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Für mehr als ein Viertel der Arbeitnehmer in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist Kurzarbeit angemeldet

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg hat Zahlen zur Corona-Krise erhoben. An diesen lässt sich ablesen, wie die Pandemie auf Betriebe in der Region wirkt. Außerdem äußert sich die IHK zum aktuellen Konjunkturpaket der Bundesregierung.

Wie auch im Bund stechen die Zahlen zur Kurzarbeit heraus. Von diesem Instrument machen die Unternehmen regen Gebrauch. Für mehr als 72 000 der 250 000Arbeitnehmer haben die Unternehmen der Region Kurzarbeit angemeldet.

 Die Zahl der Arbeitslosen ist überdurchschnittlich gestiegen.

Arbeitslosenquote steigt überdurchschnittlich an

Die Arbeitslosigkeit in der Region nimmt weiter zu. Die Quote stieg im Mai auf vier Prozent im Bezirk des hiesigen Arbeitsamtes – im Schwarzwald-Baar-Kreis sogar auf 4,6 Prozent. Die Kurzarbeit allerdings geht aktuell zurück.

Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen ist im Mai auf 11 529 Personen gestiegen. 4271 Personen mehr waren im Mai arbeitslos gemeldet als noch vor einem Jahr, die Quote stieg auf vier Prozent und liegt damit um 1,4 Prozent höher als im Vorjahr.

 Auf der eigenen Internetseite bezeichnet sich das Wochenblatt als Opfer der Corona-Krise.

Keine Hoffnung mehr fürs Wochenblatt

Das Wochenblatt mit Sitz in Ravensburg wird eingestellt – nicht nur auf Papier, sondern auch im Internet. Alle Mitarbeiter des kostenlosen Anzeigenblatts haben ihren Job verloren, wie die Agentur „Relatio PR“ im Auftrag des Insolvenzverwalters Michael Wahl von der Pluta Rechtsanwalts-Gesellschaft mitteilt.

„Die Insolvenzverwalter sehen nach einer umfassenden Prüfung der finanziellen Situation der Gesellschaften keine Zukunftsperspektive für das kostenlose Wochenblatt“, heißt es auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“.

Blaulicht Polizei

Pulver in Poststelle der Arbeitsagentur löst Großeinsatz aus

Weil in der Poststelle der Arbeitsagentur in Freising weißes Pulver aus einem Umschlag gerieselt ist, kam es zu einem Großeinsatz. Der Brief sei am Donnerstagmorgen in der Poststelle der Agentur für Arbeit eingegangen, teilte die Polizei mit. Da eine Mitarbeiterin das Pulver berührt hatte, wurde die Polizei alarmiert. Bei einer Untersuchung stellte sich heraus, dass das Pulver aus Kalk bestand und ungefährlich war. An dem Einsatz waren die Feuerwehr und Polizei sowie eine Analyse-Task-Force aus München beteiligt.

Das im April verwaiste Einkaufszentrum Gerber in Stuttgart: Vor allem im Einzelhandel, im Gastgewerbe und in der Zeitarbeit sind

Arbeitslosigkeit steigt langsamer an - Experte empfiehlt Weiterbildungen

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit hat sich im Mai trotz Corona überraschend verlangsamt. „Zurzeit kommen wir ganz gut durch“, sagte Detlef Scheele, der Chef der Bundesagentur für Arbeit, am Mittwoch in Nürnberg. Die Kurzarbeit habe offenbar viele Jobverluste verhindert. Für die kommenden Monate hofft Scheele nun, dass die Betriebe „die Kraft haben, die Mitarbeiter weiterhin zu halten“. Derzeit sei noch kein Umschwenken von Kurzarbeit in Kündigungen zu verzeichnen.

 Sabrina Leone ist seit drei Jahren alleinerziehend. Sie wünscht sich mehr Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Job

Alleinerziehend: Keine Chance auf Job und Kitaplatz?

Seit drei Jahren ist Sabrina Leone alleinerziehende Mutter eines Sohnes. Nach ihrer Elternzeit konnte sie nicht mehr in ihrem erlernten Beruf am Empfang eines Hotels arbeiten. Schichtarbeit und die Betreuung ihres kleinen Sohnes ließen sich einfach nicht vereinbaren. Existenzängste und die Suche nach einem geeigneten Kitaplatz für ihr Kind plagen sie. „Ohne Kitaplatz, keine Arbeit. Ohne Arbeit, bekommst du aber keinen Kitaplatz und beides exakt zusammen zu finden, ist ganz schön schwierig,“ erzählt sie.

GER, Coronavirus, Geschlossener Grenzübergang Unterjoch zwischen Deutschland und Österreich / 17.04.2020, Grenze nach Österreich

Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Mittwoch

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell Infizierte Baden-Württemberg: ca. 850 (34.813 Gesamt - ca. 32.200 Genesene - 1760 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 1760 Aktuell Infizierte Deutschland: ca. 6520 (182.370 Gesamt - ca. 167.300 Genesene - 8551 Verstorbene) Todesfälle Deutschland: 8551 Das Wichtigste des Tages: Bayern: Ab Juli sollen wieder alle Kinder in Kitas dürfen (14.

 Gut 1070 Firmen aus dem Landkreis Lindau haben seit Mitte März einen Antrag auf Kurzarbeit gestellt. Damit ist rechnerisch jede

Jede dritte Firma im Kreis Lindau hat bereits Kurzarbeit angemeldet – Höchste Arbeitslosenquote seit 20 Jahren

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Lindau befindet sich Ende Mai „immer noch fest im Griff von Corona“, wie es Björn Patzer bezeichnet. Der stellvertretende Leiter der Lindauer Arbeitsagentur betrachtet die aktuelle Monatsbilanz mit mehr als gemischten Gefühlen. Denn von Mitte März bis Ende Mai haben über 1070 Firmen im Landkreis Kurzarbeit angemeldet. Rechnerisch ist jeder dritte Beschäftigte im Kreis Lindau betroffen. Und die Arbeitslosenzahl erreicht mit 1626 Betroffenen eine Höhe, die es zuletzt vor rund 20 Jahren gegeben hat.

 Die Corona-Krise macht sich auch am Arbeitsmarkt im Kreis Biberach bemerkbar.

Corona-Pandemie hinterlässt deutliche Spuren am Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Biberach ist infolge der Corona-Pandemie innerhalb eines Monats um 11,4 Prozent gestiegen. Im Mai wurden 3228 Arbeitslose gezählt, 330 mehr als im April und 1084 mehr als vor einem Jahr (plus 50,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote steigt auf 2,7 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 1,8 Prozent. Weiterhin weist der Kreis Biberach die niedrigste Arbeitslosenquote aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg aus.

 In der Corona-Krise steigt die Zahl der Arbeitslosen auch in der Region Wangen weiter an.

Corona-Krise lässt Arbeitslosenzahl in Region Wangen weiter steigen

In der Corona-Krise sind die Arbeitslosenzahlen in der Region Wangen weiter angestiegen. So lag die Arbeitslosenquote im Mai bei 3,2 Prozent, das ist eine Steigerung von 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und ein Prozent mehr als vor einem Jahr, wie die Arbeitsagentur Konstanz-Ravensburg mitteilt.

Bereits im April 2020 war die Arbeitslosenquote im Geschäftsstellenbezirk Wangen (entspricht etwa dem Altkreis Wangen) wegen „Corona“ sprunghaft von 2,2 Prozent im März auf dann 2,9 Prozent angestiegen.