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Angestellter bei der Arbeit trägt einen Mundschutz

Coronavirus bremst Lieferungen aus Fernost aus - Doch die deutsche Industrie ist dringend auf sie angewiesen

Die modernen Lieferketten verbinden Volkswirtschaften rund um den Planeten wie ein Gespinst aus Fäden. In einem modernen Handy stecken Teile von 68 Herstellern aus neun Ländern, wie der alternative Anbieter Fairphone offengelegt hat. Auffällig daran ist vor allem eine Häufung: Zwei Drittel der Komponenten kommen aus China. Die Aktien des US-Anbieters Apple, der besonders viel in Fernost fertigen lässt, sind seit vergangener Woche um fünf Prozent gefallen.

Die Mobile Box kann auch weiterhin mit alten Handys gefüllt werden. Sie steht zum Beispiel an der Information im Rathaus am Aden

Häfler werfen 172 alte Handys in „Mobile Box“

Verena Maute und Miriam Raabe, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bei der Stadt Friedrichshafen absolvieren, haben an verschiedenen Standorten in der Stadt alte Handys gesammelt. Wer sein altes Handy nicht mehr braucht, konnte es in eine „Mobile Box“ einwerfen, anstatt es in den Müll zu schmeißen. Die Boxen wurden im Rathaus am Adenauerplatz, im Technischen Rathaus an der Charlottenstraße, im Haus Sonnenuhr, im Eine-Welt-Laden, bei der Zeppelin-Universität am Seemoser Horn, im Jugendzentrum Molke und in der Ortsverwaltung Ailingen ...

 EU-Präsidentin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung der neuen Digitalstrategie am Mittwoch in Brüssel: Die Pläne sehen unte

EU startet digitale Aufholjagd

Die Europäische Union bläst zur digitalen Aufholjagd auf die USA und China und will die Nutzung von Zukunftstechniken vorantreiben. Eine neue Strategie soll die EU „zu einem globalen Vorbild für die digitale Wirtschaft“ machen. Brüssel will dafür die Nutzung von Künstlicher Intelligenz und von vernetzten Daten fördern. „Wir sind überzeugt, dass der digitale Wandel unsere Volkswirtschaften voranbringen und uns helfen kann, europäische Lösungen für globale Herausforderungen zu finden“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am ...

Kabelstecker

Künstliche Intelligenz für Cybersicherheit? Experten beraten

Künstliche Intelligenz (KI) kann Unternehmen im Südwesten vor Cyberangriffen schützen - doch sie birgt auch Risiken. KI sei „Innovationsturbo und Sicherheitsrisiko zugleich“, sagte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) beim Cybersicherheitsforum in Stuttgart. Schließlich könne sie von Angreifern wie auch von Unternehmen genutzt werden. Vertreter von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Polizei kamen bei dem Forum zusammen, um über Gefahren im Internet zu sprechen.

Hass im Netz

Kritik an Regierungsplänen gegen Hass und Hetze im Netz

Die Pläne der Bundesregierung für ein schärferes Vorgehen gegen Hassbotschaften im Internet erfahren reichlich Gegenwind. Kritiker warnen insbesondere vor Gefahren für den Datenschutz und davor, dass die Plattformen Aufgaben staatlicher Behörden übernehmen müssten.

„Im Ergebnis werden die betroffenen Plattformen dazu verleitet, eher zu viele als zu wenige Nutzerdaten an Strafverfolgungsbehörden zu melden - auch aus Sorge vor Bußgeldern“, warnte der Branchenverband Bitkom am Mittwoch.

Bild mit Stiftungsplakat, von links: Jochen Merkle, Hartfrid Wolff, Daniel Karrais

Künstliche Intelligenz könne im Katastrophenfall helfen

Rund 20 Besucher haben sich beim Vortrag „Die digitale Stadt – Auf dem Weg zur smart city“ am Freitagabend in Tuttlingen eingefunden. Jochen Merkle, der Vertreter des Veranstalters „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“, eine parteinahe Stiftung der FDP auf Bundesebene, übernahm die Begrüßung.

Hartfrid Wolff, Rechtsanwalt bei der KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft, hielt den Vortrag. Er ist dort Koordinator der Smart City Initiative und Mitgründer des Arbeitskreises „Smart City/Smart Region“ beim Verband Bitkom.

Peter Schneider

Sparkassenpräsident: Haben Probleme bei jungen Erwachsenen

Im Kampf mit günstigeren Banken um junge erwachsene Kunden sehen sich die Sparkassen im Südwesten oft auf verlorenem Posten. „Wir haben Kundengruppen, für die sind wir nicht der richtige Partner. Das sind nicht die ganz Jungen. Die haben wir sehr stark. Aber dann geht es runter, da brechen wir ein“, sagte Baden-Württembergs Sparkassenpräsident Peter Schneider der Deutschen Presse-Agentur mit Blick etwa auf Studenten.

Junge Menschen achteten in der Regel auf jeden Euro und benötigten von einer Bank nicht viel mehr als ein Girokonto, ...

Neue Details zu E-Patientenakte

Impfausweis in der App: Neue Details zu E-Patientenakte

Das Bundesgesundheitsministerium treibt die Pläne zur Einführung der sogenannten elektronischen Patientenakte am 1. Januar 2021 weiter voran. Am Donnerstag gab Minister Jens Spahn (CDU) den Entwurf für ein „Patientendaten-Schutzgesetz“ zur Abstimmung in die Bundesregierung.

Das Gesetz soll sicherstellen, dass die Daten, die Patienten in die neue elektronische Akte eintragen lassen können, sicher sind. „Gesundheitsdaten sind wahrscheinlich die sensibelsten persönlichen Daten, die es gibt“, sagte Spahn in Berlin.

Eine Frau in einem Fitnessstudio

Portale wie Yelp dürfen Nutzerbewertungen weiterhin frei aussortieren

Die Bewertungen im Netz entscheiden heute oft über den Erfolg eines Ladens oder eines Produkts. Gerade weil sie für Geschäftsleute so wichtig sind, blüht jedoch ein Geschäft mit gekauften Bewertungen.

Der BGH hat der Webseite Yelp Recht gegeben: Sie darf die Bewertungen automatisch aussieben lassen, bevor das Programm einen Durchschnittswert berechnet. Geschäftsinhaber müssen auch Kritik hinnehmen, sagte Richter Stephan Seiters.

Bewertung war eher mäßig Geklagt hatte eine Fitnessstudiobetreiberin aus München.

Bitkom: Deutschlands Digital-Branche wächst gegen den Trend

Während die deutsche Wirtschaft 2020 kaum zulegen dürfte, befindet sich die Digitalbranche laut einer Prognose auf deutlichem Wachstumskurs. Der Markt für IT-Produkte, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik werde dieses Jahr voraussichtlich um 1,5 Prozent auf 172,2 Milliarden Euro zulegen, teilte der Branchenverband Bitkom mit. Die Zahl der Arbeitsplätze in diesem Segment werde 2020 um 39 000 Jobs steigen und damit erstmals die Schwelle von 1,2 Millionen überschreiten.