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Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

Weiter Streit über Corona-Tests für Reisende

Vor der Videokonferenz zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder wird weiter über die künftige Strategie bei Corona-Tests für Reisende gestritten.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigte seinen Vorschlag, für Rückkehrer nach der Sommerreisesaison keine kostenlosen Tests mehr anzubieten, die Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten wieder abzuschaffen und stattdessen stärker auf die Quarantäneregel zu setzen.

Ein Schild weist den Weg zum Corona-Testzentrum in Stuttgart.

Werden die Testregeln für Reiserückkehrer gelockert?

Die geplanten Neuregelungen bei Corona-Tests für Reiserückkehrer stoßen auf Zustimmung, aber auch auf Widerstand. Eine Abschaffung der verpflichtenden Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten wäre nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ein Fehler.

„Corona ist gefährlich, die Infektionszahlen schnellen hoch, deshalb müssen wir testen“, sagte der CSU-Chef am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in München. Kritik kam auch von der Luftverkehrswirtschaft, die herbe Einschnitte im Reiseverkehr befürchtet.

 Orangefarbene Karte für Friedrichshafen: In einem Gutachten wird dem Regionalflughafen vorgeworfen, hohe Subventionen erhalten

Kritik an Zombieflughäfen: Studie fordert Schließung von Regionalairports

Die 14 regionalen Flughäfen in Deutschland gelten schon lange als unrentabel. Im Verlauf der Klima- und Corona-Krisen steht ihre Existenzberechtigung nun immer mehr infrage. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) fordert nun in einer neuen Studie die sofortige Schließung von sieben Flughäfen.

Diese tragen weder zur Verkehrsanbindung ihrer Region nennenswert bei, noch werden sie jemals Gewinn machen. „Diese Zombie-Flughäfen sind nicht wirtschaftlich“, sagt Verkehrsökonom Matthias Runkel vom FÖS.

Die Äthiopierin Daniale Tsiyone ließ sich am Freitag auf dem Flughafen München vom Servicemann Axel Block die Formalitäten für d

Corona an Bord? So laufen die Tests an den süddeutschen Flughäfen

Daniale Tsiyone ist gerade nach einer langen Reise auf dem Flughafen München gelandet: Sie kommt aus Äthiopien, einem Land, in dem ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit Sars-CoV-2 besteht: „Und darum lasse ich mich freiwillig hier am Flughafen auf Corona testen.“

Denn: Wer aus einem Corona-Risikogebiet zurückkehrt oder einreist, ist generell verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden und für 14 Tage in Quarantäne zu gehen, sofern er keinen negativen Corona-Test vorlegen kann – und dieser ist am Flughafen ohne große ...

Corona-Testzentrum im Flughafen Düsseldorf

Tourismusbeauftragter: Reisen darf nicht zur Gefahr werden

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, hat an Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten appelliert, sich auch wirklich auf das Coronavirus testen zu lassen. „Dies dient dem eigenen Schutz, aber auch der allgemeinen Sicherheit“, sagte der Wirtschaftsstaatssekretär.

„Auch Reisende aus Risikogebieten mit Bahn und Pkw sollten sich testen lassen. Reisen darf nicht zur Gefahr werden“, so Bareiß. Jeder Einzelne trage eine besondere Verantwortung für seine Mitmenschen.

Coronavirus - Spanien

Auswärtiges Amt rät von Urlaubsreisen nach Barcelona ab

Ein Spanien-Urlaub trotz weiter grassierender Corona-Pandemie wird zunehmend etwas für Unerschrockene. Deutschland rät wegen regional steigender Infiziertenzahlen wie schon zuvor Frankreich von Reisen nach Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona ab.

Und fügte auch die weiter westlich gelegenen Regionen Aragón und Navarra hinzu. Die Balearen mit der beliebten Ferieninsel Mallorca oder die Kanaren, wo die Infektionszahlen wie in vielen anderen Landesteilen niedrig sind, bleiben verschont.

Flughafen

Chaos am Himmel - diese Rechte haben Passagiere bei umgebuchten Flügen

Statt am Montag startet das Flugzeug erst am Dienstag, oder der Abflug wird vom Vormittag in den Abend verlegt: Änderungen wie diese kommen im Sommer 2020 aufgrund der Nachwirkungen des Corona-Flugstopps regelmäßig vor. Für Betroffene ist das ärgerlich – doch Flugpassagiere haben Rechte.

Das Problem von Flugverschiebungen scheint derzeit groß zu sein. „Die pausenlos eingehenden telefonischen Hilferufe von Flugkunden sowie die rekordverdächtig vielen Schlichtungsanträge sind in der Tat ein Indikator dafür, dass es diesen Sommer in ...

Rückkehrer aus Risikogebieten

Kostenlose Corona-Tests für alle Auslandsurlauber

Alle Auslandsurlauber können sich künftig nach der Rückkehr in Deutschland kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Das soll an Flughäfen und Seehäfen geschehen, aber auch in ihren Heimatorten.

Einen entsprechenden Beschluss fassten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Freitag bei einer Schaltkonferenz. An Flug- und Seehäfen werden demnach Teststellen eingerichtet. Menschen, die aus Staaten mit hohem Infektionsrisiko nach Deutschland zurückkommen, sogenannten Risikogebieten, sollen sich dort testen lassen.

Weil Ryanair die Flugzeug-Basen aufgeben will, sieht sich der Flughafen Weeze einer unsicheren Zukunft gegenüber.

Ryanair will Jobs in Deutschland streichen

Der Bundesverkehrsminister spricht von einem „epochalen Umbruch“, der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft von drohenden „irreparablen Strukturbrüchen“. Superlative für eine Krise, deren Ausmaß noch unklar ist. Airlines sind auf Konsolidierungskurs. Erst am Mittwoch kündigte die irische Billigfluggesellschaft Ryanair an, Basen zu schließen. Also jene Stationen, zu denen Flugzeug und Crew jeden Tag zurückkehren und auch dort übernachten.

Boris Johnson

Heftige Kritik an Quarantänepflicht in Großbritannien

Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O'Leary, hat die seit Montag geltende Quarantänepflicht für Einreisende nach Großbritannien scharf kritisiert.

Im BBC-Radio bezeichnete er die Regelung als „irrational, ineffektiv und komplett undurchführbar“. Er warnte vor einem „unermesslichen Schaden“ für die Luftfahrtbranche und die britische Tourismusindustrie. Ryanair will im Juli wieder rund 40 Prozent des Flugbetriebs aufnehmen.