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 Was einer Bauersfrau alles so passieren kann, wenn sie mitten auf dem Feld mal „für kleine Mädchen“ muss, berichtet Sabine Schl

Die Zeit bleibt stehen beim Sonnenball in Eisenharz

Am Gumpigen Donnerstag ist im Sonnensaal in Eisenharz einmal mehr ausgelassen der Sonnenball gefeiert worden. Und wie immer wurde so manches Dorfgeheimnis gelüftet.

Der brechend volle Sonnensaal stand schon vor eigentlichem Programmbeginn „unter Strom“. Denn die Band „Alpenstarkstrom“ brachte das Publikum mit „selbst erzeugter Energie“ durch ihre stimmungsvollen Tanzlieder schon mal auf eine ganz hohe Drehzahl.

Moderator Andreas Loritz kam als Biene Maja im schwarz-gelben Frack auf die Bühne und leistete somit seinen ...

Fridays for Future in Hamburg

Zehntausende setzen mit Greta Thunberg Zeichen fürs Klima

Greta Thunberg, die HipHop-Combo Fettes Brot und eine Schweigeminute: Zehntausende Menschen haben am Freitag in Hamburg zusammen mit der schwedischen Klimaaktivistin ein Zeichen für einen entschlosseneren Kampf gegen die Erderhitzung gesetzt.

Zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl in der Hansestadt forderten die Teilnehmer auf Plakaten entschlossene politische Initiativen für mehr Kliamschutz. Auf Transparenten war unter anderem zu lesen: „Wir streiken bis ihr handelt“ und „The earth is on fire“.

Drei Personen in einer Produktionshalle mit Säcken voller Getreide

Früher belächelt, heute Konzernchef: Öko-Pionier gründet die Bio-Marke Rapunzel

Mehr als 45 Jahre ist es her, dass Joseph Wilhelm dem elterlichen Bauernhof bei Augsburg den Rücken kehrt, um eine große Vision zu verfolgen – die Vision von gesunden, naturbelassenen und fair produzierten Lebensmitteln für alle. Wilhelm hat weder eine detaillierte Geschäftsidee, noch einen Businessplan – stattdessen lange Haare und viel Idealismus.

Anfangs wird er noch belächelt, heute ist Wilhelm Chef des bundesweit bekannten Bio-Konzerns Rapunzel Naturkost mit Sitz in Legau im Allgäu.

Zwei junge Männer in der Vesperkirche

Weingartener Schüler helfen bei der Vesperkirche

Jannis Nitschke und Dennis Damsen gehen in die neunte Klasse am Gymnasium Weingarten. Im Rahmen ihres Religionskurses machen sie ein freiwilliges Sozialpraktikum bei der Vesperkirche.

Den gesellschaftlichen Horizont erweitern „Reich und arm, jung und alt begegnen sich, indem sie gemeinsam an einem Tisch essen“, sagt Mechthild Vogt-Günzler, die Religionslehrerin der beiden. Orte, an denen dies möglich ist, gebe es kaum noch. Bei der Vesperkirche können die Schüler mit Menschen aus „verschiedenen gesellschaftlichen Welten“ ...

Schweinehälfte liegt auf dem Tisch von einem Metzger

Deutschland ist der drittgrößte Exporteur von Agrarprodukten – Mit verheerenden Folgen

Seit Wochen protestieren die deutschen Bauern lautstark. Sie fühlen sich zu Unrecht attackiert als Tierquäler und als Umweltsünder. Sie sehen ihre Kompetenz infrage gestellt und ihre Existenz bedroht – in einem Umfeld, in dem immer neue Auflagen zum Schutz der Umwelt und der Tiere beschlossen werden. Auf den dadurch steigenden Kosten würden die Landwirte sitzenbleiben, bemängeln sie.

Doch zwischen den Bauern gibt es große Unterschiede. Während viele tatsächlich unter den Bedingungen der Massenproduktion und des Kostendrucks ächzen, ...

Alle Teilnehmer der Poetry-Slam-Nacht mit Moderator Felix Römer.

So lief die erste Poetry-Slam-Nacht in Ehingen

Der erste Poetry Slam in Ehingen war es nicht, den gab es schon einmal vor Jahren im Ehinger Buchladen, aber im ganz großen Stil, so wie es Felix Römer aufgezogen hat, war es ein Novum im Ehinger Kulturleben, die Neugierde groß, die Karten schon im Vorverkauf ausverkauft. Ein Event, bei dem auch ganz viel junges Publikum angesprochen war, Dichterwettstreit hätte man es früher genannt. Drei Frauen und zwei Männer präsentierten am Samstag in der Lindenhalle Werke aus ihrer Feder, hatten dafür fünf bis sechs Minuten Zeit, Requisiten und ...

 Der Autor Reiner Engelmann hat eine Biografie über Wilhelm Brasse, den Fotografen von Auschwitz, veröffentlicht.

Autor Reiner Engelmann stellt den Fotografen von Auschwitz vor

Gehadert hat er mit seinem Gott, der solches Grauen geduldet hat. Fotografieren musste er sie, die Frauen, Männer und Kinder, von denen viele in den Gaskammern umgekommen sind: Wilhelm Brasse ist der Fotograf von Auschwitz gewesen. Autor Reiner Engelmann hat den 2012 verstorbenen Zeitzeugen in Auschwitz kennengelernt und ihm mit seinem Buch ein Denkmal gesetzt. Zum nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus hat er es im Kreisberufsschulzentrum vorgestellt.

Mann steht auf einem Aussichtspunkt

Kindheit im Konzentrationslager: Wie der Krieg das Leben eines Tuttlingers prägte

Herbert Tiny geht es gut. Der Tuttlinger feiert im Mai seinen 80. Geburtstag. Dies ist bei seiner Lebensgeschichte nicht selbstverständlich. Als Kind war er in ein Konzentrationslager im damaligen Molidorf im früheren Jugoslawien eingesperrt. Auch wenn er selbst kein Opfer des Nationalsozialismus geworden ist, derer am Montag gedacht wird: Die deutsche Gewaltherrschaft und der zweite Weltkrieg hatten tragische Auswirkungen auf seine Familie.

Es ist das Jahr 1944: Nach der Rückeroberung Leningrads durch die sowjetische Armee sind ...

 Weihbischof Matthäus Karrer hält in Berkheim einen Vortrag zum Thema „Weniger ist mehr“.

Weihbischof spricht über eine Kultur des Weniger

Jährlich findet in Berkheim der Begegnungstag für Frauen aus Stadt und Land statt. In diesem Jahr stand der Tag unter dem Motto „Weniger ist mehr“. Hauptredner war Weihbischof Matthäus Karrer, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Impulse für einen christlichen Lebensstil gab. Karrer zeigte auf, dass der christliche Glaube Ressourcen zur Verfügung stellt, die eine Kultur des Weniger ermöglichen. Das berichtet die Gemeinde Berkheim.

„Doch der siebte Tag ist Sabbat für den Herrn, deinen Gott, da sollst du kein Werk verrichten.

Zuschauer schauen einem Boxkampf zu

Wangen soll eine nagelneue Sporthalle bekommen - doch viele Vereine sind in großer Sorge

Die geplante neue Sporthalle ist derzeit Wangens Gesprächsthema Nummer eins. Einerseits wegen des noch nicht geklärten Standorts, zuletzt aber vor allem wegen der Nutzung.

Der Kreis als Bauherr will dem (Schul-)Sport Vorrang geben und plant keine Mehrzwecknutzung. Deshalb sind diverse Wangener Vereine und Organisationen in Sorge – vor allem jene, die die künftig wahrscheinlich wegfallende Alte Sporthalle nutzen. Die „Schwäbische Zeitung“ hat sich unter deren Vertretern umgehört – und ein differenziertes Meinungsbild erhalten.