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Theater an der Ruhr

Acht Stücke bei den Mülheimer Theatertagen

Terrorangst, Trump und andere Verunsicherungen kommen in diesem Jahr bei den 43. Mülheimer Theatertagen (12. Mai bis 2. Juni) auf die Bühne.

Acht deutschsprachige, jüngst uraufgeführte Stücke sind zum Festival „Stücke 2018“ nach Mülheim eingeladen, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Am Ende der Theatertage bestimmt eine Jury, welcher Autor den mit 15 000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis erhält. Veranstalter des Festivals sind die Stadt Mülheim und das Kulturministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.


Ernst Jünger

Ernst Jünger – umstrittener Weltliterat

Er war über viele Jahre der berühmteste Einwohner Langenenslingens und auch der umstrittenste. Kanzler Helmut Kohl hat ihn ebenso besucht wie der französische Staatspräsident Francois Mitterrand: Heute vor 20 Jahren ist der Schriftsteller, Offizier und Gelehrte Ernst Jünger mit 103 Jahren in Wilflingen gestorben.

Von den einen wurde er für seine Schriften und Essays hoch geehrt, von den anderen als Wegbereiter des Nationalsozialismus abgelehnt – Ernst Jünger war zeit seines Lebens keiner, der in gängige Muster oder Raster gepasst ...


Johanna Wokalek spielt im neuen Kinofilm „Freiheit“ eine Frau namens Nora, die von heute auf morgen aus ihrem Familienleben aus

Schauspielerin Johanna Wokalek im Interview

Der Berliner Regisseur Jan Speckenbach („Die Vermissten“) erzählt in seinem zweiten Film von Nora, einer Anwältin, die von einem auf den anderen Moment alles hinter sich lässt: Mann, zwei Kinder, den hochbezahlten Job und das gute Leben in Berlin. Sie tauscht es ein gegen ein prekäres Driften in eine imaginäre Nebelwinterlandschaft zwischen Wien und Bratislava. Die Hauptrolle der Nora spielt Johanna Wokalek. Mit ihr hat Rü

Matthias Hartmann

Vorwürfe gegen Ex-Burgtheater-Chef Hartmann

Regisseur Matthias Hartmann hat sich gegen öffentliche Angriffe seiner ehemaligen Mitarbeiter am Burgtheater in Wien gewehrt. Die österreichische Zeitung „Der Standard“ veröffentlichte am Samstag einen offenen Brief von Burgtheater-Angestellten, die Hartmann vorwerfen, während seiner Intendanz von 2009 bis 2014 eine „Atmosphäre der Angst“ geschaffen zu haben.

Hartmann sprach am Samstag von einem „gezielten Angriff“ auf die Premiere des David-Bowie-Musicals „Lazarus“.

Lazarus

Bowie-Musical „Lazarus“ in Düsseldorf gefeiert

Rund zwei Jahre nach dem Tod von David Bowie ist „Lazarus“, das einzige Musical des Popstars, bei der Erstaufführung umjubelt worden.

Nach New York und London wurde das zweistündige Musical mit Welthits wie „Life on Mars“, „Heroes“ und „Absolute Beginners“ am Samstag im Düsseldorfer Schauspielhaus mit langem Applaus gefeiert.

Die Premiere war überschattet von Vorwürfen gegen den Regisseur Matthias Hartmann, der 2014 wegen eines Finanzskandals als Intendant des Wiener Burgtheaters entlassen wurde.

«Lazarus»

Bowie-Musical „Lazarus“ feiert Premiere in Düsseldorf

Rund zwei Jahre nach dem Tod von David Bowie wird „Lazarus“, das einzige Musical des Popstars, erstmals in Deutschland aufgeführt. Für die Erstaufführung in Düsseldorf wird heute (19.30 Uhr) das eigentlich wegen Renovierung geschlossene Schauspielhaus ausnahmsweise wieder geöffnet.

Bowie schrieb das Musical kurz vor seinem Tod gemeinsam mit dem irischen Dramatiker Enda Walsh. In New York und London war das Rockmusical mit vielen berühmten Klassikern Bowies ein Publikumserfolg.

Frank Castorf

Frank Castorfs „Faust“ beim Theatertreffen

Vom virtuosen Slapstick bis zur berührenden Liebesgeschichte - zum Berliner Theatertreffen sind erneut höchst unterschiedliche Stücke geladen. Die Münchner Kammerspiele sind bei dem renommierten Festival vom 5. bis 21. Mai gleich zwei Mal vertreten, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten.

So stellt Regisseurin Anta Helena Recke eine Neuinszenierung von Anna-Sophie Mahlers Romanadaption „Mittelreich“ vor, eignet sich aber das „weiße“ Werk erstmals mit einer schwarzen Besetzung an.

Münchner Kammerspiele doppelt bei Berliner Theatertreffen

Die Münchner Kammerspiele sind beim diesjährigen Theatertreffen in Berlin gleich zwei Mal vertreten. Die Jury lud Anta Helena Reckes Neuinszenierung des Romans „Mittelreich“ und das von Christopher Rüping eingerichtete Brecht-Stück „Trommeln in der Nacht“ zu dem renommierten Festival ein, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten. Insgesamt werden vom 4. bis 21. Mai zehn bundesweit herausragende Inszenierungen gezeigt.

Aus Berlin geladen sind der einstige Volksbühnen-Chef Frank Castorf mit seinem „Faust“, die Berliner Schaubühne ...


Schon das Bühnenbild sprengt im Wiener Burgtheater alle Grenzen.

„Hotel Strindberg“ in Wien uraufgeführt

Simon Stone ist 35, wird demnächst wohl nach Hollywood ins Filmgeschäft wechseln und überträgt Stücke der klassischen Moderne in die Gegenwart. Zuletzt hat er das in Basel mit Tschechows „Drei Schwestern“ gemacht und wurde mit seiner Neudeutung zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Jetzt hat er in einer Koproduktion des Wiener Burgtheaters und des Theaters Basel aus dem Werk des psychologischen Mystikers August Strindberg eine fünfstündige Sinfonie des Geschlechterkampfes entwickelt.

Mathias Tretter

Deutscher Kabarettpreis für Mathias Tretter

Der Künstler Mathias Tretter ist mit dem Deutschen Kabarettpreis 2017 geehrt worden. Am Samstagabend nahm der in Leipzig lebende Künstler den mit 6000 Euro dotierten Hauptpreis entgegen.

Der 45-Jährige thematisiert laut dem Nürnberger Burgtheater auf ebenso humorvolle wie bissige Weise die massiven Veränderungen in Politik und Gesellschaft, die neue Kommunikationsmittel und eine Medienlandschaft im Wandel mit sich bringen. Den Förderpreis bekam die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart, das Duo ONKeL fISCH (Eigenschreibweise) ...