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Nilgänse zählen zu den invasiven Arten, die sich auch in Laupheim und Umgebung ausgebreitet haben.

Nilgans statt Birkhuhn: Wie sich die Natur in Laupheim in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat

Jeder redet vom Klimawandel und vom Artensterben. Wie hat sich die Natur in unserer Region im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte entwickelt? SZ-Redaktionsmitglied Barbara Braig hat Georg Walcher vom Naturschutzbund Laupheim (Nabu) befragt, wie sich das Bild der Natur rund um Laupheim in den vergangenen 60 Jahren gewandelt hat – und warum.

SZ: Herr Walcher, wenn man 60 Jahre in die Vergangenheit blickt: Welche Tiere bevölkerten die Region, welche Pflanzen und Bäume gediehen in und um Laupheim?

Hummel auf Nektarsuche

Mit Modelprojekt „Brommi“ Insektensterben verhindern

Wie kann Insektenschutz besser funktionieren? Das untersucht die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) in Brandenburg gemeinsam mit weiteren Partnern anhand von fünf Biosphärenreservaten in ganz Deutschland, die als Modelllandschaften fungieren. Das Projekt stellte der WWF Deutschland am Donnerstag in einer Online-Veranstaltung vor.

Zu dem von der Umweltschutzorganisation gestarteten Verbundprojekt „Brommi - Biosphärenreservate als Modelllandschaften für den Insektenschutz“ gehören die Reservate Schwarzwald, ...

Windbranche blickt positiver ins Jahr 2021

Zu wenige Offshore-Anlagen? Die Windbranche macht Druck

Da ist noch Luft nach oben, findet die Windbranche - und meint damit den Ausbau von Offshore-Anlagen. Dieser komme ihrer Auffassung nach nicht schnell genug voran, in diesem Jahr etwa werde nach derzeitigem Stand keine einzige entstehen.

Den neuesten Zahlen zufolge, die die Deutsche Windguard in Berlin vorstellte, sind im vergangenen Jahr 32 Anlagen mit einer Leistung von 219 Megawatt erstmalig ans Netz gegangen, der größte Teil davon in der Nordsee.

 Die Bürgerinitiative „Hände weg von der Schätteretrasse“ wendet sich nach einer digitalen Konferenz erneut mit Forderungen an d

Schätteretrasse: Das ökologische Gleichgewicht erhalten

Die Bürgerinitiative „Hände weg von der Schätteretrasse“ (BI) hat vor Weihnachten digital getagt und sich unter anderem über die Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts und den Erhalt der vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt auf der Schätteretrasse unterhalten.

Dabei weist Helmut Haas stellvertretend für alle Mitglieder der Initiative auf verschiedene Aspekte hin. Zum einen führt er auf, dass die Wandertrasse ab dem Parkplatz ostwärts durch das FFH-Gebiet „Heiden und Wälder zwischen Aalen und Heidenheim 7226-311“ verläuft.

Klatschmohn-Feld

Dramatische Verluste bei der Artenvielfalt

Wenn einst im Sommer das reifende Getreide im Wind wogte, blitzten auf den Feldern etliche blaue oder rote Punkte im Sonnenschein, von denen sich jeder einzelne bei näherem Hinschauen als Feld-Rittersporn oder Klatschmohn entpuppte. Diese Farbenpracht ist schon lange verschwunden, die Blüten sind dem Einheitsgelb der Ähren gewichen. Betroffen sind aber keineswegs nur der knallrote Klatschmohn, sondern auch viele andere Pflanzen: David Eichenberg vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und dem ...

Drüsiges Springkraut

Pflanzenvielfalt in Deutschland geht zurück

Die Pflanzenvielfalt in Deutschland ist auf dem rückzug. Das ist das Ergebnis einer Auswertung von Gefäßpflanzen, zu denen unter anderem alle Samenpflanzen gehören.

Bei über 70 Prozent von mehr als 2000 untersuchten Arten sind demnach in den vergangenen 60 Jahren deutschlandweit Rückgänge zu beobachten. Seit den 1960er Jahren hätten die rückläufigen Arten Einbußen von durchschnittlich 15 Prozent zu verzeichnen, teilte am Mittwoch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn mit.

 Der Stadtrat soll dieser Trassenführung zustimmen, mit der die Bahn das Verfahren bereits gestartet hat.

Streit ums Giebelbachviertel: Bewohner drängen auf schnellen Bau einer neuen Zufahrt

Der Stadtrat muss noch einmal über die Trassenführung der geplanten neuen Straße ins Giebelbachviertel abstimmen, Bewohner drängen wegen geschlossener Schranken auf schnellen Bau der Straße.

Eine halbe Stunde habe sie am Montag vor der geschlossenen Schranke in der Holdereggenstraße warten müssen, schreibt Gertrud Ammann, die am Giebelbach wohnt. Sie verweist darauf, dass in dem Viertel viele ältere Menschen leben. „Es ist nicht auszudenken was passiert, wenn ein ärztlicher oder sonstiger Notfall eintritt und die Rettung oder ...

OB Gerold Rechle, hier mit einer von Schülerhand gebastelten Biene, ist jetzt Vorstandsvorsitzender des Vereins Kommunen für bio

Gerold Rechle zum Vorstandschef des Vereins „Kommunen für biologische Vielfalt“ gewählt

Naturräume im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen erhalten und schaffen: Dafür setzt sich der Verein „Kommunen für biologische Vielfalt e. V.“ (Kommbio) ein. 272 Städte, Gemeinden und Landkreise aus allen Teilen Deutschlands sind inzwischen Mitglied. Vergangene Woche haben sie einen neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt: Laupheims Oberbürgermeister Gerold Rechle.

„Der Vorstand ist auf mich zugekommen und ich habe eingewilligt, den Posten zu übernehmen, weil mir Biodiversität und ihr Schutz Herzensanliegen sind“, sagt Rechle.

Waschbär auf dem Dach

Jagdverband: So viele Waschbären erlegt wie noch nie

Jäger haben nach Angaben des Deutschen Jagdverbands in der vergangenen Saison so viele Waschbären erlegt wie noch nie.

Mit bundesweit 202.000 geschossenen Exemplaren im Zeitraum 1. April 2019 bis 31. März 2020 werde ein Plus von 22 Prozent im Vergleich zur vorigen Saison verzeichnet, teilt der Verband mit.

Sprecher Torsten Reinwald sagte der Deutschen Presse-Agentur, Grund sei die zunehmende Ausbreitung der ursprünglich aus Nordamerika stammenden Art in Deutschland.

Wolf

128 Wolfsrudel in Deutschland

In Deutschland leben nach der jüngsten amtlichen Zählung 128 Wolfsrudel, 35 Paare und 10 sesshafte Einzel-Wölfe - deutlich mehr als ein Jahr zuvor. In 15 von 16 Bundesländern wurden im Monitoring-Jahr 2019/20 Wölfe nachgewiesen, wie das Bundesamt für Naturschutz mitteilte.

Wölfe leben demnach vor allem in Brandenburg, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Es gibt aber auch Territorien in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen.