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Rentenbescheid

Bayern fordert vom Bund Überprüfung der Rentenbesteuerung

Der Freistaat Bayern fordert vom Bund eine Überprüfung der derzeitigen Rentenbesteuerung. „Wir wollen, dass es gerecht zugeht“, sagte der CSU-Abgeordnete Josef Zellmeier am Donnerstag im Landtag in München.

Mit breiter Mehrheit stimmten die Parlamentarier für einen Antrag, der von der Bundesregierung eine Überprüfung verlangt.

Der Antrag geht zurück auf eine Kritik von Egmont Kulosa, Richter am Bundesfinanzhof. Dieser hatte jüngst in einem Kommentar für einen juristischen Fachdienst die Rentenbesteuerung als ...

Josef Zellmeier

Bayern fordert vom Bund Überprüfung der Rentenbesteuerung

Der Freistaat Bayern fordert vom Bund eine Überprüfung der derzeitigen Rentenbesteuerung. „Wir wollen, dass es gerecht zu geht“, sagte Josef Zellmeier (CSU) am Donnerstag im Landtag in München. Mit breiter Mehrheit stimmten die Parlamentarier für einen Antrag, der von der Bundesregierung eine Überprüfung verlangt.

Der Antrag geht zurück auf eine Kritik von Egmont Kulosa, Richter am Bundesfinanzhof. Dieser hatte jüngst in einem Kommentar für einen juristischen Fachdienst die Rentenbesteuerung als verfassungswidrig bezeichnet.

 Wer Münzen oder Barren innerhalb von zwölf Monaten wiederverkauft, muss Gewinne ab einer Freigrenze von 600 Euro zum individuel

Der Fiskus interessiert sich auch für Gold

Gold ist nicht gleich Gold – zumindest, wenn es nach dem Fiskus geht. Zwar sind physische Anlagen in dem gelben Edelmetall grundsätzlich steuerfrei – aber eben nur unter bestimmten Voraussetzungen beim Kauf und Verkauf. Anders als bei Platin und Silber wird auf Goldbarren und Goldmünzen derzeit keine Mehrwertsteuer erhoben. Denn Gold gilt als reines Edelmetall und wird auch als Währung eingesetzt. Bei Silber hingegen geht der Fiskus von seinem verbreiteten Einsatz als Industriemetall aus, weshalb er 19 Prozent Mehrwertsteuer oben- drauf packt.

«Goldfinger»-Modell

„Goldfinger“-Steuersparmodell für Reiche: Prozess gestartet

Vermögende Bürger sollen über den Handel mit Gold oder anderen hochwertigen Gegenständen im Ausland Millionensummen an Steuern gespart haben.

Das sogenannte „Goldfinger“-Modell, benannt nach dem gleichnamigen James-Bond-Film von 1964 mit Sean Connery und Gert Fröbe, beschäftigt seit heute das Landgericht Augsburg. Zunächst sind zwei Verdächtige angeklagt. Der Prozess habe wie geplant begonnen, sagte ein Gerichtssprecher.

Bis Januar 2021 sind fast 80 Prozesstage angesetzt.

Goldbarren

Prozess um Steuersparmodell „Goldfinger“ begonnen

Vermögende Bürger sollen über den Handel mit Gold oder anderen hochwertigen Gegenständen im Ausland Millionensummen an Steuern gespart haben. Das sogenannte „Goldfinger“-Modell, benannt nach dem gleichnamigen James-Bond-Film von 1964 mit Sean Connery und Gert Fröbe, beschäftigt seit Mittwoch das Landgericht Augsburg. Zunächst sind zwei Verdächtige angeklagt. Der Prozess habe wie geplant begonnen, sagte ein Gerichtssprecher.

Bis Januar 2021 sind fast 80 Prozesstage angesetzt.

 Sie wollen weiterhin unter sich gemeinnützig bleiben: die Trommler des Ravensburger Rutenfests.

Neue Pläne für Gemeinnützigkeit: Vereine aus der Region fürchten um ihre Existenz

Für die Forderung, reinen Männervereinen die Gemeinnützigkeit zu entziehen, erhält Finanzminister Olaf Scholz (SPD) heftige Kritik. Politiker, Fachleute und Vereinsmitglieder sind empört über den Vorstoß.

Der Bundesverband Deutscher Vereine und Verbände fürchtet um das Aussterben kompletter Vereine, sollten sie ihre Gemeinnützigkeit verlieren. Gemeinnützige Vereine erhalten zahlreiche Steuerbefreiungen und dürfen Spenden quittieren, die von den Spendern wiederum steuerlich abgesetzt werden können.

CSU: Klare Absage an Scholz-Steuerplänen für Männer-Vereine

Die CSU lehnt die Steuerpläne von Bundesfinanzminister Olaf Scholz für reine Männer-Vereine strikt ab. „Vereine steuerlich zu benachteiligen, weil sie sich mit ihrem Angebot nur an Frauen oder nur an Männer wenden, ist grundfalsch“, sagte Generalsekretär Markus Blume am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in München. Er reagierte damit auf eine Aussage von Scholz, entsprechenden Vereinen die Gemeinnützigkeit abzuerkennen.

„Ich frage mich: Hat Olaf Scholz schon mal etwas gehört von Männergesangsvereinen, dem Katholischen Frauenbund, ...

Frauen verboten? Finanzminister will Männer-Vereinen Steuervorteile entziehen

Bundesfinanzminister Olaf Scholz will Vereinen, die heute noch Frauen die Mitgliedschaft verwehren, die Gemeinnützigkeit und die damit verbundenen finanziellen Vorteile streichen. „Wir ändern gerade das Gemeinnützigkeitsrecht“, sagte der SPD-Politiker der „Bild am Sonntag“. „Vereine, die grundsätzlich keine Frauen aufnehmen, sind aus meiner Sicht nicht gemeinnützig. Wer Frauen ausschließt, sollte keine Steuervorteile haben und Spendenquittungen ausstellen.

Klaus Offerhaus

Früherer BFH-Präsident Offerhaus gestorben

Der frühere Präsident des Bundesfinanzhofs, Klaus Offerhaus, ist am Samstag kurz nach seinem 85. Geburtstag in München gestorben. Das teilte das höchste deutsche Steuergericht am Montag mit. Der gebürtige Mannheimer Offerhaus war 1975 zum Bundesrichter am BFH gewählt worden, war ab 1990 Vizepräsident und von 1994 bis 1999 Präsident des Gerichts.

„In seiner fast 25-jährigen Tätigkeit als Bundesrichter hat Klaus Offerhaus wie kaum ein anderer das Wirken des Bundesfinanzhofs beeinflusst und sich immer wieder für die Vereinfachung des ...

«Cum-Ex»-Strafprozess

Aktiendeals auf Kosten des Fiskus

Staatsanwälte und Steuerfahnder ermitteln seit Jahren zu umstrittenen „Cum-Ex“-Aktiendeals. Am Mittwoch hat vor dem Landgericht Bonn der erste Strafprozess begonnen. Das Verfahren könnte wegweisend sein.

Was sind „Cum-Ex“-Geschäfte?

Bei solchen Deals nutzten Investoren eine Lücke im Gesetz und prellten den Staat über Jahre um Milliarden. Rund um den Dividendenstichtag wurden Aktien mit („cum“) und ohne („ex“) Ausschüttungsanspruch zwischen mehreren Beteiligten - Banken, Investoren, Fonds - hin- und hergeschoben.