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Polizeimitarbeiter war Mitglied in SS-„Freundeskreis“

Ein als Unterstützer der mutmaßlich rechtsterroristischen „Gruppe S.“ angeklagter Polizeimitarbeiter aus Hamm war seit langem Mitglied in einem Verein zum Andenken von SS-Angehörigen. Der Mann sei 2006 dem „Freundeskreis der Truppenkameradschaft der 3. SS-Panzer-Division „Totenkopf““ beigetreten, berichtete der „Spiegel“ am Freitag. Die Division war ein berüchtigter Truppenverband im Zweiten Weltkrieg. Die Informationen wurden der Deutschen Presse-Agentur bestätigt.

Eine Statue der Justitia

Belgisches Gericht beginnt Prozess zu vereiteltem Anschlag

Rund zweieinhalb Jahre nach einem vereitelten Sprengstoffanschlag auf eine Großkundgebung von Exil-Iranern in Frankreich hat in Belgien am Freitag der Prozess gegen vier mutmaßliche Tatbeteiligte begonnen. Den Angeklagten wird vor einem Gericht in Antwerpen vorgeworfen, das Attentat auf die Veranstaltung mit Tausenden Teilnehmern geplant und vorbereitet zu haben. Es hätte nach Einschätzung von Ermittlern zahlreiche Tote und Verletzte zur Folge haben können.

Polizei

Belgisches Gericht beginnt Prozess zu vereiteltem Anschlag

Rund zweieinhalb Jahre nach einem vereitelten Sprengstoffanschlag auf eine Großkundgebung von Exil-Iranern in Frankreich hat in Belgien der Prozess gegen vier mutmaßliche Tatbeteiligte begonnen.

Den Angeklagten wird vor einem Gericht in Antwerpen vorgeworfen, das Attentat auf die Veranstaltung mit Tausenden Teilnehmern geplant und vorbereitet zu haben. Es hätte nach Einschätzung von Ermittlern zahlreiche Tote und Verletzte zur Folge haben können.

Bundesgerichtshof verhandelt Revision nach Wehrhahn-Anschlag

Anschlagsopfer hoffen womöglich vergeblich auf neuen Prozess

Seit zwei Jahrzehnten warten die Opfer des Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlags darauf, dass der Attentäter zur Verantwortung gezogen wird - aber ein lange Verdächtiger wurde 2018 freigesprochen, und dabei könnte es möglicherweise bleiben.

Am Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe plädierte am Donnerstag keine Seite dafür, das Urteil des Landgerichts Düsseldorf aufzuheben. Die obersten deutschen Strafrichter wollen sich nun Zeit für Beratungen nehmen und ihr Urteil am 14.

Messerangriff in der Schweiz

Terrorverdacht in der Schweiz: Messerangriff in Warenhaus

Eine Frau mit möglichen Sympathien für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in der Schweiz zwei Frauen in einem Warenhaus mit einem Messer angegriffen. Sie wurde festgenommen, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

Eines der Opfer wurde nach Polizeiangaben schwer, aber nicht lebensgefährlich, eines leicht verletzt.

Der Angriff ereignete sich am Nachmittag in Lugano im Kanton Tessin. Bei der Täterin handelt es sich nach Polizeiangaben um eine 28-jährige Schweizerin, die in der Region Lugano lebt.

Terrorermittlungen in der Schweiz: Frau greift Frauen mit Messer an

Eine Frau hat in einem Warenhaus in Lugano im schweizerischen Kanton Tessin am Dienstag zwei Passantinnen mit einem Messer angegriffen. Die Bundesanwaltschaft geht von einem „mutmaßlichen terroristisch motivierten Angriff“ aus, wie sie auf Twitter schrieb. Nach Angaben der Polizei war eine 28-jährige Schweizerin aus zunächst ungeklärten Gründen auf die anderen Frauen losgegangen.

© dpa-infocom, dpa:201124-99-450376/1

Kriminalgericht Moabit

Zeugen reagierten nach „Tiergarten-Mord“ schnell

Der mutmaßliche Täter im „Tiergarten-Mord“ in Berlin ist nur durch einen glücklichen Zufall und zwei schnell reagierende Zeugen gefasst worden.

Das zeigten die Aussage von zwei jungen Männern, die am Dienstag im Prozess beschrieben, wie sie am 23. August 2019 den Verdächtigen bemerkten, weiter beobachteten und zügig die Polizei riefen. Zufällig saßen die Männer auf Treppenstufen zu einer Brücke nahe dem Ufer der Spree im Stadtteil Moabit, als der dunkel gekleidete Mann schnell auf einem Fahrrad angefahren kam, wenige Meter entfernt ...

Anschlag auf Eisbahn geplant? Verteidiger für Freilassung

Im Winter 2017 soll ein mutmaßlicher Anhänger der Terrormiliz IS einen Anschlag mit einem Lastwagen auf die Karlsruher Eislaufbahn geplant haben und muss sich dafür vor Gericht verantworten. Für diesen schweren Vorwurf gibt es nach mehr als zwei Jahren Prozess aber aus Sicht von Verteidiger Marc Jüdt keine Beweise, weshalb sein Mandant in diesem Punkt freigesprochen werden müsse. Allerdings habe der mit Islamisten gechattet. Hier sei die entscheidende Frage, welche Absicht dahinter steckte, sagte Jüdt am Montag nach der Verhandlung vor dem ...

Oberlandesgericht Stuttgart

Urteil: Prozess um möglichen Anschlag auf Karlsruher Eisbahn

Für mutmaßliche Anschlagspläne auf die Karlsruher Eislaufbahn in der Vorweihnachtszeit 2017 will die Bundesanwaltschaft einen möglichen islamistischen Terroristen lange hinter Gittern sehen. Der Anklagevertreter hatte vergangene Woche am Oberlandesgericht Stuttgart auf eine Freiheitsstrafe von acht Jahren und drei Monaten plädiert. Am heutigen Morgen (9.00 Uhr) hat der Verteidiger das Wort. Er hatte zu Beginn des Verfahrens vor mehr als zwei Jahren die Unschuld seines damals 29-jährigen Mandanten beteuert.

Handschellen liegen auf einem Tisch

Hinrichtung und Misshandlung in Syrien: Haftstrafe

Nach Misshandlung, Folter, tödlicher Gewalt und Terror in Syrien ist ein Anhänger des sogenannten Islamischen Staats in Stuttgart zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht warf dem Kämpfer der Terrormiliz unter anderem vor, gemeinsam mit anderen Rebellen einen Gefangenen erschossen und weitere misshandelt zu haben. Dem 32-Jährigen wurden am Donnerstag vor dem Staatsschutzsenat unter anderem Tötung mit gefährlicher Körperverletzung, Kriegsverbrechen gegen Personen und Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zur Last ...