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Verspätungen

Wetterdienst erwartet Sonntag Orkan: „Das wird gefährlich“

Die Menschen in Deutschland müssen sich für Sonntag und Montag auf einen Orkan und massive Verkehrsbehinderungen vorbereiten. „Das wird gefährlich“, warnte Meteorologe Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst am Freitag vor den Folgen des Orkantiefs „Sabine“.

Im Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn werde ab Sonntagabend mit erheblichen Beeinträchtigungen insbesondere im Norden und Westen Deutschlands gerechnet, teilte die Bahn mit.

Ein Zug fährt am Bahnhof vorbei

Güter, Lärm und Eidechsen: Streit über S21 bei Erörterung

Darf der alte Güterbahnhof in Untertürkheim zu einem der zentralen Teile des Projekts Stuttgart 21 umgebaut werden? Die Bahn plant das Areal fest als Abstellbahnhof für das milliardenschwere Bauvorhaben ein, Gegner kritisieren dagegen die Lärmbelastung und den mangelnden Artenschutz. Auf einem Erörterungstermin unter Leitung des Regierungspräsidiums (RP) Stuttgart haben beide Seiten am Mittwoch Argumente ausgetauscht. Nach RP-Angaben sind 370 Einwendungen und 40 Stellungnahmen zum Neubau eingegangen.

 Echse

Stuttgart 21: Kleine Echse wird zu großem Problem

Kleine Mauereidechsen könnten im Streit um das Bahn-Megaprojekt Stuttgart 21 noch zum großen Problem für die Bauherren werden. Denn läuft es bei der Debatte um den geplanten Abstellbahnhof im Neckarvorort Untertürkheim besonders schlecht für die Bahn, wackelt wegen der streng geschützten Echsen nicht nur der Zeitplan des milliardenschweren Vorhabens. Es könnte auch die gesamte Wirtschaftlichkeit von S 21 infrage stehen.

Denn im neuen Stuttgarter Tiefbahnhof sollen die Züge künftig nur auf der Durchreise sein.

Wolf

Schnappschuss aus der Fotofalle: Wolf bei Sinsheim gesichtet

In der Region um Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) ist ein Wolf gesichtet worden. Das Tier war von einer Fotofalle aufgenommen worden.

Die forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) habe die Echtheit der Aufnahme bestätigt, teilte das baden-württembergischen Umweltministerium am Freitag in Stuttgart mit.

Im Nordschwarzwald lebt bereits ein Wolf Woher das Tier stammt, war zunächst unklar. Die Nutztierhalter wurden informiert und um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Wolf

Isegrim fühlt sich in Deutschland pudelwohl

Sächsische Wölfe kommen ziemlich weit herum - bis nach Weißrussland und Dänemark sind einzelne Tiere nachweislich schon getrabt.

„Ein Wolf hat kein Google Earth, er läuft einfach los“, sagt Ilka Reinhardt vom Lupus Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Sachsen. Hier weiß man inzwischen ziemlich genau, wohin der Canis lupus - der größte Räuber aus der Familie der Hunde - ausschwärmt. Die Forscher erhalten ihre Informationen von Sendern, die via Satellit den Aufenthaltsort der Tiere übermitteln.

Kiebitz

Vogelschutzbericht zeigt Licht und Schatten

Licht und Schatten in der heimischen Vogelwelt: Die Bestände von Seeadler, Uhu und Schwarzstorch nehmen nach einem aktuellen Bericht wieder zu. Die Großvogelarten profitierten von intensiven Schutzmaßnahmen, teilte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn mit.

Doch sei in den vergangenen zwölf Jahren auch ein Drittel der Vogelarten im Bestand zurückgegangen. „Betroffen sind vor allem Arten der Agrarlandschaft wie der Kiebitz und das Rebhuhn“, erklärte das Bundesamt zu Daten des „Nationalen Vogelschutzberichts 2019“.

Wölfe vermehren sich weiter: Nun 105 Rudel in Deutschland

Die Wölfe in Deutschland vermehren sich weiter: Inzwischen leben bei uns 105 Rudel. Diese Zahl teilten das Bundesamt für Naturschutz und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf mit. Demnach konzentriert sich das Vorkommen der geschützten Tiere weiter auf ein Gebiet, dass sich von der sächsischen Lausitz über Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nach Niedersachsen erstreckt. Ein Wolfsrudel besteht meist aus drei bis elf Tieren - den Eltern und den Nachkommen der letzten zwei Jahre.

Wolf

Mehr Wolfsrudel in Deutschland gezählt

In Deutschland leben 105 Wolfsrudel. Diese Zahl habe die Auswertung des Monitoringjahres 2018/19 ergeben, teilten das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) in Bonn mit.

Demnach konzentriert sich das Vorkommen der streng geschützten Tiere weiter auf ein Gebiet, das von der sächsischen Lausitz in nordwestliche Richtung über Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nach Niedersachsen reicht.

Zoll findet Riesenmuschel

Riesenmuschel aus Thailand illegal an sich selbst geschickt: Zoll greift ein

Eine geschützte Riesenmuschel hat ein Mann beim Tauchen im Thailandurlaub entdeckt - und sich ohne Genehmigung per Post in seine Heimat im Raum Pforzheim gesendet.

Zollbeamte fanden die mehr als 15 Zentimeter breite Muschelschale vergangene Woche in einem Paket, wie es in einer Mitteilung des Zolls vom Dienstag hieß. Eine Rückfrage beim Bundesamt für Naturschutz habe ergeben, dass die Muschel unter Artenschutz steht.

Der Fall zeige, dass das Thema Artenschutz noch immer nicht ausreichend bei den Urlaubern angekommen ...

Nase

Die Nase ist Fisch des Jahres 2020

Der Fisch des Jahres 2020 ist die Nase. Damit solle auf diese in Deutschland regional stark gefährdete und lokal bereits verschwundene Fischart aufmerksam gemacht werden.

Das teilten das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Deutsche Angelfischerverband und der Verband Deutscher Sporttaucher mit. Der ungewöhnliche Name des Fischs hat mit seiner wulstigen Oberlippe zu tun. Nasen gehören zu den karpfenartigen Fischen und kommen in Donau und Rhein vor.