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Gegendemonstration

Protestzüge gegen Corona-Politik in deutschen Städten

Aus Protest gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern sind am Wochenende Tausende Menschen in deutschen Städten auf die Straße gegangen.

Allerdings traten ihnen teils auch Hunderte Gegendemonstranten entgegen, die etwa einen groß angekündigten „Schweigemarsch“ durch Berlin mit Blockaden und anderen Störaktionen begleiteten. Leipzig wurde zwei Wochen nach der chaotischen „Querdenken“-Demo ebenfalls erneut zum Schauplatz für Proteste von Gegnern der Corona-Politik und Gegendemos.

Roland Wöller

Sachsens Innenminister nach „Querdenken“-Demo unter Druck

Nach dem Chaos bei der „Querdenken“-Demonstration in Leipzig gerät Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) zunehmend unter Druck. Die oppositionelle Linke forderte am Montag seine Entlassung. Auch in der schwarz-grün-roten Koalition knirscht es.

„Im Innenministerium muss sich etwas ändern“, sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Albrecht Pallas. Die Grünen hatten Wöllers „Nichthandeln als Innenminister“ noch am Abend des Demo-Tages als „nicht mehr tragbar“ eingestuft und Konsequenzen gefordert.

Striezelmarkt in Dresden

Weihnachtsmärkte in der Pandemie: Wo und wie sie stattfinden

Zwischen geschmückten Hütten schlendern, dick eingemummelt Glühwein schlürfen oder Krippenspiele bewundern - für viele gehört das bunte Treiben auf Weihnachtsmärkten fest zum Advent dazu.

Zum Teil muss darauf in diesem Jahr verzichtet werden. Denn vielerorts lautet die Devise: Einbahnstraßen statt Getümmel, Essen to go statt geselliges Beisammensein und zusätzlich zu Schal und Mütze auch noch eine Maske. Für einige Märkte ist das zu viel - für sie bedeutet Corona 2020 das Aus.

Burkhard Jung

Deutsches Turnfest 2021 in Leipzig abgesagt

Das Internationale Deutsche Turnfest vom 12. bis 16. Mai 2021 in Leipzig muss aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden.

Die Veranstaltung soll 2025 nachgeholt werden. Das teilten der Deutsche Turner-Bund (DTB) und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) auf einer Video-Pressekonferenz mit.

„Wir haben uns die Entscheidung alle miteinander nicht leicht gemacht. Aber wir müssen damit rechnen, dass sich die Fallzahlen bis Weihnachten weiter nach oben entwickeln werden“, sagte Jung.

Beherbergungsverbot

Beherbergungsverbot bereits in vier Bundesländern ausgesetzt

Die umstrittenen Beherbergungsverbote für Reisende aus deutschen Gebieten mit hohen Corona-Infektionszahlen sind in zwei Bundesländern von Gerichten gekippt worden.

In Baden-Württemberg setzte der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim das Verbot außer Vollzug, weil es ein unverhältnismäßiger Einschnitt in das Grundrecht auf Freizügigkeit sei. In Niedersachsen erklärte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg das Verbot für rechtswidrig. Beide Entscheidungen sind nicht anfechtbar.

Angela Merkel

Neue Corona-Verschärfungen beschlossen

Mit härteren Corona-Auflagen hoffen Bund und Länder den rasanten Anstieg der Infektionszahlen insbesondere in deutschen Risikoregionen einzudämmen. Ihre Beschlüsse nach achtstündigen Beratungen im Kanzleramt stießen zum Teil auf deutliche Kritik.

So zeigte sich der Deutsche Städtetag skeptisch, ob die Maßnahmen ausreichen werden. Daran hatten am Vorabend auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Zweifel geäußert.

Coronavirus

Kritik an Beherbergungsverbot wird immer massiver

Die Kritik am Beherbergungsverbot wird immer lauter. Zahlreiche Politiker fordern eine Rücknahme der erst in der vergangenen Woche beschlossenen Regelung.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kündigten an, darüber auch am Mittwoch bei der Ministerpräsidentenkonferenz zu reden. Derweil stellte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Gastronomen und Hoteliers, die durch die Beschränkungen Verluste erleiden, zusätzliche Hilfen in Aussicht.

Spritze

Corona-Newsblog: Grün-Schwarz bestellt Spritzen und Kanülen — Impfstoff noch 2020?

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 6.560 (54.925 Gesamt - ca. 46.462 Genesene - 1.903 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 1.903 Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 38.810 (325.331 Gesamt - ca. 276.900 Genesene - 9.621 Verstorbene) Todesfälle Deutschland: 9.

Neue Corona-Regeln in Frankfurt am Main

In Großstädten drohen neue Maskenpflicht und Sperrstunden

In deutschen Großstädten drohen angesichts steigender Corona-Infektionszahlen neue Maskenpflichten, Sperrstunden und eine weitere Begrenzung für Veranstaltungen und private Feiern.

Auf diese Maßnahmen einigte sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitag mit den Bürgermeistern der elf größten Metropolen. Solche und ähnliche Beschränkungen sollen eingeführt werden, wenn die Gesundheitsämter in einer Woche mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.

 In der Inszenierung von „Jeder stirbt für sich allein“ wird der Zuschauerraum auf der Bühne gespiegelt.

Spielzeiteröffnung am Theater Konstanz

Unter der zupackenden Regie von Schirin Khodadadian hat das Theater Konstanz am Samstagabend mit seiner laut bejubelten Fassung von Hans Falladas Roman „Jeder stirbt für sich allein“ nicht nur die Saison, sondern die erste Spielzeit unter der Intendanz von Karin Becker eröffnet. Hans Falladas 1947 erschienener Roman, hier gespielt in der Theaterfassung von Luk Perceval und Christina Bellingen, hat seinerzeit für Aufsehen gesorgt, heute ist er weitgehend in der Versenkung verschwunden.