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 Stefan Maenner (links) hatte die Idee zur Staffelfahrt. Dietmar Rist und sein Sohn Konrad fahren die erste Etappe.

Bauern vom Bodensee ziehen mit grünem Kreuz nach Stuttgart

Ein großes grünes Kreuz in einer Kiste mit Bodenseeäpfeln – mit dieser Last am Frontlader seines Traktors startet am Sonntag Landwirt Dietmar Rist zur ersten Etappe einer Staffelfahrt. Schon in Sibratshaus übernimmt Thomas Burkhardt die Fracht, weiter geht es am Sonntag noch nach Ailingen.

Weitere Stationen der plakativen Fracht sollen Oberteuringen, Markdorf, Überlingen, Bodman, Konstanz und Stockach sein. Junge Landwirte aus Tettnang, Meckenbeuren und der Bodensee-Region unterstützen die Staffelfahrt.

 Was das Beste für Bienen und Natur ist, erhitzt die Gemüter seit Monaten.

Gemeinderäte unterzeichnen mehrheitlich Positionspapier zum Volksbegehren

Pro oder contra Volksbegehren „Rettet die Bienen“? Diese Frage bewegt die Gemüter in Baden-Württemberg und besonders in der Bodenseeregion seit vielen Wochen. Auch der Kompromissvorschlag der Landesregierung und die nun bis Mitte Dezember ruhende Unterschriftensammlung ändert daran nichts, wie die Gemeinderatssitzung in Oberteuringen am Donnerstagabend zeigte.

Der Wunsch, sich zu positionieren, war aus den Reihen des Gremiums schon im September laut geworden.

Bei der Oberschwabenschau in Ravensburg diskutierten Vertreter aus Politik, Naturschutz und Landwirtschaft hitzig über die Biene

Bienen-Volksbegehren liegt auf Eis, dennoch gibt es bei der Oberschwabenschau hitzige Debatten

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ liegt vorerst auf Eis, die Umweltschützer zeigen sich dialogbereit mit der grün-schwarzen Landesregierung. Nun wollen sie gemeinsam an einem Gesetzesentwurf arbeiten. Vom Tisch ist die Diskussion um die Umweltschutzziele damit dennoch nicht. Viele Landwirte fühlen sich missverstanden und fürchten um ihre Existenz. Nachdem der Landtag am Mittwochmittag über den Artenschutz debattierte, haben am frühen Abend Vertreter aus Politik, Naturschutz und Landwirtschaft teils heftig in der Oberschwabenhalle in ...

 Kinder und Jugendlichen demonstrieren im Erntedank-Gottesdienst für „Fridays for Future“.

„Fridays for Future“ im Gottesdienst

Der Erntedank in St. Columban verlief diesmal etwas anders. Das berichtet die Gemeinde in einem Schreiben.

Nach dem Einzugslied, unterstützt von den Kinder und Jugendchören unter der Leitung von Marita Hasenmüller, staunten die Gottesdienstbesucher nicht schlecht über die Demonstration der Kinder und Jugendlichen zum Thema „Fridays for Future“. Das Familiengottesdienstteam griff die aktuelle Themenlage auf und führte über in „Regional ist optimal“.

 Das Volksbegehren zum Artenschutz ist auch auf der Oberschwabenschau ein Thema.

Volksbegehren auf dem Prüfstand

Beim Agrarfachtag auf der Oberschwabenschau wird laut der Veranstaltungsgesellschaft live.in.Ravensburg ein heißes Eisen angepackt: Das Messe-Team organisiert eine Podiumsdiskussion zum aktuell umstrittenen Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“. Befürworter und Gegner werden am Mittwoch, 16. Oktober, ab 16 Uhr aufeinandertreffen. Für Fachbesucher des Agrarfachtags ist der Eintritt frei.

Sind die Forderungen des Volksbegehrens überzogen?

 Beim Schulfest wurden auch die Zeugnisse verteilt.

82 Preise und Belobungen vergeben

Beim Abschlussfest des Progymnasiums Bad Buchau sind Jessica Knefelkamp und Meike Benkler als neue Lehrerinnen begrüßt sowie Elke Becker und Bianca Leutz in feierlichem Rahmen verabschiedet worden. Schülerinnen und Schüler aller Klassen wurden mit Preisen und Belobigungen ausgezeichnet sowie für ihre sportlichen Erfolge und ihr soziales Engagement gewürdigt. Die Zehntklässler feierten ihren Abschluss.

Bei strahlendem Sonnenschein begann das Schulfest mit der Ansage des Direktors Dr.

„Der Lehrerberuf ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe“, sagt Karl Handschuh noch einmal zum Schluss und sagte mit Ehefrau

Das Leitbild in persona geht

140 Gäste aus Politik, Schul- und Seminarwesen, Gemeinde und Kirche sind am Montagabend ins Bildungszentrum nach Meckenbeuren gekommen, um Karl Handschuh in den Ruhestand zu verabschieden und sein großes Engagement, sein Lebenswerk, zu würdigen. Den Direktor, der das „Lehrerwerden“ zu seiner Profession gemacht und vielfach die Grundlagen dafür gelegt hat.

So wurde er gelobt, vom Abteilungsleiter des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung, Michael Kilper.

 Mehr als 100 Besucher hörten dem Vortrag der in Wangen geborenen und heute in Tübingen lebenden Politikwissenschaftlerin Birgit

„Wir müssen alles dafür tun, dass diese Lehren verstanden werden“

Der Giebelsaal der Badstube platzte mit mehr als 100 Zuhörern fast aus allen Nähten. So viele sind am Donnerstagabend gekommen, um von Referentin Birgit Locher-Finke mehr zu erfahren über jene Jahre, über die sie vor 20 Jahren ein 400-seitiges Werk mit dem Titel „Verdrängte Jahre? Wangen im Allgäu 1933 bis 1945“ verfasste. Nun stand ihr Vortrag, bei dem Locher-Finke auch den Bogen zum Heute spannte, unter der Thematik „Von der Machtergreifung bis zum Kriegsende – Wangen in der Zeit des Nationalsozialismus“.

Bürgermeister Ralf Meßmer hat zwei neue Stellvertreterinnen: Birgit Locher (FW, links) ist neu im Gremium, für Sabine Müller (CD

Ehrungen, Verabschiedungen und Verpflichtungen

In der ersten Sitzung des neuen Gemeinderats haben Ehrungen sowie Wahlen aus der Mitte des Gemeinderats für Bürgermeisterstellvertretungen und Besetzung der Ausschüsse auf der Tagesordnung gestanden. Als vielleicht erste Gemeinde des Bodenseekreises hatte Oberteuringen nach dem Wahltag seine Ergebnisse an das Landratsamt geliefert und bereits innerhalb einer Woche lag der Prüfungsbescheid vor, berichtete Bürgermeister Ralf Meßmer in der konstituierenden Sitzung.

 Birgit Locher-Finke erzählt am  4. Juli aus ihrem Buch über die NS-Zeit in Wangen.

Wangens „verdrängte Jahre“ werden beleuchtet

Die Kulturgemeinde lädt zum Abschluss der kleinen Vortrags-Reihe über die Wangener Entsprechungen der großen politischen Umwälzungen in den 100 Jahren seit 1919 zu einem Vortrag der Professorin Birgit Locher-Finke ein. Der Vortrag am Donnerstag, 4. Juli, im Giebelsaal der Badstube wird sich auf ihr 1999 erschienenes Buch „Die verdrängten Jahre? Wangen im Allgäu 1933-1945“ über die Nazi-Zeit in Wangen beziehen und eine Brücke zu den immer notwendigen Anstrengungen schlagen, demokratische Strukturen zu pflegen und zu bewahren.