Suchergebnis

Der Meridian fährt durch das Inntal

Ministerium: Neue Bahnstrecke durchs Inntal 2040 fertig

Auf der geplanten Bahn-Neubaustrecke im bayerischen Inntal sollen in zwanzig Jahren die ersten Züge rollen. „Die Inbetriebnahme des Brenner-Nordzulaufs ist im Jahr 2040 geplant“, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Die Sender RTL und ntv hatten zuerst darüber berichtet.

Die umstrittene zweigleisige Bahnstrecke soll die Kapazitäten zum Brenner Basistunnel erhöhen, an dem in Österreich und Italien bis mindestens 2028 gebaut wird und der mehr Güter auf die Schiene bringen ...

Tarek Al-Wazir (Grüne)

Vertiefung der Rhein-Fahrrinne: Minister fordern mehr Tempo

Die Verkehrsminister der am Rhein gelegenen Bundesländer haben mehr Tempo bei Infrastrukturprojekten rund um den für die Binnenschifffahrt wichtigen Strom gefordert. „Wir brauchen den Rhein, um als konkurrenz- und wettbewerbsfähiger Industriestandort weiterhin bestehen zu können“, sagte der rheinland-pfälzische Minister Volker Wissing (FDP) bei einer Länderkonferenz Rhein am Donnerstag in Mainz. Der Fluss müsse besser nutzbar gemacht werden, forderte Wissing auch mit Blick auf das Bundesverkehrsministerium.

Volker Wissing (FDP) spricht im Landtag

Verkehrsachse Rhein Thema bei Länderkonferenz

Um den Rhein als wichtige Verkehrs- und Transportachse in Deutschland und Europa geht es an diesem Donnerstag (10.00 Uhr) auf einer Länderkonferenz in Mainz. Gastgeber ist der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP), der auch die Eröffnungsrede hält. Außerdem sprechen wollen Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium (CDU), und Cora van Nieuwenhuizen, Ministerin für Infrastruktur der Niederlande, die zugeschaltet werden soll, sowie die Länderverkehrsminister Hendrik Wüst ...

Wie es mit der neuen Straßenverkerhrsordnung weitergeht, bleibt auch nach der Bundesratssitzung offen.

Schärfere Strafen für Raser lassen noch auf sich warten

Die Sitzungen im Bundesrat sind manchmal politische Wundertüten. Wenn sich die Vertreter der Bundesländer am Freitagmorgen im Preußischen Herrenhaus treffen, wird die Tagesordnung oft noch spontan umgeschmissen.

Denn viele Themen werden erst am späten Vorabend in den Verhandlungsrunden der Bundesländer verhandelt, und hin und wieder greift das Kanzleramt auch noch während der Sitzung in das Tauziehen ein.

An diesem Freitag fiel ein heftig diskutiertes Thema von der Tagesordnung: Schärfere Strafen für Raser.

Schnelles Internet: Bayerns Bahnstrecken schlecht versorgt

Bayerns Bahnstrecken sind im Bundesvergleich schlecht mit schnellem Internet versorgt. Mit 383,5 unversorgten Kilometern hat der Freistaat zum Stichtag Ende vergangenen Jahres die längsten Lücken, wie aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des sächsischen Bundestagsabgeordneten Torsten Herbst (FDP), hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Da Bayern auch das längste Schienennetz hat, schneidet es in Sachen prozentualer Abdeckung etwas besser ab: 6 Prozent unversorgte Strecke bedeuten Platz elf unter den ...

Schnelleres Mobilfunk an Bahnstrecken: Südwesten hinten dran

Schnellen LTE-Mobilfunk entlang von Bahnstrecken gibt es in Baden-Württemberg nicht überall. Rechnerisch ist etwa jeder zwölfte von insgesamt 4230 Kilometer Bahnstrecken nicht versorgt, wie aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des sächsischen FDP-Bundestagsabgeordneten Torsten Herbst hervorgeht.

Mit knapp 8,4 Prozent fehlender Abdeckung liegt Baden-Württemberg auf Platz 15 der Bundesländer. Schlusslicht ist Rheinland-Pfalz mit 9,8 Prozent.

ICE

An deutschen Bahnstrecken gibt es noch LTE-Lücken

Schnellen LTE-Mobilfunk entlang von Bahnstrecken gibt es nicht überall in Deutschland. Bundesweit ist etwa jeder 20. Kilometer Eisenbahnstrecke nicht mit schnellem mobilen 4G-Internet (LTE) abgedeckt.

Das geht aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine FDP-Anfrage hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Betroffen sind demnach gut 2040 von rund 40 600 Kilometern Schienenwegenetz. Das entspricht einer Quote von rund fünf Prozent.

Bahn

Rechnungshof rügt Bahn wegen Berater-Affäre

Bei der Deutschen Bahn kocht die Affäre um Beraterverträge für frühere Manager wieder hoch. Die rechtswidrige und missbräuchliche Nutzung solcher Verträge sei nicht vollständig aufgearbeitet, kritisiert der Bundesrechnungshof in einem Bericht an den Bundestag.

Eine umfassende Aufklärung habe nicht stattgefunden. „Künftige Vorkommnisse können aufgrund weiter bestehender Schwachstellen im internen Kontrollsystem nicht wirksam verhindert werden“, heißt es in der Verschlusssache, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann

Land will im Bundesrat umstrittenem Bußgeldkatalog zustimmen

Bayern will am Freitag im Bundesrat der umstrittenen Neufassung des Bußgeldkatalogs zustimmen. „Aus unserer Sicht wurde bei den Fahrverbotsregelungen ein sinnvoller Kompromiss gefunden. Dieser vermeidet einerseits unnötige Verschärfungen und stärkt andererseits die Verkehrssicherheit gerade in den Bereichen, wo zu schnelles Fahren besonders gefährlich ist, beispielsweise vor Schulen und Kindergärten“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München.

 Das Ost-Ampelmännchen erobert Ravensburg und ist zum Beispiel an der Charlottenstraße schon zu sehen.

Ravensburg bekommt Ost-Ampelmännchen

Im Jahr des 30. Jubiläums der Deutschen Einheit hält ein Ostsymbol in Ravensburg Einzug: Das Ampelmännchen mit Hut, das in der DDR gängig war, wird dieser Tage an einigen Fußgängerwegen in Ravensburg installiert.

Eine Aktion zum Einheitstag? Nein, vielmehr eine Dauerlösung, wie der Sprecher der Ravensburger Stadtverwaltung, Alfred Oswald, erklärt. Eine zweite Neuerung für Fußgänger in Ravensburg: Mit Sensoren an einer Testampel sollen sie künftig schneller und entspannter über die Straße kommen.