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Bundesbankpräsident Jens Weidmann

Bundesbank erwartet kräftigen Aufschwung

Die Bundesbank sieht Deutschland am Beginn eines starken Aufschwungs. «Die deutsche Wirtschaft überwindet die pandemiebedingte Krise», prognostizierte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am Freitag. «Schon in diesem Sommer könnte die Wirtschaftsleistung wieder das Vorkrisenniveau erreichen.»

3,7 Prozent Wirtschaftswachstum sagt die Notenbank nun für das laufende Jahr voraus. Im Dezember waren die Bundesbank-Ökonomen mit 3,0 Prozent noch nicht ganz so optimistisch.

Hubert Aiwanger

Aiwanger: Rente mit 68 gefährdet Wirtschaftsstandort

Eine Erhöhung des Renteneintrittsalters in Deutschland würde nach Ansicht von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährden. «In unserem Sozialstaat versickert viel Steuergeld an falscher Stelle. Die Antwort darauf darf aber nicht sein, dass diejenigen, die schon 45 Jahre gearbeitet haben, am Ende 50 Jahre arbeiten müssen, um Sozialbetrug an anderer Stelle zu vertuschen», sagte der Chef der Freien Wähler am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in München.

SPD-Politiker Hubertus Heil

Heil zu Streit um Schutzmasken: Haben sauber gehandelt

Im Streit um die Verteilung von angeblich weniger geprüften Corona-Schutzmasken zwischen Union und SPD hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sein Handeln verteidigt und Aufklärung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gefordert.

«Es gab den Versuch des Gesundheitsministeriums, die Standards zu senken, anzupassen an die Beschaffung. Das haben meine Fachleute abgelehnt, und ich habe mich auch durchgesetzt», sagte Heil am Mittwoch im ARD-«Morgenmagazin».

Rente

Experte zu Rentendebatte: Demografischer Wandel ist da

Wissenschaftler haben die Politik aufgefordert, vor den Problemen bei der Finanzierung der Rentenversicherung nicht die Augen zu verschließen.

«Der demografische Wandel ist eben da», sagte Axel Börsch-Supan, bei dem die Federführung eines Gutachtens des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium lag, der eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 68 Jahre empfiehlt. Der Ökonom Bernd Raffelhüschen warnte gar: «Das Rentensystem steht vor dem Ruin.

Rentner

Rente mit 68? Viel Gegenwind für Expertenvorschlag

Die Warnungen gibt es seit Jahren: Die Gesellschaft wird immer älter. Bei der Rente stehen auf Dauer zu viele Empfänger zu wenigen Beitragszahlern gegenüber.

Nun wird erneut darüber diskutiert, ob deshalb das Renteneintrittsalter angehoben werden muss. Experten, die das Wirtschaftsministerium beraten, empfehlen in einem Gutachten eine Anhebung auf 68. Bei SPD, Linken und Gewerkschaften stieß das umgehend auf scharfe Kritik, aber auch der Bundeswirtschaftsminister lehnt die Idee ab.

Nockenwellen

Produktion und Aufträge: Engpässe bremsen deutsche Industrie

Lieferengpässe und knappe Rohstoffe dämpfen die eigentlich gute Entwicklung der deutschen Industrie. So lag die Gesamtherstellung im April im Vergleich zum März 1,0 Prozent tiefer, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mittelte.

Der Rücksetzer folgt allerdings auf einen deutlichen Produktionsanstieg im März. Bereits am Montag hatte das Bundesamt zudem einen Rückgang der Aufträge gemeldet: Im Vergleich zum Vormonat gingen die Bestellungen im April um 0,2 Prozent zurück.

Rente

Regierungsberater schlagen Rente mit 68 vor

Berater der Bundesregierung haben rund drei Monate vor der Bundestagswahl eine Reform hin zur Rente mit 68 vorgeschlagen.

Es drohten «schockartig steigende Finanzierungsprobleme in der gesetzlichen Rentenversicherung ab 2025», prognostizierte der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium.

Nach geltender Rechtslage wird die Altersgrenze für die Rente ohne Abschläge bis 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben.

Reges Interesse an Cloud-Initiative Gaia-X

Der Aufbau der europäischen Cloud- und Dateninfrastrukturintiative Gaia-X kommt voran. Neben den 22 Gründungsunternehmen aus Deutschland und Frankreich haben sich nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums vom Freitag insgesamt 212 Unternehmen dem Vorhaben angeschlossen. 80 Firmen kommen demnach aus Deutschland.

Ressortchef Peter Altmaier (CDU) sagte in Stuttgart, besonders für kleine oder mittlere Unternehmen sowie Start-ups biete das Datenökosystem die Chance, schnell und einfach auf geteilte Ressourcen wie leistungsstarke ...

Ulm wird Hauptstandort für einen Quantencomputer

Ulm wird Hauptstandort für einen Quantencomputer

Das Institut für Quantentechnologien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Ulm arbeitet in den nächsten fünf Jahren an einem Milliardenprojekt. In Zusammenarbeit mit dem Bundesforschungsministerium und dem Bundeswirtschaftsministerium soll hier ein Quantencomputer gebaut werden. Knapp 2 Milliarden Euro sollen in dieses Projekt investiert werden. Quantencomputer sind wesentlich schneller in der Verarbeitung von großen Datenmengen und leistungsfähiger als herkömmliche Rechner.

Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung

Freude über Ulmer Beteiligung an Quantencomputer-Projekt

Mit einem Milliardenprojekt will der Bund die Enzwicklung von Quantencomputern voranbringen - unter anderem in Ulm. 1,1 Milliarden Euro vergibt das Bundesforschungsministerium, 878 Millionen Euro stammen vom Bundeswirtschaftsministerium. Ziel sei, innerhalb der nächsten fünf Jahre in Deutschland einen konkurrenzfähigen Quantencomputer zu bauen und ein dazugehöriges Ökosystem mit potenziellen Anwendern zu schaffen, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Dienstag.