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Boeing 737-Max-Krisenjets

Neuer Boeing-Chef muss für Bonus alle großen Probleme lösen

Der neue Boeing-Chef Dave Calhoun muss für seinen millionenschweren Bonus nicht nur die Krise beim Mittelstreckenjet 737 Max lösen.

Der Konzern macht die vereinbarte Zahlung von sieben Millionen US-Dollar (rund 6,45 Mio Euro) davon abhängig, ob der Manager bis Ende 2023 auch die anderen großen Baustellen des Konzerns in den Griff bekommt. Auf der Liste: der modernisierte Großraumjet 777X, das Tankflugzeug KC-46 und das Raumschiff „Starliner“.

Boeing 737 Max

Boeing findet neues Problem bei 737-Max-Krisenjets

Der angeschlagene US-Luftfahrtkonzern Boeing ist bei seinem nach zwei Abstürzen mit Flugverboten belegten Krisenjet 737 Max auf ein neues Problem gestoßen.

Während der Wartungsarbeiten seien in Treibstofftanks einiger Maschinen, die derzeit zwischengelagert werden, Fremdkörper gefunden worden, teilte Boeing am Dienstag (Ortszeit) mit. Dies habe zu einer umfassenden internen Untersuchung und sofortigen Korrekturen im Produktionssystem geführt.

Airbus

Washington erhöht Strafzölle auf EU-Flugzeugimporte

Im Streit um rechtswidrige EU-Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus erhöht Washington die Strafzölle auf EU-Flugzeugimporte von 10 auf 15 Prozent. Die Maßnahme trete am 18. März in Kraft, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer mit.

Washington hatte Ende vergangenen Jahres von der Welthandelsorganisation WTO das Recht bekommen, Strafzölle von bis zu 100 Prozent auf Waren im Wert von 7,5 Milliarden Dollar zu erheben.

Washington erhöht Strafzölle auf EU-Flugzeugimporte

Im Streit um rechtswidrige EU-Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus erhöht Washington die Strafzölle auf EU-Flugzeugimporte von 10 auf 15 Prozent. Die Maßnahme trete am 18. März in Kraft, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer mit. Washington hatte Ende vergangenen Jahres von der Welthandelsorganisation das Recht bekommen, Strafzölle von bis zu 100 Prozent auf Waren im Wert von 7,5 Milliarden Dollar zu erheben.

Airbus A320-200

Airbus: Milliardenstrafe überschattet Erfolgsjahr

Milliardenstrafen wegen eines Korruptionsskandals haben Airbus das Rekordjahr 2019 ordentlich verhagelt. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern rutschte tief in die roten Zahlen und fuhr einen Verlust von knapp 1,4 Milliarden Euro ein.

Grund dafür sind auch schlechte Exportaussichten für den Militärtransporter A400M. „Natürlich können wir damit nicht zufrieden sein“, sagte Konzernchef Guillaume Faury bei der Vorstellung der Bilanz am Donnerstag in Toulouse.

Airbus

Eurofighter oder F-18 - Airbus-Betriebsrat bangt

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will in den kommenden Wochen über die Nachfolge des Kampfflugzeugs Tornado entscheiden.

Der Betriebsratschef der Airbus-Rüstungssparte, Thomas Pretzl, warnt vor einer Entscheidung für die amerikanische F-18 und gegen den Eurofighter: „Mit dem Kauf der F-18 riskiert man die Zukunft der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie“, sagte er der Deutschen Presse-Agenturdpa. „Die technischen Kompetenzen bei uns wären weg.

Boeing 737 Max

Boeing: Keine neue Flugzeugbestellung im Januar

Die Probleme für den unter der Krise rund um den Unglücksjet 737 Max leidenden US-Luftfahrtriesen Boeing reißen nicht ab. Im Januar verbuchte die Verkehrsflugzeugsparte des Konzerns laut Mitteilung keine einzige neue Bestellung.

Der europäische Erzrivale Airbus erhielt derweil 274 Aufträge für neue Verkehrsjets und zieht somit immer weiter davon. Bei Boeing sah es zu Jahresbeginn auch mit den Auslieferungen mau aus, es wurden lediglich 13 Flugzeuge an Kunden übergeben, darunter sechs 787 Dreamliner.

Hauptversammlung Tui

Thomas-Cook-Insolvenz gibt Tui Rückenwind

Das Flugverbot für den Unglücksflieger Boeing 737 Max trübt weiterhin das Geschäft des weltgrößten Reisekonzerns Tui.

„Der Ausfall bedeutet einen enormen wirtschaftlichen Schaden“, sagte Tui-Chef Fritz Joussen bei der Hauptversammlung am Dienstag in Hannover. Hoffnung macht Tui dagegen der Reiseabsatz im Sommer, der nach der Insolvenz des Rivalen Thomas Cook deutlich steigen soll.

Die Boeing-Krise belaste den Tui-Konzern in diesem Jahr mit rund 350 Millionen Euro, sagte Joussen.

Flugzeug verunglückt

Viele Ausländer von Flugzeugunglück in Istanbul betroffen

Von dem Flugzeugunglück mit drei Toten in Istanbul sind fast zwei Dutzend Ausländer betroffen. Unter Berufung auf die Airline Pegasus sagte Gouverneur Ali Yerlikaya, dass sich unter den 183 Menschen an Bord 22 Ausländer aus 13 Nationen befunden hätten.

Deutsche sollen nicht dabei gewesen sein. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es am Morgen, „wir haben derzeit keine Erkenntnisse, nach denen sich Deutsche unter den Passagieren des Flugs befinden“.

Streikende von Ver.di

Flughafen: Verdi schließt weiteren Streik nicht aus

Die Gewerkschaft Verdi übt weiter Druck auf die Geschäftsleitung des Bodensee-Airports in Friedrichshafen aus. „Ich kann nicht ausschließen, dass wir die Beschäftigten zum zweiten Mal zum Streik aufrufen“, sagt Verdi-Verhandlungsführer Andreas Schackert. Vor gut zwei Wochen mussten aufgrund eines dreistündigen Warnstreiks zwei Flugzeuge umgeleitet und ein Flug nach Frankfurt gestrichen werden.

Die Geschäftsleitung zeigt sich nach dem ersten Streik in der Geschichte des Flughafens irritiert.