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Paul Ziemiak

Maskenstreit zwischen Union und SPD verschärft sich

Gut drei Monate vor der Bundestagswahl verschärft sich der Streit zwischen Union und SPD über Corona-Schutzmasken von angeblich zweifelhafter Qualität.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak warf dem Koalitionspartner am in einer Aktuellen Stunde des Bundestags vor, gegen eine Verpflichtung zu Transparenz und Fairness verstoßen zu haben, die die SPD für den Bundestagswahlkampf beschlossen hatte. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) verwies darauf, dass sich sein Haus damit durchgesetzt habe, die fraglichen Masken aus China nicht unter ...

Fleischindustrie

Start bei 10,80: Neuer Mindestlohn in der Fleischwirtschaft

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und die Arbeitgeber der deutschen Fleischwirtschaft haben sich auf eine neue Lohnuntergrenze von 10,80 Euro für die rund 160.000 Beschäftigten in den Schlachthöfen und Wurstfabriken geeinigt.

Schrittweise soll der Mindestlohn dann über 11,00 Euro Anfang 2022 bis auf 12,30 Euro zum 1. Dezember 2023 angehoben werden. Das teilte die Gewerkschaft NGG nach der Zustimmung der Arbeitgeber zu dem Modell in Hamburg mit.

Homeoffice

Beschäftigte sollen im Homeoffice besser geschützt werden

Beschäftigte im Homeoffice sollen in Deutschland künftig mehr Rechte und Mitsprache haben. So sollen Betriebsräte künftig bei Geräten und Geld fürs Homeoffice stärker mitreden dürfen.

So werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nun bei Unfällen auf dem Weg zur Kita des Kindes auch von der Unfallversicherung geschützt - anders als bislang. Das beschloss der Bundestag am Freitag mit dem Betriebsrätemodernisierungsgesetz von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

Coronavirus - Obdachlosigkeit während der Pandemie

Obdachlose in Corona-Zeiten: Auf dem Weg der Besserung?

Mit seinem schwarz-weißen Trainingsanzug und den buschigen Koteletten, die unter seiner Nase zu einem Schnurrbart zusammenwachsen, wirkt der 34-Jährige wie ein gefeierter Preisboxer.

Dass dieser Mann lange Zeit kein festes Dach über dem Kopf hatte, sieht man ihm nicht an. «Ich habe sehr viele Jahre auf der Straße gelebt - sehr viele», sagt er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Kalter Wind zieht an diesem Apriltag durch die Hauptstadt - vielerorts wird über Ausgangsbeschränkungen diskutiert.

Corona-Rachenabstrich

Koalition uneins über Corona-Testpflicht in Firmen

Die Bundesregierung sieht bei Corona-Tests in Unternehmen Nachholbedarf - ist sich aber nicht einig, ob die Firmen auch zum Testen verpflichtet werden sollen.

Während Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) weiter auf Freiwilligkeit setzen will, plädierte Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) für gesetzliche Auflagen.

Eine von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Umfrage unter Beschäftigten hatte ergeben, dass aktuell 61 Prozent einen Arbeitgeber haben, der Corona-Tests anbietet.

Ein speziell geschulter Mitarbeiter des Maschinenbauers Harro Höfliger aus Allmersbach im im Rems-Murr-Kreis führt bei einem Kol

Politik und Wirtschaft streiten über die Testpflicht in Unternehmen

Mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie setzt die Bundesregierung auf eine massive Ausweitung der Tests. Dabei sollen auch die Unternehmen mitmachen und ihre Beschäftigten testen. Ob das freiwillig geschieht oder es eine Testpflicht in Unternehmen gibt, darüber diskutierten Wirtschaftsverbände und Politik am Donnerstag bei einem Gipfeltreffen.

Sowohl Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), als auch die Spitzenverbände der Wirtschaft warnten vor einer Corona-Testpflicht in Unternehmen.

Peter Altmaier

Viel Ärger und ein Damoklesschwert beim „Wirtschaftsgipfel“

Unsicherheit und Frust, Verärgerung über ein Hin und Her in der Corona-Politik: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist nicht besser geworden, das bekam Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Donnerstag beim «Wirtschaftsgipfel» zu spüren.

Wirtschaftsverbände warnten vor den Folgen eines möglichen harten Lockdowns. Dazu kommen drohende gesetzliche Auflagen für Unternehmen über Testangebote für Beschäftigte.

«Die aktuelle Corona-Lage ist leider weiterhin ernst», erklärte Altmaier (CDU) nach den digitalen ...

Frau telefoniert im Bett

Corona wird zur häufigsten Berufskrankheit

Covid-19 ist keine Grippe: Das gilt auch für den Status als Berufskrankheit. Nachdem das Arbeitsministerium im vergangenen Jahr die Weichen dafür gestellt hat, die Pandemie entsprechend zu behandeln, haben sich Covid-19-Folgen in der Statistik der Unfallkassen schnell nach ganz oben gearbeitet. Seit Beginn der Pandemie bis Ende Februar sind bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) 77 907 Verdachtsfälle auf Covid als Berufskrankheit eingegangen.

Betriebsratsgründung soll einfacher werden

Gesetz soll Betriebsräte stärken

Die Hürden für die Gründung eines Betriebsrats in Unternehmen sollen gesenkt werden. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine entsprechende Reform von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf den Weg gebracht.

Vorgesehen sind unter anderem ein besserer Kündigungsschutz für Mitarbeiter, die sich für eine Betriebsratsgründung einsetzen, und einfachere Regeln bei Betriebsratswahlen. Gewerkschaften begrüßten das Vorhaben, von Arbeitgeberseite kam Kritik.

Heiko Hambrock, Geschäftsführer von EWE GO

Teilzeit ist auch für Führungskräfte möglich

Mit 70 freien Tagen hat Geschäftsführer Heiko Hambrock deutlich mehr Freizeit als viele seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit Anfang des Jahres hat der 49-Jährige, der beim niedersächsischen Elektromobilitätsunternehmen EWE Go ein Team von bis zu 60 Menschen führt, seine Arbeitszeit um 20 Prozent reduziert. „Ich werde dieses Jahr 50“, sagt der Diplom-Betriebswirt. „Ich habe mich entschieden, dass ich mit meiner Lebenszeit auch noch ein paar andere Dinge – außer so viel zu arbeiten – machen möchte.