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Peter Hauk gestikuliert

Hauk erwartet Gegenwehr aus Baden-Württemberg bei Verordnung

Nach Bayern und Rheinland-Pfalz könnte auch Baden-Württemberg Teile der Düngeverordnung in ihrer jetzigen Form im Bundesrat ablehnen. Schärfere Regeln seien in diesem Maß nicht akzeptabel für das Land, sagte der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Es würden Existenzen der Bauern im Südwesten gefährdet. Am Freitag planen Bauern aus dem ganzen Land in Stuttgart eine Protestfahrt mit ihren Traktoren gegen die Agrarpolitik des Bundes.

Im Tierheim

Appell vor Weihnachten: „Tiere sind keine Geschenke“

Die beliebten blau-gelben Doktorfische gelten als schwierig zu pflegen, für einen Hund müssen im Monat mindestens 90 Euro Kosten eingeplant werden und für zehnjährige Kinder sind Terrarientiere nicht geeignet.

Das geht aus dem „Haustier-Berater“ hervor, den das Bundeslandwirtschaftsministerium auf seine Homepage gestellt hat. Neben dem Alter der Tierhalter orientiert sich der Online-Berater in Sachen Haustierkauf an der Größe des gewünschten Tiers, seiner Herkunft, dem Pflegebedarf, dem „Kuschelfaktor“, der Lebenserwartung sowie an ...

Glyphosat

Forscher weist Kritik an seinen Glyphosat-Studien zurück

Der Professor, der zwei Glyphosat-Studien geschrieben hat und dabei Monsanto als Geldgeber unerwähnt ließ, hat Kritik an seiner Arbeit vehement zurückgewiesen.

Er sei als Wissenschaftler „stets unabhängig“ gewesen und habe „ohne jede lenkende Einflussnahme von Dritten wissenschaftlich sauber gearbeitet“, erklärte der Agrarökonom Michael Schmitz am Freitag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

In den Studien von 2011 und 2015 stellt der Wissenschaftler das Pflanzenschutzmittel Glyphosat unter wirtschaftlichen ...

Monsanto

Kritik an Monsanto wegen Finanzierung von Glyphosat-Studien

Zwei Glyphosat-Studien sind vor einigen Jahren von der heutigen Bayer-Tochter Monsanto mitbezahlt worden, ohne dass diese Verbindung öffentlich gemacht wurde.

So eine verdeckte Einflussnahme auf die Debatte über den Unkrautvernichter sei „inakzeptabel“, teilte Lobbycontrol am Donerstag mit. Es geht um Studien des Gießener Instituts für Agribusiness, in dem Glyphosat als wichtig für die Landwirtschaft dargestellt wird: Ohne den Wirkstoff würden Milliardenverluste drohen, warnten die Autoren.

Düngung

Wie geht es dem deutschen Agrarsektor?

Tausende Bauern protestieren gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung. Landwirtschaftliche Betriebe würden in ihrer Existenz gefährdet, argumentieren sie.

Wie steht der Landwirtschaftssektor da?

In Deutschland gab es 2018 etwa 266 700 landwirtschaftliche Betriebe und mehr als 16,6 Millionen Hektar Nutzfläche. Dabei verfügen etwa 14 Prozent der Unternehmen über rund 60 Prozent der Fläche. 8 Prozent der Bauern sind Kleinbetriebe mit höchstens 5 Hektar.

Ein Waldschaden

Waldschäden in Baden-Württemberg nehmen deutlich zu

Die Schäden im deutschen Wald haben auch in Baden-Württemberg deutlich zugenommen - allerdings fallen sie etwas glimpflicher aus, als zunächst gedacht. Nach Zahlen aus dem Landwirtschaftsministeriums in Stuttgart fielen in diesem Jahr bisher rund fünf Millionen Kubikmeter Schadholz an, wie Landesforstpräsident Max Reger am Montag berichtete. Im Jahr davor waren es rund vier Millionen Kubikmeter gewesen.

In einer Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums an die Grünen vom Oktober, aus der die „Rheinische Post“ zitiert hatte, war ...

Bericht: Waldschäden haben sich drastisch verschlimmert

Die Schäden in deutschen Wäldern haben sich einem Zeitungsbericht zufolge drastisch verschlimmert. In vielen Bundesländern sei die Menge an Schadholz rapide angestiegen, berichtete die „Rheinische Post“ und berief sich dabei auf eine Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums an die Grünen. In den beiden Jahren 2018 und 2019 summiere sich das Schadholz auf rund 105 Millionen Kubikmeter.

Bericht: Waldschäden haben sich drastisch verschlimmert

Die Schäden im deutschen Wald haben sich einem Zeitungsbericht zufolge drastisch verschlimmert. In vielen Bundesländern sei die Menge an Schadholz rapide angestiegen, berichtete die „Rheinische Post“, Die Zeitung berief sich dabei auf eine Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums an die Grünen. In den beiden Jahren 2018 und 2019 summiere sich das Schadholz auf rund 105 Millionen Kubikmeter. Die Forstwirtschaft werde in den nächsten Jahren gut vier Milliarden Euro weniger einnehmen, zitierte das Blatt den Grünen-Politiker Oliver Krischer.

EuGH

EuGH fordert Kennzeichnung für Produkte israelischer Siedler

Wein, Obst oder Gemüse aus israelischen Siedlungen im Westjordanland und anderen 1967 besetzten Gebieten müssen in der EU besonders gekennzeichnet sein. Dies entschied der Europäische Gerichtshof in Luxemburg.

Israel reagierte mit scharfem Protest. Das Urteil ermutige radikale anti-israelische Gruppen, die zu Boykotten aufriefen und Israel das Existenzrecht absprächen, kritisierte Außenminister Israel Katz. Palästinenser begrüßten das Urteil des höchsten EU-Gerichts hingegen.

 Sonne scheint über erntereifem Weizen: Bei Getreide ist Trockenstresstoleranz für viele Bauern inzwischen das ausschlaggebende

Wenn es dem Weizen zu heiß wird: Wie der Klimawandel die Landwirtschaft verändert

Sojabohnen im Hegau, Süßkartoffeln und Melonen auf der Insel Reichenau und Obstkulturen im Bodenseeraum, die im Durchschnitt zwei Wochen früher blühen als noch vor 20, 30 Jahren: Während die Menschheit noch über den Klimawandel debattiert, hat die Natur längst darauf reagiert. Der Anstieg der Temperaturen und Verschiebungen beim Einsetzen der Jahreszeiten sorgen nicht nur dafür, dass Kulturen, die ursprünglich in mediterranen oder subtropischen Gebieten heimisch waren, nun auch in Mitteleuropa gedeihen.