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Mit dem beliebten Maskentanz endet das traditionelle Narrenbaumstellen in Brochenzell.

Narrenbaum misst wieder über 20 Meter

Bunt geschmückt mit Luftballons und Bändern streckt sich die edle Tanne stolz in den Brochenzeller Himmel. Auch in diesem Jahr bringt es der Narrenbaum der Narrenzunft Brochenzell wieder auf über 20 Meter Höhe.

In Windeseile hat ihn das bewährte Narrenbauteam rund um Berthold Wiggenhauser am Donnerstagabend in die Höhe gehievt. Mit Hemedglonkerumzug und dem traditionellen Narrenbaumstellen hat die Narrenzunft Brochenzell am Gumpigen die Hochfasnet eingeläutet.

Von seinem Fenster im zweiten Stock des Brochenzeller Schlosses hat Manfred Jäger den perfekten Überblick über den Schlossplatz.

„Jedes Mal etwas Besonderes“

Seine Stimme kennt in Brochenzell jedes Kind: Viele Jahre lang hat Manfred Jäger (Foto) die Sprechrolle des Brochenzeller Hexenmeisters übernommen. Jetzt hört er auf.

Wann haben Sie die Sprecherrolle übernommen, Herr Jäger?

Manfred Jäger: „Vor über 25 Jahren hat die Zunft einen Sprecher gesucht und bei mir angefragt. Das hat sich irgendwie so ergeben. Seitdem habe ich jedes Jahr bei Maskentaufe und Narrenbaumstellen den Sprecher gemacht.

„Putsch“ in Brochenzell: Narren übernehmen die Macht

Meckenbeuren – Keine Chance hatte Meckenbeurens Bürgermeisterin Elisabeth Kugel gegen die geballte Narrenmacht! Ohne Gegenwehr ließ sie sich am Donnerstagmorgen von den drei Meckenbeurer Zünften entmachten. SZ-Mitarbeiterin Kerstin Schwier hat den „Putsch“ mit der Fotokamera ausführlich dokumentiert

Die Brochenzeller Narren hatten für Bürgermeisterin Elisabeth Kugel eine Mini- Zunftstube mitgebracht. Von links: Zunftmeister B

Elisabeth Kugel ergibt sich widerstandslos

Keine Chance hatte Meckenbeurens Bürgermeisterin Elisabeth Kugel gegen diese geballte Narrenmacht! Ohne Gegenwehr ließ sie sich am Donnerstagmorgen von den drei Meckenbeurer Zünften entmachten und überließ ihnen bereitwillig Amt und Würden.

Pünktlich um elf Uhr kündeten laute Trommelschläge und Fanfaren des Fanfarenzugs Brochenzell den Einmarsch der Narren an. Gleich hinter den Musikern stürmten Hangenweible, Schussenbole und Brochenzeller Masken die Treppe des Rathauses hinauf.

 Aus der die Brochenzeller Mühle wurde einst ein Elektrizitätswerk.

Als das Licht anging und die Bahn rollte

Im Dezember 1895 ist der Betrieb der elektrischen Bahn Meckenbeuren-Tettnang feierlich eröffnet worden. Hinter der Betriebseröffnung vor 125 Jahren liegt eine eindrucksvolle Entwicklung des Schienenverkehrs und des öffentlichen Stromnetzes von Tettnang und Meckenbeuren. Einem kleinen Kraftwerk an der Schussen kommt dabei eine bedeutende Rolle zu.

Das „Bahnbuch. 100 Jahre Strom und Zugverbindung Tettnang - Meckenbeuren“, das der Tettnanger Förderkreis Heimatkunde mit maßgeblicher Unterstützung von Angelika Barth, Karl-Hermann ...

 Noch einmal schlafen, dann beginnt auch in Brochenzell die Hauptfasnet.

Narrenzunft Brochenzell steht in den Startlöchern

Richtig los geht’s in Brochenzell in der Hauptfasnet am „Gumpigen Donnerstag“, denn bereits um 9 Uhr in der Frühe ziehen die Narren in Begleitung des Fanfarenzugs los, um die Schüler zu befreien und im Anschluss das Rathaus zu stürmen. Am Nachmittag ab 15.30 Uhr zieht dann eine kleine Karawane samt Büttel durch den Ort, um gemeinsam mit dem „Fasnetsausschreien“ zu beginnen. Um 18 Uhr versammelt sich dann das ganze Dorf auf dem Parkplatz beim VfL-Vereinsheim zum großen Hemedglonkerumzug, bei dem auch sämtliche anderen Hästräger und Mäschkerle ...

Lottenweiler versteht es, zu feiern. Darum heißt es wohl auch: „Nix isch geiler als Lottenweiler!“

Lottenweiler feiert Hemedglonker

In Lottenweiler hat am vergangenen Freitag alljährliche Hemedglonker stattgefunden. Nach einem kleinen Umzug durch das Dorf, feierte man im Dorfgemeinschaftshaus Lottenweiler gemeinsam mit den Lumpenkapellen Grünkraut, dem Chaosorchester Neukirch und Fötzles Brass in Nachthemd, Schlafmütze und Morgenmantel bis tief in die Nacht. Das unterhaltsame Programm lieferten dabei die Jugendtanzgruppe der Gehrenmännle Ailingen sowie das Zunftballett Brochenzell.

Menschen stehen an einer Kasse

Leistungsschau soll es 2021 wieder geben

In diesem Jahr wird es keine Leistungs- und Gewerbeschau in der Schussengemeinde geben. Das ist das Ergebnis einer Besprechung, zu der die Gemeindeverwaltung am Mittwochabend Vertreter von Unternehmen eingeladen hatte. Der Grund: Das Jahr 2021 wird als passender empfunden, was auch die Problematik der relativ kurzen Vorlaufzeit entschärft. In ihre sechste Auflage soll die Schau im Mai 2021 gehen, sei der erklärte Wille aller Beteiligten, heißt es seitens der Gemeindeverwaltung als Ausrichter.

Ein Schild auf einer Brücke, das auf die Schussen hinweist

Zwei Schussenbrücken im Visier der Planer

Fünf Brücken ermöglichen es auf dem Gemeindegebiet dem motorisierten Verkehr, die Schussen zu queren. Zwei davon sollen in absehbarer Zeit neu gebaut werden – in Brochenzell und Kehlen. Meckenbeuren und die Schussen einst, jetzt, künftig – Aspekte dazu:

In der Vergangenheit: Als vor 125 Jahren der Strom und die Eisenbahn in der Region einzogen, gab es im heutigen Gemeindegebiet (damals verteilt auf die Gemeinden Hirschlatt, Untermeckenbeuren, Ettenkirch) vier Möglichkeiten, die ungebändigte Schussen zu überqueren, deren Korrektur ...