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Boeing 737 Max

Boeing findet neues Problem bei 737-Max-Krisenjets

Der angeschlagene US-Luftfahrtkonzern Boeing ist bei seinem nach zwei Abstürzen mit Flugverboten belegten Krisenjet 737 Max auf ein neues Problem gestoßen.

Während der Wartungsarbeiten seien in Treibstofftanks einiger Maschinen, die derzeit zwischengelagert werden, Fremdkörper gefunden worden, teilte Boeing am Dienstag (Ortszeit) mit. Dies habe zu einer umfassenden internen Untersuchung und sofortigen Korrekturen im Produktionssystem geführt.

Airbus A320-200

Airbus: Milliardenstrafe überschattet Erfolgsjahr

Milliardenstrafen wegen eines Korruptionsskandals haben Airbus das Rekordjahr 2019 ordentlich verhagelt. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern rutschte tief in die roten Zahlen und fuhr einen Verlust von knapp 1,4 Milliarden Euro ein.

Grund dafür sind auch schlechte Exportaussichten für den Militärtransporter A400M. „Natürlich können wir damit nicht zufrieden sein“, sagte Konzernchef Guillaume Faury bei der Vorstellung der Bilanz am Donnerstag in Toulouse.

Boeing 737 Max

Boeing: Keine neue Flugzeugbestellung im Januar

Die Probleme für den unter der Krise rund um den Unglücksjet 737 Max leidenden US-Luftfahrtriesen Boeing reißen nicht ab. Im Januar verbuchte die Verkehrsflugzeugsparte des Konzerns laut Mitteilung keine einzige neue Bestellung.

Der europäische Erzrivale Airbus erhielt derweil 274 Aufträge für neue Verkehrsjets und zieht somit immer weiter davon. Bei Boeing sah es zu Jahresbeginn auch mit den Auslieferungen mau aus, es wurden lediglich 13 Flugzeuge an Kunden übergeben, darunter sechs 787 Dreamliner.

Hauptversammlung Tui

Thomas-Cook-Insolvenz gibt Tui Rückenwind

Das Flugverbot für den Unglücksflieger Boeing 737 Max trübt weiterhin das Geschäft des weltgrößten Reisekonzerns Tui.

„Der Ausfall bedeutet einen enormen wirtschaftlichen Schaden“, sagte Tui-Chef Fritz Joussen bei der Hauptversammlung am Dienstag in Hannover. Hoffnung macht Tui dagegen der Reiseabsatz im Sommer, der nach der Insolvenz des Rivalen Thomas Cook deutlich steigen soll.

Die Boeing-Krise belaste den Tui-Konzern in diesem Jahr mit rund 350 Millionen Euro, sagte Joussen.

Streikende von Ver.di

Flughafen: Verdi schließt weiteren Streik nicht aus

Die Gewerkschaft Verdi übt weiter Druck auf die Geschäftsleitung des Bodensee-Airports in Friedrichshafen aus. „Ich kann nicht ausschließen, dass wir die Beschäftigten zum zweiten Mal zum Streik aufrufen“, sagt Verdi-Verhandlungsführer Andreas Schackert. Vor gut zwei Wochen mussten aufgrund eines dreistündigen Warnstreiks zwei Flugzeuge umgeleitet und ein Flug nach Frankfurt gestrichen werden.

Die Geschäftsleitung zeigt sich nach dem ersten Streik in der Geschichte des Flughafens irritiert.

Ryanair

Flugverbot für 737 Max wirft Ryanair bei Wachstum zurück

Das Flugverbot für Boeings Mittelstreckenjet 737 Max wirft Europas größten Billigflieger Ryanair bei seinen Wachstumsplänen weit zurück.

Die Gesellschaft werde die Schwelle von jährlich 200 Millionen Passagieren ein bis zwei Jahre später erreichen als bisher geplant, teilte die irische Gesellschaft in Dublin mit. Statt im Geschäftsjahr bis Ende März 2024 werde dieses Ziel erst 2025 oder 2026 erreicht.

Mit der Auslieferung der ersten Boeing 737 Max rechnet Ryanair-Chef Michael O'Leary inzwischen nicht mehr vor September ...

Bugfahrwerk eines Airbus A220 in einem Prüfstand: Liebherr Aerospace forscht an elektrischen Systemen, die das Fliegen effizient

Liebherr Aerospace aus dem Allgäu revolutioniert das Fliegen

Drei Stunden und 51 Minuten hat er gedauert, der Erstflug der Boeing 777X. Vor genau einer Woche ging er mit sicherer Landung in der Stadt Everett im US-Bundesstaat Washington zu Ende – und er hat die Ingenieure des amerikanischen Flugzeugbauers nach den vielen negativen Nachrichten wegen der Krise um das 737-Max-Modell seit Langem mal wieder lächeln lassen.

Die Einführung des Jets, der im Gegensatz zu anderen Flugzeugen dieser Größe mit zwei Turbinen auskommt und so Kerosin spart, rückt damit wieder einen Schritt näher.

Airbus-Produktion

Korruptionsvorwürfe: Airbus zahlt 3,6 Milliarden Euro Strafe

Mit einer beispiellosen Milliardenstrafe hat Airbus langjährige Korruptionsermittlungen in drei Ländern beendet. Nach einer Einigung mit Behörden will der europäische Flugzeugbauer zusammen 3,6 Milliarden Euro in Frankreich, Großbritannien und den USA zahlen.

Das bestätigte die Finanzstaatsanwaltschaft in Paris am Freitag. Der Löwenanteil wird dabei in Frankreich fällig - Airbus muss dort innerhalb von zehn Tagen 2,1 Milliarden Euro Strafe zahlen.

 Eine Boeing 737 Max am Firmenstandort in Renton: Das Debakel um den Unglücksflieger bescherte Boeing 2019 nach 22 Jahren erstma

Neuer Schrecken bei Boeing

Der Flugzeughersteller Boeing beziffert die Kosten für das Desaster um unsichere Maschinen auf 18,6 Milliarden Dollar (16,9 Milliarden Euro). „Wir haben viel Arbeit vor uns“, sagt der neue Firmenchef David Calhoun am Mittwoch bei der Vorstellung der Jahresbilanz für 2019. „Wir konzentrieren uns darauf, das Vertrauen zurückzugewinnen, für das unsere Marke bei der fliegenden Öffentlichkeit stehen sollte.“

Die Boeing-Sparte für Passagierflieger hat im vergangenen Jahr 6,6 Milliarden Dollar Verlust gemacht – schließlich hat das ...

Flugzeuge der Fluggesellschaft American Airlines.

737-Max-Krise treibt Boeing in die roten Zahlen

Der US-Luftfahrtriese Boeing hat wegen der Krise um den mit Flugverboten belegten Unglücksjet 737 Max seinen ersten Jahresverlust seit mehr als zwei Jahrzehnten erlitten.

Das vergangene Geschäftsjahr wurde mit einem Minus von 636 Millionen Dollar (578 Mio Euro) abgeschlossen, wie der Konzern am Mittwoch in Chicago mitteilte. Es ist das schlechteste Ergebnis seit 1997. Im Vorjahr hatte der Airbus-Rivale noch 10,5 Milliarden Dollar verdient.