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Landet Atommüll in der Region?

So will die Donau-Iller-Region ein Atommüll-Endlager verhindern

„Atommüll? Nein – danke!“ Die Region ist noch nicht aus dem Schneider, sondern weiter im Rennen um ein Endlager für den radioaktiven Müll, der in den deutschen Atomkraftwerken angefallen ist und noch anfällt. Die Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. Der Regionalverband Donau-Iller ist nun der Auffassung: Soweit kommt es nicht.

Karten auf dem Tisch Der vor allem für überregionale Planungen zuständige Verband hat am Dienstag seine Karten auf den Tisch gelegt und aufgezeigt, warum ein Endlager in der Region aus seiner Sicht ...

Suche nach Atomendlager

Atommüll: Bundesamt warnt vor „Wegducken“

Der Präsident des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, Wolfram König, hat die Suche nach einem sicheren Atommüll-Endlager einen langen und steinigen Weg genannt. „Aber er ist leider ohne ernsthafte Alternativen“, sagte König der Deutschen Presse-Agentur.

Er verglich die Suche mit einer Gipfelbesteigung. Zur Frage, was dabei die schwierigsten Herausforderungen seien, sagte König: „Dass die Seilschaft auch bei schwierigen Wetterverhältnissen zusammen bleibt und ganz wesentlich, dass die Kondition ausreicht.

Experten analysieren Erdreich in Bohrkernen

Oberpfalz: Verhindert ein Vulkan ein mögliches Atomendlager?

Forscher sind in der Oberpfalz einem Vulkan auf der Spur - das könnte auch Auswirkungen auf die Standortsuche für ein Atomendlager haben. In Bärnau (Landkreis Tirschenreuth) bohren Experten seit vergangener Woche ein bis zu 100 Meter tiefes Loch in eine Wiese und fördern Erdreich zu Tage, um dieses zu analysieren. Aufgrund geophysikalischer Messungen gehen die Forscher davon aus, dass sich im Untergrund ein zugeschütteter ehemaliger Krater mit etwa 1000 Metern Durchmesser befindet - ein Überbleibsel eines Vulkanausbruches.

Debatte um Atommüll-Endlager

Suche nach Atomendlager: Gorleben raus - aber Ärger bleibt

Der Salzstock Gorleben in Niedersachsen als Symbol für die Anti-Atomkraftbewegung ist zwar raus bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager - sorgt aber weiter für Streit.

Grund sind Aussagen des Präsident des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), Wolfram König. Er hatte es in der „Süddeutschen Zeitung“ als problematisch bezeichnet, dass Gorleben schon im ersten Schritt der Suche, noch vor einer Beteiligung der Öffentlichkeit, rausgefallen sei.

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern

Atommüll und Nationalpark: Söder will mit Tschechien reden

Deutschlands ältester Nationalpark soll größer werden - um gut 600 Hektar. Zum 50. Jahrestag der Eröffnung hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) das Informationszentrum in Neuschönau (Landkreis Freyung-Grafenau) besucht und die vom Ministerrat beschlossene Erweiterung offiziell verkündet. Der Nationalpark Bayerischer Wald sei ein Schatz, den es zu schätzen und zu schützen gelte, sagte er. Zur Debatte um mögliche Standorte für ein Atommüll-Endlager sagte Söder, es gebe wohl geeignetere Orte als einen Waldnationalpark.

 Symbolische Atommüllfässer stehen unweit vom ehemaligen Erkundungsbergwerk Gorleben im Wald. 90 Gebiete in Deutschland haben na

Endlager: Fachkonferenz startet im Oktober

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat in dieser Woche ihren Zwischenbericht für die Suche nach einem möglichen Endlager von radioaktivem Müll vorgelegt (wir haben berichtet). Davon könnte auch der Landkreis Tuttlingen mit den Städten und Gemeinden Tuttlingen, Emmingen-Liptingen, Immendingen, Geisingen, Talheim, Seitingen-Oberflacht, Wurmlingen, Rietheim-Weilheim, Trossingen, Spaichingen, Aldingen, Dürbheim, Denkingen, Frittlingen betroffen sein.

Auch große Teile des Schwarzwald-Baar-Kreises würden sich grundsätzlich für die Anlage eines Endlager für hochradioaktive Abfäll

Kreis taugt für Atommüll-Endlager

Es soll der erste Meilenstein auf dem Weg zu einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland sein: der Zwischenbericht Teilgebiete. Große Teile des Landkreises Schwarzwald-Baar bieten demnach die Voraussetzungen für ein solches Endlager.

Auf der interaktiven Karte der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ist der Bereich orange markiert: Die Farbe signalisiert, dass hier kristallines Wirtsgestein vorhanden und das Gebiet damit grundsätzlich für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle geeignet sei.

Atommüll-Endlager auch in der Region?

Atommüll-Endlager auch in der Region?

Könnten Sie sich vorstellen in der Nähe eines Endlagers zu wohnen, in dem haufenweise radioaktive Abfälle gelagert werden? Für manche Menschen wird das wohl Mitte des Jahrhunderts Realität werden. Ein neues Endlager für Deutschlands Atommüll muss her. Und es muss bestimmte Bedingungen erfüllen, um sicher zu sein. Welche Standorte in Frage kommen hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung untersucht – auch in unserer Region  

 Städte wie Tuttlingen, Trossingen oder Spaichingen gehören zu den potenziellen Lagerstätten von radioaktiven Abfall.

Atommüll-Endlager: Kreis hat geeignetes Gestein

Ein großer Teil des Landkreises Tuttlingen ist geeignet, Standort eines Atommüll-Endlagers zu werden. Das geht aus einer Karte der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hervor, die gestern veröffentlicht worden ist. Damit gehören Städte wie Tuttlingen, Trossingen oder Spaichingen zu den potenziellen Lagerstätten von radioaktivem Abfall.

Die BGE hat in den vergangenen Jahren das gesamte Land auf solche technischen Eignungen untersucht.

Franz Untersteller

Kabinett befasst sich mit Landärzten und Atommüll

Die grün-schwarze Landesregierung bringt nach langen Debatten die Landarztquote auf den Weg. Heute soll eine entsprechende Kabinettsvorlage zur konkreten Ausgestaltung beschlossen werden. 75 Studienplätze sollen demnach ab 2021 jährlich an Studienanfänger in der Humanmedizin vergeben werden, die Landarzt werden möchten, aber nach dem herkömmlichen Verfahren keinen Studienplatz bekommen haben. Diese Studenten verpflichten sich, nach ihrem Abschluss für zehn Jahre als Hausarzt in einem Gebiet zu arbeiten, in dem es einen Ärztemangel gibt.