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César-Filmpreis in Paris

Nach dem César-Eklat um Polanski

Die diesjährigen César-Filmpreise hätten als Anfang eines Neubeginns in die Annalen eingehen können. Stattdessen haben sie die Filmwelt noch tiefer gespalten. Trotz „MeToo“-Debatte und anhaltender Proteste gegen den Film „Intrige“ von Roman Polanski hat der französisch-polnische Regisseur am Freitagabend den Preis für die beste Regie bekommen.

Schauspielerin Adèle Haenel nannte die Vergabe eine Schande. Leinwandstar Fanny Ardant freute sich für Polanski und machte daraus keinen Hehl.

Ladj Ly

César-Verleihung kein Fest der Freude

Statt Feierlaune Empörung und Protest: Der César-Regiepreis an Roman Polanski für „Intrige“ hat dem Regisseur Ladj Ly, der für sein Sozialdrama „Die Wütenden“ die Trophäe für den besten Film gewann, die Freude an dem Sieg verdorben.

Wenige Minuten zuvor verließen aus Protest gegen den Regiepreis Zuschauer die 45. Verleihung der renommierten französischen Filmpreise am Freitagabend.

Am Samstag erklärte Frankreichs Kulturminister Franck Riester, der Preis für Polanski sei ein schlechtes Zeichen vor dem Hintergrund der ...

Donald Trump

Donald Trump wettert gegen Oscar-Gewinner „Parasite“

US-Präsident Donald Trump (73) hat sich über den oscarprämierten Film „Parasite“ aus Südkorea lustig gemacht.

„Wie schlecht waren die Academy Awards in diesem Jahr?“, fragte Trump seine Anhänger am Donnerstagabend (Ortszeit) bei einer Wahlkampfveranstaltung in Colorado Springs. „Und der Gewinner ist ein Film aus Südkorea. Was zum Teufel war da denn los?“, sagte er.

Die USA hätten wegen des Handels genug Probleme mit dem Land - und jetzt eine Auszeichnung bei den Oscars?

Mark Ruffalo

Mark Ruffalo würde gerne in „Parasite“-Serie mitspielen

US-Schauspieler Mark Ruffalo („Hulk“) würde sich über eine Rolle in der Serien-Adaption der koreanischen Satire „Parasite“ freuen. „Es ist ein toller Film. Es wäre eine Ehre, da mitzuspielen“, sagte der 52-Jährige dem US-Promiportal „TMZ“.

Regisseur Bong Joon Ho hatte bei der Oscar-Preisverleihung verraten, dass er zurzeit an einer Serie arbeite. „Wir sind noch in einer sehr frühen Phase“, sagte der 50-Jährige dem Fernsehsender Extra auf dem roten Teppich.

Mann mit zwei Oscars in den Händen

Überraschung: Oscar geht nach Korea

„Man ist am kreativsten, wenn man am persönlichsten ist. Das habe ich bereits auf der Filmschule gelernt.“ Also sprach der Koreaner Bong Joon-ho in einer seiner gleich vier Dankesreden in dieser denkwürdigen Oscar-Nacht. Diesen Satz sollte sich die ganze Filmindustrie zu Herzen nehmen in einer Epoche, die von zunehmender Formatierung geprägt ist, in der die CEOs und Controller die Macht über die Kreativen haben.

Danach hob Bong gleich zwei nominierte US-Regisseure heraus und bedankte sich bei ihnen: Martin Scorsese – „Auf der ...

Bong Joon Ho

„Fucking crazy“: Bong Joon Ho feiert Oscar-Triumph

Bong Joon Ho hat schwer zu tragen. Kurz nach seinem sensationellen Oscar-Sieg mit dem Film „Parasite“ tritt der südkoreanische Regisseur mit zwei Oscar-Trophäen in den Händen vor die Medien. Zwei weitere Goldjungen halten seine Produzentin und sein Drehbuchautor fest.

„Es fühlt sich immer noch sehr surreal an“, strahlt der Regisseur hinter den Kulissen, wo er von Hunderten Journalisten mit Standing Ovations laut gefeiert wird. Die vier Oscars gab es in den Sparten Bester Film, Regie, Original-Drehbuch und Internationaler Film.

«Beste Regie»

Bong Joon Ho gewinnt den Regie-Oscar mit „Parasite“

Der Südkoreaner Bong Joon Ho hat mit seinem Film „Parasite“ den Oscar für die beste Regie gewonnen. Der 50-Jährige hatte zuvor bereits den Oscar für das beste Original-Drehbuch gewonnen. Für den Film selbst gab es den Auslands-Oscar.