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Keltenmuseum Heuneburg

Baden-Württemberg vernetzt die Fundstätten der Kelten

Mit millionenschwerem Aufwand will Baden-Württemberg die Fundstätten und Museen für das historische Erbe der Kelten stärker präsentieren und vernetzen. Nach den Plänen des Wissenschaftsministeriums werden drei zentrale Stätten gefördert, außerdem soll der mehr als 2000 Jahre alte Trichtinger Silberring zum Symbol einer Werbekampagne für das „Keltenland Baden-Württemberg“ werden.

„Das spannende keltische Erbe kann nicht nur an einigen zentralen Fundstätten und Museen studiert werden, sondern prägt flächenübergreifend das ganze Land“, ...

Glanz und Gloria in Burgund

Das Herzogtum Burgund ist fast schon ein Mythos. Als Wirtschaftsmacht und Kulturland war es im Spätmittelalter einzigartig in Europa. Der Reichtum und Prunk der Herzöge von Burgund war legendär.

Im Vergleich dazu waren die Habsburger arme Schlucker. In seinem wunderbaren Buch „Burgund“ lässt der belgische Historiker und Schriftsteller Bart Van Loo das verschwundene Reich wiederauferstehen. Dabei spannt er den Bogen über 1000 Jahre, beginnt mit dem antiken Königreich Burgund und endet mit der Zeit um 1500, als das eigenständige ...

 Das Vermögen schrumpft, deshalb will die Vorstandschaft des Historischen Vereins etwas ändern. (Von links) Iris Möller, Christl

Historischer Verein will neue Wege beschreiten

Dem historischen Verein geht es gut. Seine Vorträge sind stets gut besucht, seine Studienfahrten und Exkursionen zu den verschiedensten kulturellen Stätten in interessanten Städten erfreuen sich großer Beliebtheit, und auch das neue Programm hört sich durchaus vielversprechend an. Allein seine finanzielle Situation lässt die Vorstandschaft nun überlegen, ob sie in Zukunft etwas ändern muss.

„Wir scheinen nicht unattraktiv zu sein“, stellte Heiner Stauder fest, nachdem er einen Blick auf das vergangene Vereinsjahr mit zehn Vorträgen, ...

Goldene Altartafe

„Gold & Ruhm“-Schau lockt nach Basel

Als 2001 der in alle Welt zerstreute Basler Münsterschatz für eine Ausstellung in der Schweizer Stadt vereint war, fehlte das Paradestück. Die berühmte goldene Altartafel, ein Spitzenwerk des deutschen Mittelalters und 1854 ins Pariser Musée de Cluny gelangt, werde nie mehr ausgeliehen, stand damals auch auf dieser Kulturseite. Aber man soll niemals nie sagen. Selbst die hartgesottensten Museumsleute lassen sich irgendwann erweichen. Nun ist sie doch in Basel, aus Frankreich mit Polizeieskorte herbeigebracht und bis Anfang Januar glänzender ...

 Eckhard Froeschlin zeigt die Pacific Coast als Radierung samt Druckvorlage in seinem Atelier in Scheer.

Eckhard Froeschlin lässt sich über die Schulter schauen

Der Künstler Eckhard Froeschlin öffnet am Samstag, 9. November, und Sonntag, 10. November, jeweils von 11 bis 17 Uhr, sein Atelier in der Alten Papierfabrik in Scheer. Es ist das fünfte Wochenende der offenen Ateliertür. Gezeigt werden neben seinem Arbeitsort auch neue Radierungen als Jahresgaben, Pastellmalereien und Künstlerbücher.

Noch ist Eckhard Froeschlin dabei, das Atelier vorzubereiten. Sieben Jahresgaben werden am Wochenende ausgestellt und zum Vorzugspreis angeboten.

 Und jetzt? Ist der Radweg zu Ende oder nicht? Die Beschilderung an der Haller Straße stiftet Verwirrung. Ist das Radwegschild w

Am Radwegenetz ist noch viel zu tun

Viele Ellwanger Radwege haben eins gemeinsam: Sie enden unvermittelt, gern an einer Kreuzung. Heinrich Wierlemann ärgert das. Er ist passionierte Radler, ist mit dem E-Bike in den vergangenen drei Jahren 20 000 Kilometer gefahren und findet, wenn mehr Menschen aufs Rad umsteigen sollen, muss sich da was ändern.

Um den Nachwuchs aufs Rad zu bekommen, braucht es vor allem sichere Schulwege. Da liegt in Ellwangen einiges im Argen. Wierlemann ist die Schulwege abgefahren und hat seine Kritikpunkte zusammengetragen.

Asterix - Die Tochter des Vercingetorix

„Die Tochter des Vercingetorix“: Der neue „Asterix“ ist da

Die Niederlage von Alesia im Jahr 50 vor Christi war bis jetzt das große Tabu in den Abenteuern des Comic-Helden Asterix. „Alesia? Ich kenne kein Alesia! Ich weiß nicht, wo Alesia liegt! Niemand weiß, wo Alesia liegt“ - mehr hatte Dorfchef Majestix über das gallische Trauma bislang nicht zu sagen.

Im neuen Band „Die Tochter des Vercingetorix“ erfahren wir erstmals mehr über den legendären Arverner-Häuptling, der Caesar seine Waffen so schroff vor die Füße warf, dass der Kaiser vor Schmerzen nur so jaulte.

Die Tochter des Vercingetorix

Der neue Asterix kommt: Darum geht es

Ihre Haare sind feuerrot, die Wimpern wie die von Bambi und die Figur könnte die von Barbie sein. Adrenaline nennt sich die Heldin, um die sich im neuen Abenteuer von Asterix und Obelix alles dreht.

Wie sehr, zeigt auch das Cover: Bestimmend und etwas schnippisch steht sie zwischen Obelix und Asterix. Beiden scheint dabei nicht zum Lachen zumute. „Die Tochter des Vercingetorix“ heißt der Titel des neuen Hefts, das am 24. Oktober in mehr als 30 Ländern erscheint, darunter auch in Deutschland.

 Die Insel Mainau gelangte 1271 durch Schenkung des Ritters Arnold von Langenstein an den Deutschen Orden. Die Kommende entwicke

Ausstellung: Deutscher Orden im Südwesten

Der Deutsche Orden feiert heuer sein 800-jähriges Bestehen. Seine Gründung als mildtätige Hospitalgemeinschaft ähnlich den Tempelrittern und Johannitern geht auf die Kreuzzüge zurück. Um die Hospitäler und die Versorgung der Kreuzritter zu finanzieren, wurden schon bald Niederlassungen im deutschen Raum gegründet. Viele davon im Südwesten. Altshausen, Achberg, die Mainau und die Kapfenburg bei Lauchheim sind noch heute eindrucksvolle Zeugnisse der Geschichte des Ordens.

 Intensive Viehwirtschaft zeigt Franz Anton Haims „Alpfahrt“ von 1887.

Neuer Band zur Wirtschaftsgeschichte Oberschwabens

Das Thema Umwelt hat die stärkste Anziehungskraft. So hätte man mit journalistischer Brille beim Titel für dieses Buch eine andere Reihenfolge gewählt: Umwelt, Herrschaft, Markt. Tatsächlich beginnt der von der Gesellschaft Oberschwaben herausgegebene Band, der eine Tagung von 2015 dokumentiert, mit Klimastudien.

Die historische Klimatologie ist ein junger Forschungsansatz. Der Beitrag des Geologen Josef Merkt führt ungewöhnlich anschaulich in dieses Forschungsfeld ein, er lebt zudem von Beispielen aus der Region.