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CDU-Politiker Helmut Dammann-Tamke

Unions-Agrarsprecher wollen auf Dürrehilfen verzichten

Die Agrarsprecher der CDU/CSU-Fraktionen in Bund und Ländern wollen künftig Nothilfen für dürregeplagte Bauern vermeiden. Stattdessen brauche es moderne Risikovorsorgeinstrumente, etwa über Versicherungen oder steuerliche Rücklagen, „damit wir nicht immer zu diesen in meinen Augen unsäglichen staatlichen Ad-Hoc-Hilfen kommen müssen“, sagte der agrarpolitische Sprecher der Länder der CDU/CSU, Helmut Dammann-Tamke, am Dienstag nach einem Treffen der Agrarsprecher in Stuttgart.

Mehr Ökolandbau im Südwesten

Der Ökolandbau im Südwesten legt weiter zu. Betrug der Anteil an der gesamten Agrarfläche 2017 noch 11,7 Prozent, stieg er im vergangenen Jahr auf 14,0 Prozent, wie aus Daten des Bundeslandwirtschaftsministeriums hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Mehr als 9000 Betriebe wirtschafteten im Südwesten 2018 ökologisch - deren Anteil lag mit 23,5 Prozent so hoch wie in keinem anderen Flächenland. Im Bundesdurchschnitt waren es 12,0 Prozent der Betriebe.

Weiße Champignons

Forscher entwickeln Methoden gegen Lebensmittelfälschung

Ist die Paprika im Freien oder doch in einem Gewächshaus gewachsen? Kommt der Trüffel wie angegeben aus Frankreich oder in Wirklichkeit aus China? Um Verbrauchern mehr Sicherheit zu geben, forschen Wissenschaftler an der Universität Hohenheim in Stuttgart an Untersuchungsmethoden von Herkunft, Anbaubedingungen oder der Sorte pflanzlicher Lebensmittel. Das teilte die Pressestelle der Universität am Dienstag mit.

Der moderne Lebensmittelfälscher sei studiert und gebildet und kenne die Methoden der Lebensmittelkontrolleure, sagte ...

Kükentöten

Bayern: Schnellstmögliches Aus für umstrittenes Kükentöten

Nach dem Urteil zum massenhaften Töten von männlichen Küken des Bundesverwaltungsgerichts fordert die bayerische Staatsregierung ein rasches Ende der umstrittenen Praxis. „Wir können uns das millionenfache Töten männlicher Küken ethisch und moralisch nicht länger leisten“, sagte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in München. Auch das CSU-geführte Agrarministerium äußerte sich entsprechend: „Auch wenn sich das Gericht nicht zu den Übergangsfristen geäußert hat: Klar ist, dass das Kükentöten ...

Männliche Küken

Grundsatzurteil zum Kükentöten erwartet

Tierschützer und Geflügelwirtschaft blicken heute mit Spannung nach Leipzig. Das Bundesverwaltungsgericht wird um 10.00 Uhr sein Urteil verkünden, ob das millionenfache Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist.

Das Gericht muss grundsätzlich klären, ob wirtschaftliche Interessen ein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes sein können. Jedes Jahr werden in Deutschland nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums rund 45 Millionen männlicher Küken getötet.

Grundsatzurteil zum Kükentöten erwartet

Das Bundesverwaltungsgericht wird am Vormittag voraussichtlich sein Urteil zur umstrittenen Praxis des millionenfachen Kükentötens sprechen. Tierschützer erwarten ebenso wie die Geflügelbranche ein Grundsatzurteil. Das Gericht muss klären, ob es mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist, männliche Küken zu töten. Die Tiere sind in der Legehennenzucht überflüssig. In deutschen Brütereien werden laut Bundeslandwirtschaftsministerium rund 45 Millionen Eintagsküken jährlich vergast.

 Männliche Küken sitzen nebeneinander. Millionen männlicher Küken werden jährlich vergast, weil ihre Aufzucht unwirtschaftlich i

Flauschig, männlich, tot: Entscheidung über Kükenschreddern fällt heute

Das Bundesverwaltungsgericht verkündet am Donnerstag sein mit Spannung erwartetes Urteil zum massenhaften Töten von männlichen Küken in der deutschen Geflügelwirtschaft. Das höchste deutsche Verwaltungsgericht in Leipzig muss darüber entscheiden, ob die in den Brütereien weit verbreitete Praxis mit dem Tierschutz vereinbar ist. Ein Überblick über den Rechtsstreit, die Gründe für diese Praxis und mögliche Alternativen:

Warum werden männliche Küken getötet?

Klimaschutz

Umfrage: Klimaschutz soll sozial fair sein

Kurze Flüge, viel Fleisch, Autofahren in der Stadt: Für den Kampf gegen dem Klimawandel zeigt sich eine Mehrheit der Deutschen gewillt, darauf zu verzichten - jedenfalls auf dem Papier.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Deutsche Presse-Agentur sind drei von vier Erwachsenen (74 Prozent) persönlich bereit, auf Kurzstreckenflüge zu verzichten. 63 Prozent würden „deutlich“ weniger Fleisch essen, immerhin noch 56 Prozent das Auto in Innenstädten stehenlassen.

Einsamkeit

Einsamkeit der Menschen in Deutschland nimmt zu

Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich einsam. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor, wie die Düsseldorfer Zeitung „Rheinische Post“ berichtet.

Demnach ist die Einsamkeitsquote bei den 45- bis 84-Jährigen von 2011 bis 2017 um rund 15 Prozent gewachsen. Im Jahr 2017 fühlten sich 9,2 Prozent der Menschen dieser Altersklasse einsam, heißt es in dem Papier der Bundesregierung unter Berufung auf das Deutsche Zentrum für Altersfragen.

Eier

Bund und Land: Haltungsinfos auch bei verarbeiteten Eiern

Auf der Schale von Eiern gibt ein Code Auskunft über die Haltung des Huhns - Bundesagrarministerin Julia Klöckner will so etwas nun auch für Lebensmittel, in denen Eier stecken. Viele Hersteller kennzeichneten Eiprodukte zwar freiwillig, teilte die CDU-Politikerin am Donnerstag mit. „Besser wäre aber, die bestehende Kennzeichnungspflicht für unverarbeitete Eier auf alle Produkte, in denen Eier verarbeitet wurden, zu erweitern.“ Klöckner geht damit auf eine Anregung aus Baden-Württemberg ein.