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Mobilfunkmast

Huawei begrüßt Zulassung zum 5G-Netzausbau in Deutschland

Der chinesische Telekomriese Huawei steht im Handelskrieg zwischen den USA und China mit dem Rücken zur Wand. Die Regierung von US-Präsident Doland Trump versucht systematisch, Huawei aus westlichen 5G-Netzen herauszuhalten.

Um so wichtiger für das Unternehmen ist das Signal aus Deutschland, es den USA nicht gleichzutun. Es wunderte daher niemanden, dass Konzernvertreter die neuen deutschen Sicherheitsregeln für den Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunknetzes begrüßten.

5G-Netzausbau: Keine Anti-Huawei-Regeln im Sicherheitskatalog

Deutschland will die Beteiligung des chinesischen Telekommunikationskonzerns Huawei am Aufbau eines 5G-Mobilfunknetzes nicht unterbinden. Das geht aus einem Entwurf des Katalogs für Sicherheitsanforderungen der Bundesnetzagentur hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Im Vergleich zu einer Eckpunkte-Fassung des Papiers, die im März vorgelegt wurde, ist ein entscheidender Punkt abgeschwächt worden: So heißt es nicht mehr, dass Lieferanten vertrauenswürdig sein müssen.

Huawei

Sicherheitskatalog für 5G-Netzausbau ohne Anti-Huawei-Regeln

Trotz Bedenken aus der Politik kann der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei künftig beim Ausbau des deutschen 5G-Mobilfunknetzes kräftig mitmischen.

Wie aus einem von der Bundesnetzagentur erstellten Entwurf für die Sicherheitsanforderungen beim Netzausbau hervorgeht, sind keine harten Vorschriften vorgesehen, die besonders gegen die chinesische Firma gerichtet sind. Das Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Im Vergleich zu einer Eckpunkte-Fassung des Dokuments, die im März vorgelegt wurde, ist ein ...

Andreas Scheuer (CSU)

Besseres Netz in Grenzregionen: Scheuer schließt Funkloch

Ein guter Mobilfunkempfang ist in vielen Grenzregionen bislang ein Problem - das soll sich nun ändern: Das Bundesverkehrsministerium möchte Deutschlands größtes Funkloch schließen. Insgesamt 780 000 Haushalte sollen künftig einen besseren Empfang erhalten.

„Jeder muss immer und überall telefonieren und surfen können“, sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Montag in Passau. LTE-Stationen gibt es in den Grenzgebieten zahlreich - aufgrund rechtlicher Vorschriften zur Mobilfunkeinstrahlung aus Deutschland in die Nachbarländer ...

Handy

Kosten für Mitnahme einer Mobilfunknummer sollen sinken

Die Kosten für die Mitnahme einer Mobilfunknummer beim Anbieterwechsel sollen sinken. Die Bundesnetzagentur kündigte am Montag an, sie werde die von der Deutschen Telekom, Vodafone und Co. den Kunden dafür in Rechnung gestellten Entgelte einer Überprüfung unterziehen.

Es seien „deutliche Absenkungen zu erwarten“. Zuvor hatte die Bundesnetzagentur die sogenannten „Portierungsentgelte“, die Vodafone den anderen Mobilfunkanbietern für die Mitnahme einer Mobilfunknummer bislang in Rechnung stellt, überprüft und für unwirksam erklärt.

Vorratsdatenspeicherung

Unionspolitiker: Vorratsdatenspeicherung unverzichtbar

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Mathias Middelberg, hat erneut für die umstrittene Vorratsdatenspeicherung geworben.

„Der EuGH sollte bei der Beurteilung der deutschen Regelung Maß und Mitte wahren: Datenschutz darf nicht zum Täterschutz werden“, sagte Middelberg der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Das Bundesverwaltungsgericht hatte am Mittwoch einen Rechtsstreit um die Datensammelei ausgesetzt und den Fall dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorgelegt.

Gaskraftwerke Irsching 4 und 5 sollen vom Netz

Die Betreiber der Gaskraftwerke Irsching 4 und 5 wollen die beiden hochmodernen Anlagen nächstes Jahr stilllegen. Durch den gesetzlichen Vorrang für Ökostrom seien sie nicht rentabel. Die Absicht sei jetzt der Bundesnetzagentur und dem Netzbetreiber Tennet angezeigt, teilten die Eigentümer Uniper, N-ergie, Mainova und Entega am Mittwoch mit.

Irsching 4 ging erst 2011 in Betrieb und ist mit 561 Megawatt Leistung und einem Wirkungsgrad von über 60 Prozent eines der effizientesten Gaskraftwerke weltweit.

Vorratsdatenspeicherung

Deutsche Vorratsdatenspeicherung wird ein Fall für den EuGH

Die umstrittene Vorratsdatenspeicherung in Deutschland bleibt vorerst auf Eis.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig setzte einen Rechtsstreit um die Datensammelei zwischen der Bundesnetzagentur und der Telekom sowie dem Internetprovider SpaceNet aus und legte den Fall dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vor. Die Luxemburger Richter sollen die Frage beantworten, ob die deutsche Regelung zur Vorratsdatenspeicherung mit den europäischen Grundrechten vereinbar ist.

Stromrechnung

Strom für Haushalte in diesem Jahr so teuer wie nie

Strom war für die Privathaushalte in Deutschland noch nie so teuer wie in diesem Jahr. Erstmals mussten sie nach Berechnungen der Bundesnetzagentur im Durchschnitt mehr als 30 Cent pro Kilowattstunde bezahlen.

Für den Stichtag 1. April ermittelte die Behörde einen Durchschnittspreis von 30,85 Cent je Kilowattstunde. Das war fast ein Cent mehr als zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres, wie aus Zahlen für den neuen Monitoringbericht der Bundesnetzagentur hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Gazprom muss Gasmengen auf deutscher Pipeline runterfahren

Der russische Energiekonzern Gazprom darf auf einer Leitung quer durch Ostdeutschland nicht mehr so viel Gas transportieren wie bisher. Wie die Bundesnetzagentur als zuständige Regulierungsbehörde mitteilte, beschloss sie sogenannte Aufsichtsmaßnahmen gegen die Betreiberfirma Opal Gastransport und gegen Gazprom. Bisher darf Gazprom 80 Prozent der Leitungskapazitäten nutzen, muss einen Teil davon aber am Markt verkaufen. Künftig dürfen die Russen nur noch 40 Prozent nutzen, dies aber komplett in eigener Regie.