Suchergebnis

Aufstehen gegen die Gewalt an Frauen: Im Foyer vor dem Kiesel wurde jetzt die Ausstellung „Frauenhaus, ein Puzzleteil in meinem

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter

Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat viele Gesichter – körperliche, sexuelle, psychische Gewalt, die sich vielfach in den eigenen vier Wänden abspielt. Viele Puzzleteile, die letztlich ein schreckliches Ganzes ergeben können. Dass für Diejenigen, die häusliche Gewalt erfahren haben, auch das Schutz gewährende Frauenhaus zu einem wichtigen und wegweisenden „Puzzleteil in meinem Leben“ werden kann, das zeigt die gleichnamige Ausstellung, die am Dienstabend im Rahmen der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ im Foyer des Kiesels im Medienhaus ...

Gruppenbild

„Menschen dürfen keine Ware sein“

Ein Thema, das betroffen macht. Ein Thema, bei dem man nicht wegsehen kann. Sexuelle Ausbeutung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen anzuprangern und endgültig aus der Tabuzone herauszuholen, darum geht es der Fotografin Lena Reiner auch beim zweiten Teil der Kampagne „Not for sale“. Nach dem Start einer weiteren Plakataktion wurde jetzt auch zum zweiten Mal zu einer Podiumsdiskussion in die „Black Box“ der Zeppelin Universität eingeladen. Dass das Gewaltpotential im Umfeld der Prostitution mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden ...

Will aufklären: Fotografin Lena Reiner (links) hat ihre zweite Aufklärungskampagne „Not for sale“ gestartet. Mit im Boot ist die

„Not for sale“: Fotos sollen sensibilisieren

Schon mal was von „Cyber Grooming“, „Loverboys“ oder „Sextortion“ gehört? Anglizismen, die manch ein Erwachsener vielleicht noch gar nie vernommen hat, die im jugendlichen Sprachgebrauch aber durchaus gebräuchlich und leider auch zur Lebensrealität vieler junger Menschen geworden sind – Tendenz steigend. Ein entscheidender Grund, warum die Fotografin Lena Reiner jetzt den zweiten Teil ihrer Aufklärungskampagne „Not for sale“ – „Nicht zu verkaufen“ in Friedrichshafen startet.

 70 Jahre Grundgesetz: Friedrichshafen bekennt Farbe und stellt sich zur Demokratie und zu den Grundrechten im Grundgesetz.

Grundgesetzbücher zum Mitnehmen

Unter dem Motto „Farbe bekennen – für Demokratie und für eine offene Gesellschaft“ haben der interkulturelle Arbeitskreis und die katholische Erwachsenenbildung am Donnerstag zu einer Veranstaltung auf dem Adenauerplatz vor dem Rathaus eingeladen. Anlass war der 70. Jahrestag des Grundgesetzes, den man auf diese Art feiern wollte.

„In einer Demokratie braucht es Menschen, die sich engagieren, insbesondere gegen die Rechtsradikalisierung“, sagte Gloria Tirapegui-Rojas vom interkulturellen Frauenarbeitskreis zu der Kundgebung.

Brigitte Pfrommer-Telge steht vor dem „White Board“, auf dem die Stabstelle über Gleichstellung informiert.

Die Gleichstellung von Männern und Frauen erweist sich alt harter Weg

Eine Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern schaffen, das ist die Aufgabe von Brigitte Pfrommer-Telge. Seit Oktober 2017 ist sie als Gleichstellungsbeauftragte bei der Stadt Friedrichshafen angestellt. Bisher als 50-Prozent-Stelle, die aber nun aufgestockt werden soll.

Das Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern verpflichtet alle Stadt- und Landkreise ab 50 000 Einwohnern eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte einzustellen.

 Am Samstagvormittag nahmen rund 350 Menschen am Protesttanz vor der Musikmuschel teil.

Protest-Tanz gegen Gewalt gegen Frauen

Bei schönstem Sonnenschein trafen sich am Samstagvormittag rund 350 Teilnehmer zu einem gemeinsamen Protesttanz „One Billion Rising“ vor der Musikmuschel an der Uferpromenade. „Mit dieser Aktion wollen wir ein Zeichen setzen gegen Gewalt bei Frauen“, erklärte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Friedrichshafen Brigitte Pfrommer-Telge das Ziel.

Die Frauen- und Familienbeauftragte des Bodenseekreises Veronika Wäscher-Göggerle freute sich, dass so viele Tänzerinnen mitmachten und auch viele Zuschauer Interesse an der Thematik ...

Frauenbeauftrage ausgeschnitten: Sie darf nicht für Frauen in der Politik werben

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Friedrichshafen, Brigitte Pfrommer-Telge, darf nicht an einem sogenannten Smartmob teilnehmen, den die Gemeinderätinnen der Stadt für den Freitag, 30. November, organisieren.

Mit der Aktion, die am Freitag um 12.30 Uhr vor dem Rathaus startet, sollen Frauen dazu ermutigt werden, für den Gemeinderat zu kandidieren. Die Stadtverwaltung hat nun offenbar entschieden, dass Pfrommer-Telge bei dieser Aktion nicht mitmachen darf.