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Justitia

Bewährung für Sprengstoffanschlag auf Fahrkartenautomat

Mit einem Sprengstoffanschlag auf einen Fahrkartenschalter wollte sich ein 32-jähriger Ulmer die Weihnachtsfeiertage mit erhofften mehreren Tausend Euro versüßen. Doch der Bahnautomat im Donautal hielt dem Angriff stand und der Täter und sein unbekannter Komplize zogen frustriert ab.

Jetzt musste sich der Mann, der sowohl die deutsche als auch die russische Staatsbürgerschaft besitzt, vor dem Schöffengericht wegen versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion verantworten.

Zoll

Dutzend Kartons Schmuggelware: Mehr als 100 000 Zigaretten

Genau 113 200 geschmuggelte Zigaretten haben Zoll und Bundespolizei an der Grenze zu Tschechien beschlagnahmt. Bei der Überprüfung eines Lastwagens stießen die Beamten auf zwölf Kartons voller unversteuerter Tabakwaren, wie der Zoll am Freitag mitteilte.

Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich demnach auf knapp 20 000 Euro. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Zigaretten vergangene Woche nach Großbritannien gebracht werden sollten.

Winfried Hermann

Hermann: Müssen strenger gegen Maskenverweigerer vorgehen

Im Kampf gegen steigende Infektionszahlen appelliert Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) an die Polizei sowie an Bus- und Bahnunternehmen, strenger gegen Maskenverweigerer vorzugehen. „Maskenmuffeln und Verweigerern muss klar sein, dass sie ein Bußgeld von bis zu 250 Euro riskieren“, sagte der Grünen-Politiker am Freitag in Stuttgart. Dort brachte er erste rote Warnhinweise an den Türen von Nahverkehrszügen an, die auf das vorgeschriebene Tragen von Mund- und Nasenschutz hinweisen.

Einreisekontrolle am Flughafen

Asylverfahren am Flughafen: Immer mehr Anträge scheitern

Der Anteil der Asylbewerber, die bereits am Flughafen abgewiesen werden, ist auch in diesem Jahr weiter angestiegen. Bei insgesamt 88 Flughafenverfahren in den ersten sechs Monaten des Jahres wurden 50 Anträge als offensichtlich unbegründet abgelehnt und damit mehr als die Hälfte.

Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervor. Demnach stieg die Ablehnungsquote seit 2018 von damals 41 auf nun fast 57 Prozent.

Kickboxer gegen die Polizei: Der Ulmer Hauptbahnhof wurde am vergangenen Montag Schauplatz einer brutalen Attacke, die schon im

Polizei-Prügelei am Ulmer Bahnhof: Täter war Kickbox-Meister

Szenen wie aus einem Brutalo-Action-Film müssen sich wie berichtet am vergangenen Montagnachmittag am Ulmer Hauptbahnhof abgespielt haben: Mehrere Streifen der Bundes- und Landespolizei versuchten, zwei in einer Regionalbahn randalierenden jungen Männern Herr zu werden.

Doch die Aggressoren, ein 18-jähriger professioneller Kampfsportler und sein 20 Jahre alter Begleiter, prügelten auch am Bahnsteig sofort auf die Polizisten ein. Unter anderem mit gezielten Fußtritten.

„Auch beim Klima braucht man Weitblick. Je später wir handeln, desto heftiger und teurer wird’s“, sagt die Grünen-Vorsitzende An

Annalena Baerbock:„Kinder haben einen hohen Preis bezahlt“

Zum Interview in einem Potsdamer Café kommt Annalena Baerbock ökologisch korrekt mit ihrem schwarzen Holland-Rad. Gerade hat die 39-jährige Grünen-Chefin ihren Urlaub mit der Familie beendet und beginnt nun ihre politische Sommertour. Dabei werde es nicht nur um die aktuelle Corona-Krise gehen, sagt Baerbock im Gespräch mit Michael Gabel und Ellen Hasenkamp. Die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig es ist, vorausschauend zu handeln. Vorsorge in den Bereichen Gesundheit, Lebensmittelversorgung, Bildungspolitik schaffe Sicherheit.

Hund fährt allein im Zug nach Nürnberg

Einen besonderen Schwarzfahrer hat die Bundespolizei in Nürnberg aufgegriffen: Ein weiß-schwarz gefleckter Hund hatte sich ohne Begleitung mit der Regionalbahn auf den Weg in die fränkische Großstadt gemacht, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Vermutlich sei er am Haltepunkt Speikern in Neunkirchen am Sand zugestiegen - etwa 22 Kilometer von Nürnberg entfernt.

Ein Zugbegleiter habe das Tier auf der Fahrt am Mittwoch eingefangen und den Beamten übergeben.

Mitarbeiter der Deutschen Bahn

Gewerkschaft: Mehr Rechte für Zugbegleiter bei Maskenpflicht

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer verlangt mehr Kompetenzen für die Zugbegleiter, damit die Maskenpflicht in Zügen besser durchgesetzt werden kann. Das sei derzeit nicht so einfach, sagte der Vorsitzende Claus Weselsky.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen draußen in den Zügen haben keinen Machthebel.“ Die Maskenpflicht müsse in die Beförderungsbedingungen und damit ins Hausrecht der Bahn aufgenommen werden.

Die Bahn lehnte das ab.

Polizei-Fahrzeug

Abgeschobener Mörder eingereist: auf Autobahn gestoppt

Ein abgeschobener Mörder ist auf der Autobahn 3 im Landkreis Passau gefasst worden. Bei einer Kontrolle des Lkw-Fahrers habe sich herausgestellt, dass er im Jahr 1998 zu einer lebenslangen Haft verurteilt worden war, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte.

Neun Jahre später wurde der Moldauer aus der Haft abgeschoben. Er wurde zugleich zur Festnahme ausgeschrieben, falls er wieder nach Deutschland einreisen sollte. Deshalb müsse er nun den Rest seiner Strafe in einem Gefängnis in Niederbayern absitzen, hieß es.

Zug fährt über Eisenstange auf Bahngleisen

Ein Regionalzug ist in Niederbayern über eine Eisenstange gefahren, die Unbekannte nach Polizeiangaben auf die Gleise gelegt hatten. „Der Gegenstand hatte sich mehrfach an den Drehgestellen der Bahn verklemmt. Eine Weiterfahrt war erst möglich, nachdem das Metallteil aus dem Drehgestell entfernt wurde“, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Niemand wurde bei dem Vorfall in der Nacht auf Montag nahe Essenbach (Landkreis Landshut) verletzt. Der Triebfahrzeugführer habe sofort eine Schnellbremsung eingeleitet.