahrestag

Krawalle in Barcelona vor Katalonien-Jahrestag

Kurz vor dem Jahrestag des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums vom 1. Oktober 2017 ist es im Zentrum von Barcelona zu Zusammenstößen zwischen Separatisten und der Polizei gekommen.

Katalanische Sicherheitskräfte wurden von den Unabhängigkeitsbefürwortern unter anderem mit Farbpulver attackiert, als sie verhindern wollten, dass diese sich einer Demonstration der Nationalpolizei und der Zivilgarde näherten.

Rund 3000 Beamte der Polizeieinheiten Policía Nacional und Guardia Civil wollten mit einer Kundgebung ihre ...


 Befürworter der Unabhängigkeit Kataloniens schwenken katalanische Flaggen und demonstrieren während dem Nationalfeiertag Katal

Katalonien feiert die Fiesta der Zwietracht

Ein knappes Jahr nach dem illegalen Abspaltungsreferendum in der spanischen Region Katalonien hat die Unabhängigkeitsbewegung wieder Muskeln gezeigt. Hunderttausende gingen am katalanischen Diada-„Nationalfeiertag“, der in der Region jedes Jahr am 11. September gefeiert wird, auf die Straße. Mit dem Ruf „Wir schaffen die Republik“ demonstrierten sie für einen eigenen Staat.

Doch der Katalonien-Tag ist schon lange kein Fest der Einheit mehr, sondern eine Fiesta der Zwietracht, die die 7,5 Millionen Katalanen spaltet.

«Independència»

Katalonien: Nach Massenprotest „heißer Herbst“ erwartet

Knapp ein Jahr nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum vom 1. Oktober 2017 sind in Barcelona Hunderttausende für eine Abtrennung von Spanien auf die Straße gegangen.

Sie forderten auch die Freilassung der in Untersuchungshaft sitzenden Politiker und Aktivisten der Unabhängigkeitsbewegung. Die Massenkundgebung setzte der Entspannung, die zuletzt im Katalonien-Konflikt zu beobachten war, vorerst ein Ende. Mehrere Medien, darunter die renommierte Zeitung „El País“, warnen vor einem „heißen Herbst“, der der seit Juni amtierenden ...


Das Drama hatte sich in der Weststadt von Schwäbisch Gmünd zugetragen. Die Leiche der Frau war hier am Montag in einer Wohnung

Tödliches Ehedrama in Gmünd

In Schwäbisch Gmünd ist am Montagnachmittag die Leiche einer 67-jährigen Frau in einer Wohnung in der Weststadt gefunden worden. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass die Frau gewaltsam zu Tode gekommen ist. Im dringenden Tatverdacht steht der 69-jährige Ehemann der Frau, der sich nach Litauen abgesetzt hat. Er hat sich noch am Montagabend der Polizei gestellt, nachdem Ermittler aus Deutschland zuvor Kontakt mit ihm aufgenommen hatten.

Puigdemont will für Unabhängigkeit durch Europa reisen

Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont will nach seiner Rückkehr nach Belgien weiter in ganz Europa für die katalanische Unabhängigkeit kämpfen. „Meine Reise wird nicht enden, bis alle politische Gefangenen frei sind, diejenigen aus dem Exil zurückkehren können und die katalanischen Menschen ihr Recht zur Selbstbestimmung ohne die Drohung der Gewalt ausüben können“, sagte Puigdemont in Brüssel. Der 55-Jährige hatte am Samstagmorgen Deutschland verlassen.