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 Entideologisierte Rebellion: Proteste in La Paz gegen die linke Regierung von Evo Morales in Bolivien.

Zeiten des Zorns

Buenos Aires - Wer hätte das gedacht: Ausgerechnet die chronische Krisenrepublik Argentinien scheint in diesen Tagen verglichen mit den Nachbarländern Chile und Bolivien fast ein Hort der Stabilität. Es mag daran liegen, dass die Argentinier so an die Krise gewöhnt sind, dass Hunger und Inflation schon fester Bestandteil ihres Lebens geworden sind. Aber es hat sicher auch damit zu tun, dass sie wissen, es kommt wieder etwas Neues. Sie haben Ende Oktober den bisherigen Staatschef Mauricio Macri abgewählt, der gerade einmal vor vier Jahren zum ...

Copa Libertadores

Finale der Copa Libertadores von Chile nach Lima verlegt

Wegen der anhaltenden Unruhen in Chile ist das Finale der Copa Libertadores nach Lima verlegt worden.

Eigentlich hätte das Endspiel der südamerikanischen Fußball-Königsklasse zwischen River Plate Buenos Aires und Flamengo Río de Janeiro am 23. November in Santiago de Chile ausgetragen werden sollen. Zum Schutz von Spielern und Zuschauern sei in Anbetracht der „neuen Umstände“ in Chile das Treffen in die peruanische Hauptstadt verlegt worden, teilte der südamerikanische Fußballverband Conmebol am Dienstag in Asunción mit.

Mann im Anzug streckt ein Peace-Zeichen in die Luft

Präsident auf dem Drahtseil

Argentiniens nächster Staats- und Regierungschef heißt Alberto Fernández. Der 60-Jährige gewann die Präsidentenwahl am Sonntag nach Zahlen der Wahlbehörde mit rund 48 Prozent der Stimmen und besiegte damit den konservativen Amtsinhaber Mauricio Macri, der auf etwa 40 Prozent kam – der Rest verteilte sich auf die übrigen vier Bewerber. Bis Montag waren die Wahlzettel in gut 97 Prozent der Wahllokale ausgezählt.

Im Wahlkampf suchte sich die Kandidatin für ein Vize-Präsidentenamt den Bewerber für das Präsidentenamt aus – was nicht oft ...

Alberto Fernández

Machtwechsel in Argentinien: Neuer Präsident erbt üble Krise

Argentiniens nächster Staats- und Regierungschef heißt Alberto Fernández. Der 60-Jährige gewann die Präsidentenwahl am Sonntag nach Zahlen der Wahlbehörde mit rund 48 Prozent der Stimmen.

Er besiegte damit den konservativen Amtsinhaber Mauricio Macri, der auf etwa 40 Prozent kam - der Rest verteilte sich auf die übrigen vier Bewerber. Bis Montag waren die Wahlzettel in gut 97 Prozent der Wahllokale ausgezählt.

Das einst reiche Land steckt in einer tiefen Wirtschafts- und Finanzkrise.

Opposition gewinnt Argentinien-Wahl

Der Oppositionskandidat Alberto Fernández hat die Präsidentenwahl in Argentinien gewonnen. Amtsinhaber Mauricio Macri gestand seine Niederlage ein. Er habe Fernández gratuliert und zu einem Frühstück im Präsidentenpalast eingeladen, sagte der Konservative vor seinen Anhängern in Buenos Aires. Argentinien steckt erneut in einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise, obwohl der Internationale Währungsfonds dem südamerikanischen Land im vergangenen Jahr einen Bereitschaftskredit von 57 Milliarden US-Dollar gewährt hatte.

Spitzenkandidat

Hohe Beteiligung bei Präsidentenwahl in Argentinien

Die Argentinier sind in großer Zahl an die Wahlurnen gegangen, um über den Staats- und Regierungschef ihres krisengeschüttelten Landes zu entscheiden.

Die zwei aussichtsreichsten Kandidaten, Präsident Mauricio Macri und sein peronistischer Herausforderer Alberto Fernández, gaben am Sonntagmittag (Ortszeit) in ihren jeweiligen Wahllokalen in Buenos Aires ihre Stimmen ab.

Beide 60-Jährigen sprachen von einem historischen Tag. Angesichts einer deutlichen Führung von Fernández in Umfragen ging es für viele Beobachter ...

Mann mit Mütze

Die Argentinier wollen Präsident Macri in die Pampa schicken

Der Frühlingsmorgen in Buenos Aires ist kalt. Dünner Regen fällt auf die Stadt, und in den schmalen Gassen der Villa 21-24 steht das Wasser hoch. Es riecht nach Toilette. Im Büro der „Frente Popular Darío Santillán“ wärmen sich die Menschen an Matetee, auf dem Tisch steht süßes Brot. Schwermütigkeit liegt über der Versammlung des Bürgerkomitees in dem Armenviertel. Aber sie hat nicht in erster Linie mit der feuchten Kälte zu tun.

Bryan Contreras, die Hände in seinen Jackentaschen vergraben, ergreift als erster das Wort.

Flamengo Rio de Janeiro - Gremio Porto Alegre

Flamengo Rio de Janeiro im Finale der Copa Libertadores

Die langjährigen Bundesliga-Stars Rafinha und Diego haben mit Flamengo Rio de Janeiro das Finale der Copa Libertadores erreicht.

Die Brasilianer setzten sich im Halbfinal-Rückspiel der Fußball-Königsklasse in Südamerika gegen Gremio Porto Alegre klar mit 5:0 (1:0) durch. Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften 1:1 getrennt. Im Endspiel trifft Flamengo auf Titelverteidiger River Plate Buenos Aires, der sich tags zuvor trotz einer 0:1-Niederlage gegen den Erzrivalen Boca Juniors durchgesetzt hatte.

River Plate

River Plate im Finale der Copa Libertadores

Trotz einer Rückspiel-Niederlage im Stadtderby gegen den Erzrivalen Boca Juniors ist Titelverteidiger River Plate erneut ins Finale der Copa Libertadores eingezogen.

Der argentinische Fußball-Traditionsclub unterlag in Buenos Aires auswärts im Stadion La Bombonera mit 0:1 (0:0), steht aber dank des 2:0-Erfolgs im Hinspiel vor drei Wochen im Endspiel. Nach den Ausschreitungen rund um das Final-Rückspiel zwischen beiden Clubs im vergangenen Jahr gab es in diesem Jahr keine größeren Zwischenfälle.

Cover des Kinofilms

Der Kinofilm zu „Fridays for future“ kommt aus Tuttlingen

Für Lelo Waqo Guyos, die Hirtentochter aus Kenia, ist der Klimawandel keine abstrakte Erscheinung. Die immer öfter eintretenden Dürreperioden töten viele ihrer Ziegen und zerstören damit die Lebensgrundlage ihrer Familie. Lelo wird eine der Hauptfiguren im Dokumentarfilm „Fridays – Es ist unsere Zukunft“ sein, den die Tuttlinger Produktionsfirma Fechner Media für den weltweiten Markt herstellt.

Carl-A. Fechner fährt E-Auto, ernährt sich vegetarisch, lebt in einem Plus-Energie-Haus und achtet auf CO2-Kompensation seiner Flugmeilen.