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Radler vor abbiegenden Lkw schützen - Maßnahmenmix gefordert

Für einen besseren Schutz von Fahrradfahrern vor rechtsabbiegenden Lastwagen hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club zügiges Handeln gefordert. Nach Angaben des ADFC-Bundesgeschäftsführers Burkhard Stork sind bundesweit seit Jahresbeginn sechs Menschen durch rechtsabbiegende Fahrzeuge getötet worden. Der ADFC und der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung haben nun gemeinsame Forderungen vorgelegt: Vom Umbau von Kreuzungen über getrennte Ampel-Grünphasen für Radler und Rechtsabbieger bis hin zu Lkw-Nachrüstungen mit ...

Mahnwache des ADFC

Unter Rädern von Lastwagen: Mehr Radfahrer-Schutz gefordert

Zurück bleiben als Mahnung weiße Geisterräder, trauernde Familien, geschockte Ersthelfer. Und traumatisierte Lkw-Fahrer, die womöglich nie wieder ins Führerhaus steigen.

In trauriger Regelmäßigkeit, 30 bis 40 Mal pro Jahr, sterben Menschen in Deutschland unter den Rädern von Lastwagen.

Um tödlichen Lkw-Abbiegeunfällen vorzubeugen, dringen Interessenvertreter von Radfahrern und Logistik gemeinsam auf zügige Veränderungen. „Wir haben nicht Zeit bis irgendwann.

Autobahn

Autoindustrie hält an Nein zu Tempolimit fest

Die Autoindustrie hält an ihrem Nein zu einem generellen Tempolimit auf Autobahnen fest. Die Haltung sei unverändert, sagte ein Sprecher des Verbands der Automobilindustrie (VDA) der Deutschen Presse-Agentur.

Er verwies auf eine Mitteilung von Ende Dezember. Damals hatte der VDA erklärt, die Debatte über ein generelles starres Tempolimit auf deutschen Autobahnen sei „nicht hilfreich“.

Die Diskussion hat erneut Fahrt aufgenommen, weil der ADAC „nicht mehr grundsätzlich“ gegen ein Tempolimit ist, wie der ADAC-Vizepräsident ...

Autoindustrie hält an Nein zu Tempolimit fest

Die Autoindustrie lehnt ein Tempolimit auf Autobahnen weiter ab. Die Haltung sei unverändert, sagte ein Sprecher des Verbands der Automobilindustrie der Deutschen Presse-Agentur. Der Bundesgeschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, Burkhard Stork, sagte: „Für uns ist Sicherheit die oberste Maxime im Verkehr. Bisher hat aber maximale Geschwindigkeit Priorität - das funktioniert nicht zusammen.“ Die Diskussion war neu entfacht worden, weil der ADAC nach den Worten von Gerhard Hillebrand, Vizepräsident Verkehr, nicht mehr ...

Radverkehr

Scheuer: Klimaziele nur mit starkem Radverkehr zu erreichen

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will den Radverkehr in Deutschland besser und sicherer machen - und ihn besser mit anderen Verkehrsmitteln vernetzen.

Der CSU-Politiker sagte in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur, er sei der festen Auffassung, dass Klimaziele nur erreicht werden könnten, „wenn wir einen starken Radverkehr haben und Deutschland ein Fahrradland wird“.

Es gebe so viel Geld wie noch nie für den Radverkehr, 1,45 Milliarden bis 2023.

Parken für Anwohner

Anwohnerparkausweise könnten künftig teurer werden

Anwohnerparkausweise in Städten könnten künftig teurer werden. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will zusammen mit Ländern und Kommunen prüfen, inwieweit die obere Grenze für das Bewohnerparken neu gesteckt und von den Kommunen individuell festgesetzt werden könnte.

Derzeit bezahlen Anwohner für den Parkausweis maximal 30,70 Euro pro Jahr. Der Deutsche Städtetag begrüßte die Pläne und hält einen künftigen Rahmen für Bewohnerparkausweise von 20 bis 200 Euro pro Jahr für denkbar.

Fahrradmitnahme

Bahn will nur noch Züge mit Fahrradplätzen bestellen

Radfahrer sollen künftig mehr Möglichkeiten haben, ihr Rad in Fernzüge mitzunehmen. 2025 sollen auf allen Strecken Stellplätze verfügbar sein, wenn auch noch nicht in jedem Zug.

Ziel bis dahin sind Mitnahmemöglichkeiten in 60 Prozent des Fernverkehrsangebots, teilte das Bundesverkehrsministerium mit. Heute liegt der Anteil bei 47 Prozent.

Künftig werde die Bahn nur noch Personenzüge mit Radstellplätzen bestellen, antwortete das Ministerium auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag.

Verkehrstote

Bundesamt korrigiert Zahl: Mehr Verkehrstote im Jahr 2018

Wiesbaden (dpa) Die Zahl der Verkehrstoten ist im vergangenen Jahr stärker angestiegen als bisher bekannt. 3275 Menschen verloren bei Unfällen auf den Straßen in Deutschland ihr Leben, 95 mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Ende Februar gaben die Statistiker bereits vorläufige Zahlen bekannt, bis zu dem Zeitpunkt waren dem Bundesamt 3265 Verkehrstote gemeldet worden. Es handelt sich um den ersten Anstieg der Zahlen nach zwei Jahren Rückgang.

E-Tretroller

E-Tretroller in Deutschland sind bald erlaubt

Elektro-Tretroller sollen in Deutschland am Mitte Juni zugelassen sein. Die Bundesregierung machte endgültig den Weg frei - das Kabinett beschloss eine entsprechende Verordnung.

Diese soll am 15. Juni in Kraft treten, wie Regierungssprecher Steffen Seibert sagte. Der Bundesrat hatte Änderungen an den ursprünglichen Plänen von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) beschlossen.

Diese Änderungen wurden nun in die Verordnung übernommen.

E-Tretroller

Was dürfen die neuen E-Flitzer?

Der Bus stoppt an der Haltestelle - und dann geht es mit ausgeklapptem E-Flitzer weiter ins Restaurant, zur Arbeit oder nach Hause.

Kleine Tretroller mit Elektromotor sollen ab dem Sommer auch in deutschen Städten an den Start gehen können und gerade für kürzere Strecken eine verlockende Alternative zum Auto bieten. Nicht nur Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) schwärmt schon von der „Mobilität der Zukunft“. Der Bundesrat gab am Freitag den Weg für die Zulassung frei.