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Blick auf die Alpen

Nasser Sommer hat Wäldern gut getan: Problemzone Franken

Der in weiten Teilen Bayerns nasse und nur selten heiße Sommer hat den Wäldern im Freistaat gut getan. Der Gesundheitszustand der bayerischen Wälder habe sich nach mehreren, teils verheerenden Trockenjahren in diesem Jahr leicht verbessert, heißt es in der Waldzustandserhebung 2021, die Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) am Mittwoch in München veröffentlicht hat. «Wir sind erleichtert, dass unseren bayerischen Wäldern endlich mal eine kleine Atempause vergönnt war.

Thorsten Glauber

Booster oder Loser: Was kann das neue Klimagesetz leisten?

Auch an Bayerns überarbeitetem Klimaschutzgesetz scheiden sich die Geister. Während Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) in dem Gesetz einen «Klimaschutz-Booster» sieht, mit dem der Freistaat seinen Anteil zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels von Paris erfüllen wird, hagelte es von Opposition und Umweltverbänden umgehend Kritik. Ihrer Meinung nach verliere Bayern damit wichtige Zeit, um den längst laufenden Klimawandel noch effektiv zu bremsen.

Naturschützer: Grundlage für Genehmigung von B26n fehlt

Der Bau einer seit Jahren umstrittenen Schnellstraße nordwestlich von Würzburg muss nach Angaben von Naturschützern wegen Planungsversäumnissen gestoppt werden. So seien etwa Umweltauswirkungen der Bundesstraße 26 neu (B26n) nur unzureichend oder überhaupt nicht berücksichtigt worden, teilte der Bund Naturschutz in Bayern am Dienstag mit. Der Verzicht auf die Straße sei nicht geprüft worden. Die Bestände diverser Tierarten seien teilweise lückenhaft erfasst worden.

 Fachvortrag des Vertreters vom Landschaftsverband Unterallgäu in der Umweltstation.

Wird das Rotistal wieder ein Naturraum mit Artenvielfalt?

Im bayerisch–württembergischen Grenzgebiet zwischen den Gemeinden Legau, Lautrach und der Stadt Leutkirch mäandert die Hofser Ach durch eine typische Auenlandschaft, auch Rotistal genannt. Aber auch vor diesem teilweise noch ursprünglichen Tal mit seinen ehemals artenreichen Wiesenlandschaften machen die Veränderungen durch den ländlichen Strukturwandel und die Intensivierung der Landwirtschaft keinen Halt.

Auf Initiative der Bund Naturschutz-Ortsgruppe Legau/Illerwinkel haben sich in der Umweltstation Legau 20 Personen zu einer ...

Bund: Bayerns neues Klimaschutzgesetz unzureichend

Die Novelle des bayerischen Klimaschutzgesetzes reicht nach Ansicht des Bundes Naturschutz (BN) nicht aus, um den bayerischen Anteil für das 1,5-Grad-Ziel von Paris zu erfüllen. Zwar habe die Staatsregierung einige Verbesserungen eingearbeitet, «in vielen wichtigen Punkten bleibt das Papier aber hinter den Erwartungen zurück», teilte der Verband am Montag in München mit. Verbandschef Richard Mergner kritisierte unter anderem, dass das Gesetz in «wichtigen Bereichen» wie der Windenergie und beim Verkehr «nach wie vor mangelhaft» sei.

Angela Scheffold (links) und Jana Slave mit der ersten gepflanzten und geschützten einheimischen Pappel.

Wie eine fast verschwundene Pflanzenart das Lautertal zurückerobern soll

Die heimische Schwarzpappel war 2006 Baum des Jahres und steht in Baden-Württemberg auf der Roten Liste der stark gefährdeten Arten. Um die innerartliche Typenvielfalt langfristig zu erhalten, pflanzt der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) entlang der Donau und ihren Nebenflüsse die Donauschwarzpappel, die über 200 Schmetterlingsarten und zahlreiche Käferarten ernährt. Am Samstag trafen sich über 20 Paten, um zwischen Unterwilzingen und Lauterach entlang der Lauter unter fachlicher Anleitung 42 einjährige Setzlinge auszubringen, die es ...

Markus Söder

600 Millionen Euro zum Schutz bedrohten „Korallenriffen“

Der Streit zwischen der Staatsregierung und den Umweltverbänden um den Schutz der Streuobstwiesen scheint vorerst beendet: Bis 2035 sollen 600 Millionen Euro in den Erhalt der ökologisch besonders wertvollen Baumbestände fließen. Ziel sei es, bis dahin eine Millionen zusätzliche Obstbäume zu pflanzen sowie Naturschutz und Landwirtschaft besser zusammenzubringen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag nach einer Sitzung des runden Tischs zum Streuobstwiesenpakt in München.

Grüntenlifte in Kranzegg: Skilifte vor der Insolvenz?Skilift, Grünten, Winter, Winterbetrieb, Lift, Skifahren, Skifahrer, Skis

Investoren, Einheimische und Umweltschützer streiten sich um das Skigebiet am Grünten

Vergangenen März: Aufstieg mit Tourenskier am Grünten, dem jüngsten Schauplatz eines alpinen Ökostreits um Natur und Tourismus. Der steile Nordhang vor dem Gipfelgrat ist gefährlich vereist. Die Kanten der Skier finden kaum Halt. Der Puls nimmt zu, Schweiß fließt.

Zwei Dutzend anderen Tourengehern geht es ebenso. Viel Betrieb bei diesen widrigen Verhältnissen, denkt man sich. Zumal der 1738 hohe auffallende Berg beim Allgäu-Zugang Richtung Sonthofen und Oberstdorf eigentlich Einsamkeit verheißen sollte.

Feuersalamander

Naturschutzverbände: Schutzprogramm für den Feuersalamander

Der wegen eines Hautpilzes bedrohte Feuersalamander soll besser geschützt werden. Drei bayerische Naturschutzverbände starten nun ein Artenhilfsprojekt für diese Tierart. Das Umweltministerium stellt dafür 1,7 Millionen Euro bereit. «Angesichts des Klimawandels und anhaltender Trockenheit wird der Lebensraum des Feuersalamanders immer begrenzter», sagte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) laut Mitteilung in Weißenohe (Landkreis Forchheim).

IG Metall und BUND fordern halbe Billion für Klimawende

IG Metall und Bund Naturschutz fordern gemeinsam ein staatliches Großprogramm von 500 Milliarden Euro für den klimafreundlichen Umbau der deutschen Wirtschaft bis 2030. An die Adresse der nächsten Bundesregierung gerichtet, verlangten Gewerkschaft und Umweltschutzverband am Donnerstag in München Zuschüsse und Investitionen für und in klimafreundliche Technologien, die Bahn und Infrastruktur für Elektroautos. Von der Staatsregierung verlangten Horn und der Bund Naturschutz-Landesvorsitzende Richard Mergner ein Ende der 10H-Abstandsregel für ...