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Rund 2000 Pilger beteiligten sich am Festgottesdienst auf dem Bussen.

Nach dem Geistesblitz kommt die Sonne

Am Morgen des Pfingstmontags war der Bussen in Nebel gehüllt, und Regenwolken zogen auf. Schon während der Pilgermesse in der Bussenkirche öffneten sich die Schleusen, und es goß wie aus Kübeln. Bussenpfarrer Albert Menrad, der den Festgottesdienst zunächst nicht unter freiem Himmel abhalten wollte, änderte kurzfristig dieses Vorhaben und verkündete: „Mir ganget naus.“ Kaum, dass die rund 2000 noch verbliebenen Pilger trotz Nässe und Kälte die Festwiese betraten, war strahlender Sonnenschein dem Wallfahrtsgottesdienst beschieden.

 Was bringt das Jahr 2019 für Riedlingen und die Umgebung. Ein nicht ganz ernst gemeinter blick in die Kristallkugel verrät es.

Weihwasserbaden und Frauenpower am Weibermarkt

Was bringt das Jahr 2019 der Stadt Riedlingen und der Region? Die Redakteure der Schwäbischen Zeitung haben einen Blick in die Kristallkugel gewagt und geben einen nicht ganz so ernst gemeinten Ausblick auf mögliche Ereignisse in diesem Jahr.

Januar: Es schneit und schneit. Während sich die Donau nach einem unendlich trockenen 2018 langsam wieder mit Wasser füllt, türmen sich auf der Schwäbischen Alb die Schneeberge. Besonders in Pistre schneit es, als würde Frau Holle Überstunden machen.

 Wallfahrtspastoral sei nicht pfarrerabhängig, betont Dekan Sigmund F. J. Schänzle in seiner Stellungnahme.

„Pastoral auf dem Bussen ist gesichert“

Wenn Bussenpfarrer Albert Menrad im nächsten Jahr in den Ruhestand geht, dann wird seine Stelle nicht mehr nachbesetzt (SZ berichtete). Die Entscheidung der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat in der Kirchengemeinde Offingen für Kopfschütteln und Enttäuschung gesorgt. Nun meldet sich der Biberacher Dekan Sigmund F. J. Schänzle zu Wort. Er wolle „gegenteiligen kursierenden Meinungen und Stellungnahmen“ klärende Worte entgegensetzen. Seine Botschaft: „Die Pastoral auf dem Bussen ist auch weiterhin gesichert und wird darüber hinaus weiterentwickelt.

Die Bussenkirche.

Wallfahrt der Seelsorgeeinheit auf den Bussen

Die Seelsorgeeinheit Riedlingen lädt am Sonntag, 16. September, zur Bussenwallfahrt nach Offingen ein.

Unter dem Motto „Gemeinsam auf dem Weg über Höhen und durch Tiefen“ starten die Fußwallfahrer um 8.30 Uhr an der Grabenkapelle neben der Georgskirche. Die Fahrradpilger treffen sich um 9.30 Uhr bei der Georgskirche. Ein kostenloser Bus fährt um 10.15 Uhr zur Bussenkirche.

Der Festgottesdienst beginnt um 11.15 Uhr. Im Anschluss findet eine Begegnung bei Zopfbrot und Getränken statt.

Die Stafflanger Bussenwallfahrer nach dem Gottesdienst vor der Kirche mit den Pfarrern Albert Menrad (von links) und Wunibald Re

Warum die Stafflanger seit Jahrhunderten zum Bussen pilgern

Seit Jahrhunderten machen sich Stafflanger Wallfahrer am Dreifaltigkeitssamstag (Samstag nach Pfingsten) in den frühen Morgenstunden auf den Weg zum Bussen. An der Wallfahrt heuer nahmen auch junge Leute teil. Nach mündlichen Überlieferungen soll die Wallfahrt wegen einer Epidemie wie Pest oder Seuche um die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs aus einem Gelübde, feierlich abgelegtes Versprechen, heraus entstanden sein.

Angeführt vom Kreuzträger geht es ab Seekirch gute zwei Stunden mit Rosenkranzgebeten durch Wald und Flur zum Bussen.

Weihbischof Karrer bei der Ausgabe der Kommunion.

Bussenwallfahrt zieht die Menschen an

Der Herrgott hat es gut gemeint mit den Gläubigen bei der diesjährigen Bussenwallfahrt am Pfingstmontag und bescherte ihnen ein traumhaftes Wetter. An die 6000 Besucher, so die Schätzung von Bussenpfarrer Albert Menrad machten sich auf den teils mühsamen Weg, um dabei zu sein, wenn auf der Bussenwiese der Gottesdienst gefeiert wird. Zahlreiche Prominente wie Landrat Dr. Heiko Schmid und Altlandrat Dr. Wilfried Steuer gaben sich ebenfalls die Ehre – letzterer, wie der Bussenpfarrer anmerkte, bereits zum 49.

Bussenwallfahrt gewährt „Einblick in den schwäbischen Himmel“

Bussenwallfahrt gewährt „Einblick in den schwäbischen Himmel“

„Du bist eine Mission“ ist das Thema der 73. Wallfahrt der Männer mit ihren Familien am Pfingstmontag, 21. Mai, auf dem Bussen. Beginn ist um 9 Uhr mit der Pilgermesse in der Bussenkirche in Offingen. Ab 10.30 Uhr ist Wallfahrtsgottesdienst auf der Bussenwiese mit Weihbischof Matthäus Karrer aus Rottenburg als Hauptzelebrant. Gleichzeitig wird ein Kindergottesdienst in der Bussenkirche angeboten bis zur Gabenbereitung in der Bussenkirche. Treffpunkt ist am Eingang der Bussenwiese.


Der Geschäftsführer des Volksbundes Oliver Wasem (rechts) überreicht dem scheidenden Ortsleiter Siegfried Wespel die Spinoza-Me

Volksbund verabschiedet Siegfried Wespel als Ortsleiter

Die Reservisten-Kameradschaft Reinstetten hat bei ihrer Jahresschlussfeier Bilanz der Aktivitäten des vergangenen Jahres gezogen. An dem Abend wurde Siegfried Wespel als Ortsleiter des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge verabschiedet und geehrt.

Der Vorsitzende der Reservisten-Kameradschaft (RK), Peter Kasper, lobt in seinem Rückblick besonders die jungen Mitglieder, die zahlreich an acht militärischen Veranstaltungen teilgenommen hatten, unter anderem am Infantrietag in Ertingen.


Die Bussenkirche ist das Ziel der Wallfahrt der Seelsorgeeinheit Riedlingen.

Neue Pastoralreferentin stellt sich vor

Die Seelsorgeeinheit Riedlingen macht sich am Sonntag, 17. September, auf den Weg zur Bussenwallfahrt nach Offingen. Treffpunkt ist jeweils vor der Georgskirche. Treff für Wallfahrer ist bei der Grabenkapelle: Um 8.30 Uhr starten Fußwallfahrer, um 9.30 Uhr die Radgruppe. Ein Bus (kostenlos) fährt um 10.15 Uhr Bus.

Um 11.15 Uhr beginnt der Wallfahrtsgottesdienst in der Bussenkirche, bei dem sich die neue Pastoralreferentin Claudia Wendt-Lampart vorstellen wird.


Claudia Wendt-Lamparter ist die neue Personalreferentin der Seelsorgeeinheit Riedlingen.

Neue Pastoralreferentin tritt ihre Stelle an

Am Dienstag tritt Claudia Wendt-Lamparter ihre Stelle als Pastoralreferentin in Riedlingen an. Positive Signale führten sie in die Donaustadt. So schwärmte der frühere Riedlinger Pfarrer Gerhard Neudecker von Riedlingen und schilderte es als „paradiesisch“. Ihm begegnete die 45-Jährige an ihrem bisherigen Wirkungsort in der Seelsorgeeinheit Reutlingen Mitte/Eningen, wo Neudecker eine Zeitlang Seelsorger war. Die Stadt selber hat sie vom Durchfahren gekannt, wenn sie ihre Eltern in Ravensburg besuchte.