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Abelein am Mikrofon bei einer Rede

Abelein gegen Brunnhuber: 704 zu 513 Stimmen

Die Beobachter sind eigentlich davon ausgegangen, dass es ein knappes Rennen wird für den Amtsinhaber, der damals immerhin schon 25 Jahre im Bundestag sitzt. Und dann das: Mit einem sensationellen Stimmenvorsprung macht der Herausforderer das Rennen. Das war das Duell Abelein gegen Brunnhuber und einer der spannendsten Wahlkreisparteitage der Christdemokraten auf der Ostalb.

In der überfüllten Jurahalle in Ebnat schickten sie ihren lang gedienten Abgeordneten in die Wüste und hoben im Januar 1990 stattdessen ihren Kreisvorsitzenden ...

Verkehrsminister Scheuer

Wangens Bahnübergang: So kann die Stadt von einem neuen Gesetz enorm profitieren

Der Bund will Verkehrsprojekte schneller auf die buchstäblichen Straßen und Schienen bringen. Deshalb plant er eine Entlastung der Städte und Gemeinden. Davon könnte Wangen bei seinem Dauerprojekt, der Beseitigung des Bahnübergangs an der B32, finanziell enorm profitieren – und zwar in Millionenhöhe. Ob die auf die Zeit nach der Landesgartenschau geschobene Baustelle dadurch möglicherweise doch eher startet, ist allerdings offen.

Formell kompliziert, klare inhaltliche FolgenWomit sich der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags ...

Ein Mann redet von einem Pult an das Publikum

Gerd Müller mahnt beim Neujahrsemfpang der CSU in Lindau: Die wahren Probleme haben andere

Es mag auch hierzulande nicht alles rund laufen. Doch die wirklichen Probleme haben Menschen in anderen Teilen der Erde. Nach wenigen Sätzen von Entwicklungsminister Gerd Müller waren die Gäste des Neujahrsempfangs der CSU in Lindau sehr still.

Über das Wetter fand Minister Müller schnell den Bogen zur Armut vor allem in Afrika. Denn auch wenn sich viele Menschen hierzulande über den milden Winter freuen und schon den Frühling wünschen, bleibe festzuhalten, dass das eine Folge der Klimakrise ist.

In eigener Sache reformunfähig

Der Bundestag zeigt sich in eigener Sache reformunfähig

Es ist ein Thema, bei dem die Politik nicht viel gewinnen, aber sehr viel verlieren kann: der Streit um die Wahlrechtsreform. Seit Jahren wird gerechnet, diskutiert, verworfen, einer Lösung nähergekommen ist man nicht.

So tummeln sich inzwischen über hundert Bundestagsabgeordnete mehr als eigentlich vorgesehen in den Berliner Büros und Sitzungssälen. Das kostet Geld, das kostet aber vor allem Glaubwürdigkeit: Denn obwohl sich im Prinzip alle einig sind, dass es so nicht weitergehen kann, ist eine Lösung weiterhin nicht in Sicht.

Ein Bild des aktuellen Bundestages

Unionsinterner Streit um größere Wahlkreise

Das Gezerre zwischen den Parteien um eine Wahlrechtsreform hat zu Verstimmungen innerhalb der Union geführt. Die CSU wies am Wochenende Überlegungen der CDU-Spitze zu einer Verringerung der Zahl der Wahlkreise umgehend zurück. „Eine Reduzierung der Wahlkreise verhindert nicht ein weiteres Aufblähen des Bundestags“, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller.

Aufgrund zahlreicher Überhang- und Ausgleichsmandate ist der Bundestag inzwischen auf die Rekordgröße von 709 Abgeordneten angewachsen;

Kampfschwimmer im Wasser

Das 36-Stunden-Verhör als Abschlusstest

Kaum ein Wort löst die Spannung, nur Schritte und das Atmen unter dem schweren Marschgepäck der Soldaten stören die Stille. Plötzlich Schüsse. Der Gegner hat die zwölf Kampfschwimmer bei der Annäherung an ihr Zielobjekt entdeckt. In kleinen Gruppen gehen die Soldaten in Deckung und wehren sich mit heftigen Feuerstößen. Rauchbomben bilden eine Wand aus weißem Nebel, die dem Gegner die Sicht nehmen soll. Die Männer geben sich Feuerschutz und setzen sich in ein kleines Waldstück ab.

Bundestag

Zahl der Ordnungsrufe im Bundestag hat zugenommen

Die Zahl der Ordnungsrufe im Bundestag hat einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr zugenommen. Wie die „Rheinische Post“ (Samstag) unter Berufung auf das Stenografische Protokoll berichtete, wurden darin 2019 zehn Ordnungsrufe vermerkt. Im Jahr zuvor waren es demnach sechs.

Dem Bericht zufolge richteten sich vergangenes Jahr je vier Ordnungsrufe gegen AfD-und Linken-Abgeordnete und je einer gegen Politiker von Grünen und SPD. Anlässe waren demnach unter anderem Beleidigungen wie „Hetzer“, „Terrorist“ oder „lächerliche ...

Mahnungsschein steht auf einem verknitterten Umschlag

So bewahren Sie bei Inkassodrohungen einen kühlen Kopf

Die Drohungen klingen harsch, und sie zielen auf tiefsitzende Ängste vieler Verbraucher. „Negative Schufa“, „Pfändung“, „gerichtlich geltend machen“, „Gerichtsvollzieher“ und sogar „Haft“ lauten die Stichworte in dem offiziell wirkenden Brief. Inkassofirmen wollen damit echte oder vermeintliche Forderungen von Firmen eintreiben – und schlagen noch dicke Gebühren obendrauf.

Wer so einen Brief erhält, sollte jedoch erst einmal tief durchatmen.

 Straßenwalze bei Asphaltarbeiten

Weniger Bundesstraßen saniert als geplant

Bis Ende 2019 sollen alle maroden Bundesstraßen in Baden-Württemberg saniert sein – das hatte Uwe Lahl, Amtschef von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) im Frühjahr versprochen. Das hat nicht geklappt. Man habe das Geld für dringendere Arbeiten ausgeben müssen, so die Begründung.

Dem Karlsruher FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung reicht das nicht. „Das Land kümmert sich im Auftrag des Bundes um die Bundesstraßen. Das Stuttgarter Verkehrsministerium ist verpflichtet, diese Aufgaben ordentlich zu erledigen.

CSU gegen CDU-Kompromissvorschlag für weniger Wahlkreise

Zwischen CDU und CSU zeichnet sich in der Diskussion über eine Wahlrechtsreform neuer Streit ab. Die CDU-Spitze zeigte sich bei ihrer Klausur in Hamburg nach Informationen aus Teilnehmerkreisen offen für eine Verringerung der Zahl der 299 Wahlkreise - und aus der CSU kam prompt ein Veto. „Wir wollen eine Höchstgrenze von 650 Mandaten unter Beibehaltung der Zahl der Wahlkreise“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stefan Müller, der dpa.