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Die Messdaten für Stickstoffdioxid (NO2) im Bundesgebiet für das Jahr 2018 liegen vor: Demnach überschritten im vergangenen Jahr

Schlechte Luft in Ulm: Darum hat die Belastung zugenommen

Das Umweltbundesamt hat am Montag die Messdaten für die Stickstoffdioxid-Belastung (NO2) im Bundesgebiet veröffentlicht. Ulm ist demnach eine der Städte, die Werte über dem Grenzwert melden. Kein Einzelfall: In 57 Städten wurde eine von der Weltgesundheitsorganisatio (WHO) empfohlene Grenze von maximal 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft überschritten. Im Jahr 2017 waren noch 65 Städte betroffen.

Am stärksten belastet war die Luft im vergangenen Jahr am Stuttgarter Neckartor.

Luftqualität

Stickstoffdioxid-Wert in vielen Städten im Südwesten zu hoch

Licht und Schatten beim Ringen um saubere Luft im Südwesten: Bei der Belastung mit schädlichem Stickstoffdioxid (NO2) haben einige stark betroffene Städte im vergangenen Jahr Fortschritte gemacht - aber längst nicht alle. Zwar wurde der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft nur noch in 13 Kommunen überschritten, wie aus einer am Montag veröffentlichten Aufstellung des Umweltbundesamtes (UBA) hervorgeht. Bei einigen davon wurden allerdings höhere Werte verzeichnet als im Jahr 2017.

Klimaschutz

Umfrage: Klimaschutz soll sozial fair sein

Kurze Flüge, viel Fleisch, Autofahren in der Stadt: Für den Kampf gegen dem Klimawandel zeigt sich eine Mehrheit der Deutschen gewillt, darauf zu verzichten - jedenfalls auf dem Papier.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Deutsche Presse-Agentur sind drei von vier Erwachsenen (74 Prozent) persönlich bereit, auf Kurzstreckenflüge zu verzichten. 63 Prozent würden „deutlich“ weniger Fleisch essen, immerhin noch 56 Prozent das Auto in Innenstädten stehenlassen.

 Die Bürgerinitiative protestiert schon lange gegen das geplante Industriegebiet im Rißtal. Jetzt schließt sie sich dem bundeswe

IGI-Gegner und Bauernverband schließen sich Bodenschutz-Bündnis an

Der Bauernverband Biberach-Sigmaringen und die Bürgerinitiative (BI) Schutzgemeinschaft Risstal treten dem Bundesbündnis Bodenschutz bei. Das geht aus einer Mitteilung der BI hervor.

Die hierzu groß angelegte Kampagne zum Thema „Bodenschutz – gegen Flächenfraß“ startet am Freitag, 14. Juni, um 11 Uhr, Treffpunkt ist am alten Rathaus in Herrlishöfen. Dort wird der Beitritt mit einer offiziellen Unterschrift besiegelt.

Die BI und die Bauern sind dagegen, dass im Rißtal 450 000 Quadratmeter (m²) „bester Ackerboden und ...

 Frank Förster (links), Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs, und Landrat Heiko Schmid halten Mehrwegkaffeebecher in den Händen.

Landrat wirbt für Mehrwegkaffeebecher

Der Biberacher Landrat Heiko Schmid will die Flut von Einwegkaffeebechern eindämmen und wirbt für ein Mehrwegsystem für Kaffeebecher im Kreis. Mittels einer Informationsveranstaltung Anfang Juli möchte der Landrat Vertreter aus der Gastronomie, von Bäckereien oder Imbissständen dazu motivieren, beim Mehrwegsystem der Firma Recup mitzumachen.

Und so funktioniert das Recup-System: Der Kunde kauft den Becher Kaffee und zahlt zusätzlich zum Kaffeepreis einen Euro Pfand.

Ein Traktor verteilt Dünge auf einem Feld

Düngeverordnung macht Bauern Sorgen

Die nächste Verschärfung der Düngeordnung bereitet zahlreichen Landwirten Kopfzerbrechen. Auch Joachim Barth aus Mittelbuch und Stefan Abler aus Dettingen. Die beiden unterstützen deshalb die „Initiative für sinnvolle Güllewirtschaft“, ins Leben gerufen von einer Gruppe Bauern aus dem württembergischen Allgäu. Sie befürchten, dass viele Landwirte, vor allem Tierhalter, vor dem Aus stehen, sollte die Verordnung in ihrer aktuellen Form umgesetzt werden.

 PFC-haltiger Feuerlöschschaum ist in der Vergangenheit auch auf dem Militärflugplatz Laupheim eingesetzt worden. Dieses Bild en

Militärflugplatz Laupheim könnte mit Chemikalien verseucht sein

Die Bundeswehr hat durch den Einsatz von Löschschaum mindestens 18 Standorte in Deutschland mit per- und polyfluorierten Chemikalien – kurz: PFC – kontaminiert. Hinzu kommen nach einem Bericht des Bayrischen Rundfunks 108 Verdachtsfälle, darunter der Militärflugplatz Laupheim. Dort beginnt, wie Recherchen der „Schwäbischen Zeitung“ ergaben, im Juni eine Untersuchung, ob Gefahren für Mensch und Umwelt bestehen. Es wurden 84 Hektar „Kontaminationsverdachtsflächen“ erfasst;

Färben

Klamotten und ihre Auswirkungen auf die Umwelt

Tops, Sonnenbrillen oder Badehosen - angepriesen für je nur ein paar Euro. Billiganbieter für Mode und Sportartikel locken heute in vielen deutschen Städten mit häufig wechselnden Sortimenten.

Kunden verlassen die Läden oft mit großen Tüten. Dabei lässt sich vor dem Internationalen Tag der Umwelt (5. Juni) feststellen: Auch vermeintliche Schnäppchen haben ihren Preis. Sie gehen oftmals auf Kosten der Umwelt - und damit auch von Menschen.

Zug mit Brennstoffzelle

Kabinett will im September über Klimaschutzpaket entscheiden

Kurz nach der Schlappe für Union und SPD bei der Europawahl hat das Klimakabinett ein Paket mit umfangreichen Maßnahmen für mehr Klimaschutz vorgelegt.

Die zuständigen Minister machten Vorschläge, wie international verbindliche Klimaziele 2030 erreicht werden können. Diese drohen verfehlt zu werden, es könnten teure Strafzahlungen auf Deutschland zu kommen.

Die Pläne der Minister sind zum großen Teil bekannt. Eine Umsetzung würde Milliarden kosten, die Finanzierung aber ist unklar.

Das neue 1968

„Fridays for Future“: Die Klimaschutzbewegung ist das neue 1968

Woche für Woche Demos, steigendes politisches Interesse, wachsende Polarisierung: Die Klimaschutzbewegung rund um die „Fridays for Future“ ist das neue 1968. So, wie damals die Jungen aufbegehrten gegen Vietnamkrieg, soziale Ungerechtigkeit und Sexualmoral – so lehnen die Jungen sich jetzt auf in der drängendsten Frage unserer Zeit. Der Aufschrei ist überfällig: Jahrzehntelang hat der maßgebliche Teil der Politik die Erderhitzung kleingeredet, ignoriert, vertagt.