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 Marianne Quénéhervé vor zwei Bildern nach Fotos aus Syrien, dem Weißhelm-Soldaten, der zwei Kinder aus einem bombardierten Gebä

„Konnte nicht anders, als das zu malen“

„Kinder zwischen allen Stühlen“ nennt Marianne Quénéhervé ihre Ausstellung, die sie noch bis 9. Oktober im Ertinger Rathaus präsentiert. Die Bilder sind so beeindruckend wie bedrückend, zeigen sie doch Kinder im Krieg: tote, gerettete, verstümmelte, verhungernde, verrohte.

Ein Streit ihrer beiden Enkel – fünf und sieben Jahre alt – war für sie vor einem Jahr Auslöser, mit ihnen über die Auswirkung von Auseinandersetzung, resultierend in Gewalt und Krieg zu sprechen.

Serie über Sekte Colonia Dignidad startet bei Joyn

Die Streaming-Plattform Joyn startet im Winter ihren Premiumbereich mit einer prominent besetzten Drama-Serie über die Sekte Colonia Dignidad in Chile. Erste Ausschnitte von „Dignity“ mit Götz Otto, Devid Striesow und Jennifer Ulrich sollen am 14. Oktober bei der Branchenmesse MIPCOM in Cannes zu sehen sein, teilte der zu ProSiebenSat.1 und Discovery gehörende Anbieter am Montag in München mit.

Im Mittelpunkt der acht Folgen steht der Staatsanwalt Leo Ramirez (Marcel Rodriguez).

Burghart Klaußner

Promi-Geburtstag vom 13. September 2019: Burghart Klaußner

Seit fast vier Jahrzehnten lebt Burghart Klaußner in einem Hamburger Elbvorort. Aber dennoch sagt er: „Für Berliner ist Hamburg keine einfache Aufgabe, weil seine Geselligkeit sehr anders gestrickt ist.“

Dabei sei er zwar ein Einzelgänger - aber einer, der sich im Kontakt mit Menschen am wohlsten fühle, erklärt der 1949 an der Spree geborene und aus einer Gastwirtsdynastie stammende Schauspieler. Diesen Freitag (13. September) feiert er seinen 70.

 Akrobataikshow „Filament – The Circus Club“ am 12. Oktober ins Konzerthaus Ravensburg.

Ravensburger Spielzeit startet bald

Die Ravensburger Spielzeit 2019/20 startet am Sonntag, 29. September, mit der Komödie „Oh Gott, die Türken integrieren sich“ um die Migrationsgeschichte der Deutsch-Türken in ihre neue Saison. Schon im ersten Drittel der neuen Spielzeit sind einige Highlights versteckt, schreibt das Kulturamt der Stadt Ravensburg in einer Mitteilung. Mit einem Abonnement kann man 20 Prozent sparen.

Ein musikalischer Höhepunkt ist laut Ankündigung das Konzert mit dem Münchener Kammerorchester und dem russischen Pianisten Alexander Melnikov am 16.

Ein leichtes Mädchen

Coming-Of-Age-Drama „Ein leichtes Mädchen“

Mit der großen Frage danach, was kommen soll im Leben, wo man hin möchte mit seinen Talenten und seinen Interessen, mit dieser Frage sieht sich auch die 16-jährige, an der Französischen Riviera beheimatete Naïma konfrontiert.

Inmitten all dieser Ungewissheiten taucht plötzlich Naïmas, nur paar Jahre ältere, indes schon deutlich erfahrener wirkende Cousine auf: Es ist diese, aus Paris kommende Sofia, die Naïma mitnimmt in die Welt der Reichen und Schönen.

Ein Mann ist als Clown geschminkt.

Filmfestspiele Venedig: Die Preisvergabe

Überraschung zum Abschluss der Filmfestspiele in Venedig: Der bislang nur Experten bekannte Amerikaner Todd Phillips gewinnt für seinen Film „Joker“ den Goldenen Löwen von Venedig. Und der polnischstämmige französische Regisseur Roman Polanski bekommt den Spezialpreis der Jury für „J'Accuse“. Auch damit hatten im Vorfeld nur wenige gerechnet. Zu schwer schienen die amerikanischen Vorwürfe auf dem Meisterregisseur zu lasten, nach denen sich Polanski vor 42 Jahren einem Gerichtsverfahren entzogen habe.

Tom Wlaschiha

Nach „Games of Thrones“: Tom Wlaschiha beim Filmfest Venedig

Der deutsche Schauspieler Tom Wlaschiha, bekannt als Jaqen H’ghar aus der Erfolgsserie „Game of Thrones“, hat beim Filmfestival Venedig ein chinesisches Spionagedrama vorgestellt.

„Saturday Fiction“ spielt Ende 1941 im von Japan besetzten Shanghai, kurz vor den Angriffen der japanischen Streitkräfte auf Pearl Harbour. Der 46-jährige Wlaschiha ist in dem in schwarz-weiß gefilmten Drama als Manager eines Hotels zu sehen, in das eine bekannte chinesische Schauspielerin zieht - eine Agentin der Alliierten.

Toronto International Film Festival

Deutschland mit 30 Beiträgen beim Filmfest in Toronto

Nordamerika rückt nach Venedig langsam in den Blick der Filmwelt: Während das Filmfest in Italien noch im Gange ist, werden im kanadischen Toronto ab dem 5. September die roten Teppiche ausgerollt.

Dort startet am Donnerstagabend das 44. Toronto International Film Festival (TIFF) mit einer doppelten Weltpremiere: Zum ersten Mal in der TIFF-Geschichte eröffnet ein in Kanada gedrehter Dokumentarfilm das Filmfest - Daniel Rohers „Once Were Brothers: Robbie Robertson and The Band“ über Leben und Werk des Musikers Robbie Robertson.

The King

„The King“: Shakespeare-Verfilmung mit Robert Pattinson

Mit einer Shakespeare-Verfilmung hat der Streamingdienst Netflix einen weiteren Beitrag beim Festival in Venedig vorgestellt. „The King“ erzählt, wie der junge Hal nach dem Tod seines Vaters zu König Henry V. ernannt wird und sich in seiner neuen Rolle zurechtfinden muss.

Seine Berater drängen ihn schließlich zum Krieg mit Frankreich. Der Film ist mit „Twilight“-Star Robert Pattinson und Timothée Chalamet („Call Me by Your Name“) prominent besetzt: Der 23-jährige Chalamet verkörpert Henry V.

Der Astronaut Roy McBride (Brad Pitt) macht sich im All auf die Suche nach seinem verschollenen Vater.

Filmfestspiele Venedig: „Ad Astra“ mit Brad Pitt

So etwas braucht man für die Eröffnung eines Filmfestivals: Weltstars, die über den roten Teppich schreiten, und Filme, die gut sind. An beidem ist zumindest an den ersten Tagen kein Mangel in Venedig: „The Truth“ („La Verité“) vom Japaner Hirokazu Kore-eda, der im vergangenen Jahr die Goldene Palme von Cannes gewann, führt mit Catherine Deneuve und Juliette Binoche zwei Stars zusammen, die noch nie gemeinsam in einem Film gespielt haben. Dennoch war der erste französische Film Kore-edas zwar eine Hommage an die Filmgeschichte.