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Theo Zwanziger

Neue Dokumente entlasten Ex-DFB-Chef Zwanziger in WM-Affäre

Der ehemalige DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt hat frühere Aussagen in der Affäre um das WM-Sommermärchen 2006 korrigiert und damit Ex-Verbandschef Theo Zwanziger vom Vorwurf einer vorsätzlichen Täuschung im Zuge der dubiosen Zahlung von 6,7 Millionen Euro entlastet.

Dies belegen neue Dokumente, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Demnach hat Schmidt bereits im April 2017 in einem Memo festgehalten, dass die im Jahr 2005 an den Weltverband FIFA geflossene Summe einzig zur Finanzierung einer zum damaligen Zeitpunkt ...

Oberlandesgericht Düsseldorf

Ausschluss der Öffentlichkeit im Prozess gegen Sarah O.

Hinter einem Aktenordner versteckte die zierliche Sarah O. ihr Gesicht, während Justizbeamte sie in den Gerichtssaal des Oberlandesgerichts führten. Nur die hüftlangen Haare der mutmaßlichen IS-Anhängerin waren zu sehen. Die Bundesanwaltschaft wirft der 21-Jährigen vor, zusammen mit ihrem Ehemann Ismail S. in Syrien zwei jesidische Frauen und ein Mädchen gekauft und als Sklavinnen gehalten zu haben. Weil Sarah O. zur Tatzeit größtenteils selbst noch minderjährig war, wurde beim Prozessauftakt vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf am Mittwoch ...

OLG Düsseldorf

Prozess gegen mutmaßliche IS-Anhängerin Sarah O. startet

Als Frau eines IS-Kämpfers soll sie in Syrien drei Frauen als Sklavinnen gehalten haben: Heute startet der Prozess gegen die 21 Jahre alte Sarah O. am Düsseldorfer Oberlandesgericht. Laut Anklageschrift wirft ihr die Karlsruher Bundesanwaltschaft vor, im Oktober 2013 als 15-Jährige aus Konstanz über die Türkei nach Syrien eingereist zu sein. Dort habe sie sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen und wenige Monate später den IS-Kämpfer Ismail S.

Statue der Justitia

Geänderter Haftbefehl: Möglicher Anschlag auf Eisbahn

Im Prozess um einen möglichen Anschlagsplan auf die vorweihnachtliche Eislaufbahn in Karlsruhe ist der Haftbefehl gegen den Beschuldigten deutlich abgeschwächt worden. Der Haftbefehl gegen den 30 Jahre alte Mann umfasse nicht mehr die Vorwürfe der Planung eines Terroranschlags auf die Karlsruher Eisbahn 2017 und Mitgliedschaft in der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), sagte der Sprecher der Oberlandesgerichts (OLG), Matthias Merz, am Dienstag. Zuerst berichtete der SWR darüber.

Das Oberlandesgericht in Stuttgart

Sri Lanka: Mutmaßlicher Terrorhelfer vor Gericht

Ein mutmaßlicher Terrorhelfer aus Sri Lanka soll einem Scharfschützen entscheidende Hinweise für einen Anschlag auf den damaligen Außenminister des südasiatischen Inselstaats im Jahr 2005 gegeben haben. Der 40-Jährige muss sich seit Dienstag vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Stuttgart wegen Beihilfe zum Mord verantworten. Mehr als 15 Jahre lang war der Tamile laut Anklage Mitglied der Rebellengruppe Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) in dem Urlaubsparadies.

Statue der Justitia

Mutmaßlicher Terrorist nach Attentat vor Gericht

Terrorprozess in Stuttgart: Nach einem Attentat auf den damaligen Außenminister von Sri Lanka steht ein mutmaßlicher Terrorist aus dem Touristenparadies von heute an vor Gericht. Als Mitglied der Rebellengruppe Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) soll der Mann 2005 in seinem Heimatland am tödlichen Anschlag auf Lakshman Kadirgamar beteiligt gewesen sein.

Er habe Informationen über Gegner der LTTE gesammelt und an seinen Vorgesetzten weitergegeben, darunter auch Details zu Kadirgamar.

Oberlandesgericht Düsseldorf

Mutmaßliche Konstanzer IS-Terroristin steht ab Mittwoch vor Gericht

Vom Bodensee über Syrien und die Türkei ins Gefängnis: Eine junge Frau aus Konstanz muss in Düsseldorf wegen schwerer Verbrechen vor Gericht. In ihrer Zeit in Syrien soll die mutmaßliche IS-Terroristin sich Sklaven gehalten haben.

Sie war Schülerin der zehnten Klasse an einem Gymnasium in Konstanz am Bodensee. Doch im Alter von 15 Jahren soll sie sich dazu entschlossen haben, auf das Abitur zu pfeifen und sich in Syrien der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anzuschließen.

Terroranschlag von Halle: Attentäter legt Geständnis ab

Der Attentäter von Halle hat ein umfangreiches Geständnis abgelegt. Dabei bestätigte er ein rechtsextremistisches, antisemitisches Motiv. Das sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Der 27-jährige Stephan B. sagte demnach am Abend beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs aus. B. sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl legt ihm zweifachen Mord und siebenfachen Mordversuch zur Last. Nach Einschätzung der Ermittler wollte er bei dem Anschlag am Mittwoch ein Massaker anrichten und Nachahmer zu ähnlichen Taten ...

Verdurstete IS-Sklavin: Islamist in Deutschland in Haft

Im Fall eines im Irak verdursteten jesidischen Sklavenmädchens ist nach einer in München angeklagten Deutschen nun auch ein irakischer mutmaßlicher Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Visier der Ermittler. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Menschenhandel vor. Der Tod des Kindes sei eingebettet in den Plan des IS, die Jesiden auszurotten, wie ein Sprecher am Freitag in Karlsruhe.

Halle: Stephan B. gesteht rechtsextremistisches Motiv

Nach dem Terroranschlag von Halle hat Stephan B. die Bluttat gestanden und ein rechtsextremistisches, antisemitisches Motiv bestätigt. Der Mann habe mehrere Stunden beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs ausgesagt, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft. B. sitzt in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl legt ihm zweifachen Mord und siebenfachen Mordversuch zur Last. Nach Einschätzung der Ermittler wollte er ein Massaker anrichten und Nachahmer zu ähnlichen Taten anstiften.