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Ryanair

Ryanair gibt Basis am Flughafen Hamburg im Winter auf

Der Billigflieger Ryanair gibt im Winter seine Basis am Hamburger Flughafen auf. Der Standort mit zwei dort stationierten Maschinen werde zum 8. Januar geschlossen, wie der Flughafen Hamburg mitteilte.

Ryanair begründete den Schritt allgemein mit unterdurchschnittlichen Erlösen. Die Gesellschaft hat ihren Flugplan laut eigenen Angaben nach ertragsschwächeren Verbindungen durchgesehen. Ob weitere Flughäfen in Deutschland betroffen sind, teilte das Unternehmen am Mittwoch nicht mit.

Boeing-Chef Muilenburg

Boeing-Chef Muilenburg gibt Verwaltungsratsvorsitz ab

Der US-Luftfahrtriese Boeing ordnet seine Führungsetage im Zuge der Krise um den mit Startverboten belegten Flugzeugtyp 737 Max neu.

Dennis Muilenburg wird den Verwaltungsratsvorsitz abgeben, um sich als Vorstandschef in Vollzeit um die angestrebte Wiederzulassung der 737 Max, die Bedürfnisse der Kunden und die Verschärfung von Boeings Fokus auf Produkt- und Service-Sicherheit kümmern zu können, teilte der Konzern am Freitagabend (Ortszeit) in Chicago mit.

Boeing

Airline zieht zwei Boeing-Jets wegen Rissen aus dem Verkehr

Die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines hat wegen Rissen an wichtigen Bauteilen zwei Jets vom Typ Boeing 737 NG aus dem Verkehr gezogen. Die Probleme seien bei einer von der US-Luftfahrtaufsicht FAA angeordneten Inspektion entdeckt worden, teilte die Airline mit.

Der weit überwiegende Teil der untersuchten Flotte sei jedoch in Ordnung. Die beiden Maschinen würden erst wieder benutzt, wenn die Probleme vollständig behoben seien. „Sicherheit und Qualität sind unsere oberste Priorität“, betonte das Unternehmen.

Risse an Boeing-Jets - US-Airline regiert

Die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines hat wegen Rissen an wichtigen Bauteilen zwei Jets vom Typ Boeing 737 NG aus dem Betrieb genommen. Die Probleme seien bei einer von der US-Luftfahrtaufsicht FAA angeordneten Inspektion entdeckt worden, teilte die Airline am Mittwoch mit. Der weit überwiegende Teil der untersuchten Flotte sei jedoch in Ordnung. Die beiden Maschinen würden erst wieder benutzt, wenn die Probleme vollständig behoben seien. Sicherheit sei die oberste Priorität, betonte das Unternehmen.

Pilotengewerkschaft klagt wegen 737-Max-Debakel gegen Boeing

Dem US-Luftfahrtriesen Boeing droht wegen der nach zwei Abstürzen verhängten Startverbote für den Flugzeugtyp 737 Max weiterer rechtlicher Ärger. Die Pilotengewerkschaft der US-Fluggesellschaft Southwest Airlines gab bekannt, Klage gegen Boeing eingereicht zu haben. Der Hersteller habe falsche Angaben zur Flugtauglichkeit der Maschinen gemacht. Durch die Startverbote im Zuge der beiden Abstürze mit 346 Toten mussten laut Gewerkschaft über 30 000 Southwest-Flüge gestrichen werden.

Risse an Boeing-Jets - US-Aufsicht ordnet Inspektionen an

Der Luftfahrtriese Boeing hat erneut Probleme mit einem wichtigen Flugzeugmodell. Die US-Aufsicht FAA ordnete an, dass einige Betreiber Boeing-Jets vom Typ 737 NG innerhalb von sieben Tagen auf Risse überprüfen. Der Hersteller habe das Problem selbst entdeckt und die Behörde darüber informiert. Boeing teilte in einer Stellungnahme mit, seine Kunden aktiv bei den Untersuchungen zu unterstützen. Die 737 NG ist das Vorgängermodell der 737 Max, die im März nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegt wurde.

Boeing regelt nach 737-Max-Abstürzen Sicherheitsaufsicht neu

Als Konsequenz aus den 737-Max-Abstürzen hat Boeing eine Bündelung der Sicherheitsaufsicht in einer neuen Einheit angekündigt. Die neue Organisation werde Aufgaben übernehmen, die derzeit von verschiedenen Teams und Einheiten im Unternehmen verantwortet würden, erklärte Boeing. Die Gründung sei neben dem bereits vergangene Woche angekündigten dauerhaften Sicherheitsausschuss des Verwaltungsrats eine weitere Lehre der Aufarbeitung der 737-Max-Abstürze.

Flughafen Nürnberg

Fluggesellschaft Corendon stationiert Maschine in Nürnberg

Die türkische Fluggesellschaft Corendon hat am Flughafen in Nürnberg eine eigene Basis errichtet und will dort ab sofort 50 Maschinen pro Woche starten lassen. Zunächst sei eine Maschine vom Typ Boeing 737-800 in Nürnberg stationiert, vom Frühjahr 2020 an soll eine weitere hinzukommen, sagte der Finanzchef von Corendon, Olcay Türker am Freitag in Nürnberg. Mit der Eröffnung einer Basis geht auch die Stationierung von drei Crews sowie technischen Personals in Nürnberg einher.

Boeing erzielt erste Vergleiche mit Familien von Absturzopfern

Boeing hat nach Angaben einer US-Anwaltskanzlei erste Einigungen zur Entschädigung von Hinterbliebenen des Flugzeugabsturzes in Indonesien erzielt. Über die Höhe der Entschädigungen sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es. Bei dem Absturz einer Lion-Air-Maschine vom Typ Boeing 737 Max waren am 29. Oktober 2018 in Indonesien alle 189 Menschen an Bord gestorben. Der US-Konzern steht im Verdacht, die 737 Max überstürzt auf den Markt gebracht und dabei ihre Sicherheit vernachlässigt zu haben.

Boeing startet Entschädigungsprogramm für Familien

Boeing-Max Absturz: Entschädigungsprogramm läuft an

Der US-Luftfahrtkonzern Boeing startet sein Entschädigungsprogramm für Angehörige der Opfer der Flugzeugabstürze in Indonesien und Äthiopien.

Die Familien der 346 Menschen, die bei den Unglücken starben, sollen jeweils rund 144.500 Dollar erhalten. Das teilte Boeings Kompensationsfonds, der von US-Staranwalt Ken Feinberg verwaltet wird, in Washington mit.

Boeing hatte im Juli bekanntgegeben, 100 Millionen Dollar an Finanzhilfen bereitzustellen.