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Flugzeug am Flughafen Leipzig/Halle

Weiter Flaute für deutsche Luftfahrt

In der deutschen Luftfahrt herrscht wegen der Pandemie weiter Flaute. In den ersten Monaten dieses Jahres führte die neue Corona-Variante Omikron zu weiteren Flugstreichungen geführt, wie der Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) berichtet.

Bereits im vergangenen Jahr blieb die globale Nachfrage demnach um 58 Prozent hinter dem Vorkrisenjahr 2019 zurück. Nun wurde kurzfristig für Januar und Februar 2022 im Verkehr von und nach Deutschland die eigentlich geplante Sitzkapazität noch einmal um mehr als ein Drittel ...

Ineratec

Ineratec sammelt Kapital für E-Kerosin-Anlage ein

Es ist der Stoff, mit dem der Luftverkehr nachhaltiger werden will: Synthetisches Kerosin soll noch in diesem Jahr im Frankfurter Industriepark Höchst hergestellt werden. Der Pilotanlagen-Betreiber Ineratec hat dafür bei strategischen Investoren 20 Millionen Euro Kapital eingeworben, wie das Unternehmen am Donnerstag in mitteilte. Mit dabei sind zusätzlich zu den bisherigen Investoren der Luft- und Raumfahrtkonzern Safran, der Energiedienstleister Engie und die MPC-Gruppe aus der Schifffahrt.

Luftverkehr

EuGH stärkt Fluggastrechte bei vorverlegten Flügen

Fluggäste haben künftig Aussicht auf Entschädigung, wenn ihr Flug um mehr als eine Stunde vorverlegt wird.

Je Reisestrecke müssen Airlines eine Ausgleichspauschale zwischen 250 und 600 Euro zahlen, wenn sie nicht rechtzeitig über die Verschiebung informieren, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Urteil des Europäischen Gerichtshofs hervorgeht. Konkret heißt es: «Ein Flug ist als "annulliert" anzusehen, wenn das ausführende Luftfahrtunternehmen ihn um mehr als eine Stunde vorverlegt.

Flughafen München

Fluggastrechte - Lufthansa sperrt sich gegen Ampel-Pläne

Die neue Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) muss sich auf einen harten Konflikt mit der Luftverkehrswirtschaft einrichten.

Kurz nach Rückzahlung ihrer Staatshilfen macht die Lufthansa offen Front gegen Pläne der Ampel, die in mehreren Punkten die Verbraucherrechte bei Flugreisen stärken will. In seinem am Donnerstag veröffentlichten «Politikbrief» wehrt sich der Konzern gegen automatisierte Erstattungen, gegen einen zusätzlichen Schutz vor Airline-Pleiten sowie gegen Änderungen der Geschäftsbedingungen bei ...

Warnstreik bei Eurowings in Düsseldorf

Fluggastrechte: Anspruch auf Entschädigung bei Streik

Fluggäste können sich einmal mehr auf das oberste Gericht der EU verlassen - sie haben in der Regel auch dann ein Anrecht auf Entschädigung, wenn ihre Verbindung wegen eines Streiks des Kabinenpersonals gestrichen wurde.

Ausnahmen gibt es nur in begrenzten Einzelfällen, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Europäischen Gerichtshofs hervorgeht. Geklagt hatte ein Verbraucher, der 250 Euro verlangt, weil sein Flug von Salzburg nach Berlin streikbedingt gestrichen wurde (Rechtssache C-613/20).

Fernverkehr

Bundesregierung prüft 3G-Regel für Züge und Inlandsflüge

Soll die sogenannte 3G-Regel künftig auch in Fernzügen und bei Inlandsflügen gelten? Genau das prüft die Bundesregierung im Kampf gegen die Corona-Pandemie derzeit, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag bestätigte.

Zuvor hatte «Bild» über Pläne der Bundesregierung berichtet, den Zugang zu Zügen im Fernverkehr und Flügen im Inland nur noch Geimpften, Genesenen oder getesteten Personen zu gewähren.

Es müsse alles getan werden, um die hohen Corona-Fallzahlen einzudämmen, betonte Seibert.

Flugreise

Klimaschutz - Muss Fliegen künftig teurer werden?

Fliegen um jeden Preis? Diese Frage war vor wenigen Monaten Gegenstand einer regen politischen Debatte.

Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen, hatte in einem Interview gesagt, dass es im Sinne von mehr Umwelt-und Klimaschutz Kurzstreckenflüge wie etwa von Hamburg nach Berlin «perspektivisch nicht mehr geben» sollte.

Auch der derzeit von guten Umfragewerten beflügelte SPD-Kanzlerkanzlerkandidat Olaf Scholz kündigte an, gegen Billigflüge vorgehen zu wollen.

Eine-Boeing-787-Dreamliner auf dem Flughafen Berlin Brandenburg

Deutsche haben keine Lust mehr auf Inlandsflüge

Kreuz und quer durch die Bundesrepublik zu fliegen, hat für Reisende an Strahlkraft verloren. Während Politiker im Wahlkampf laut ein Verbot von Inlandsflügen nachdenkt, um die Klimaziele zu erreichen, sind die Bundesbürger schon weiter. Innerhalb Deutschlands verzichten sie auf Flüge, fahren lieber Bahn oder Auto, wie aus Zahlen des Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) zum ersten Halbjahr 2021 hervorgeht.

Danach bieten die Airlines in diesem Jahr im Inland von Juni bis September 28 Prozent der Sitzplätze an, die ...

Flughafen Frankfurt

Branche erwartet deutlich mehr Flüge im nächsten Jahr

Ob Balearen, Adria oder Ägäis: Zehntausende Deutsche wagen in diesem Jahr wieder Reisen in die Sonne. Für viele ist es der erste Flug, seit sich das Coronavirus in Europa ausbreitet. Doch so voll wie zuvor wird es an den Flughäfen wohl lange nicht werden.

In diesem Jahr könnte ein Drittel der Verkehrsleistung von 2019 erreicht werden, sofern sich die jüngste Erholung fortsetzt, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft am Dienstag in Berlin mitteilte.

Passagiere warten am Flughafen Frankfurt mit ihren Koffern

Was Flugreisende in diesem Sommer beachten müssen

Endlich Urlaub. Und es soll raus gehen aus Deutschland in die Sonne, Mittelmeer, laue Nächte. Diesen Sommer fliegen die Deutschen wieder mehr. Allerdings gilt es, einiges zu beachten. Denn wie 2019, als es vielleicht genügte, online einzuchecken, eine Stunde vor Abflug am Schalter den Koffer abzugeben und nach dem Sicherheitscheck zum Flieger zu schlendern, lässt es sich nicht mehr fliegen – wegen Corona.

Alle Flughäfen und Fluggesellschaften haben strenge Hygieneregeln eingeführt.