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Scheiden aus dem Gemeinderat aus (von links): Hans-Josef Gindele, Andrea Rehm, Winfried Ruetz, Birgit Butt, Hubert Hahn, Georg H

Tettnanger Gremien starten schon ab nächster Woche durch

Recht zügig ist die konstituierende Sitzung des Tettnanger Gemeinderats im Sitzungssaal des Rathauses am Mittwoch vonstatten gegangen. Schon nach knapp zweieinhalb Stunden beschloss Bürgermeister Bruno Walter die Sitzung. und das trotz zahlreicher Wahlen, Verabschiedungen und der Verpflichtung des neuen Gemeinderats.

Bei der Würdigung der jeweiligen Leistung der ausscheidenden Ratsmitglieder (siehe Kasten) fand Bürgermeister Bruno Walter für jeden ein paar persönliche Worte.

 Das Bild zeigt (von links) die scheidende Brigit Butt, „Neuzugang“ Boby Plassery und Hermann König

SPD verabschiedet Birgit Butt

Ende Juni hat sich die SPD Tettnang zu ihrer ersten Ortsvereinssitzung nach den Gemeinderatswahlen getroffen. Verabschiedet wurde an diesem Abend laut Pressemitteilung der Partei Birgit Butt, die 17 Jahre lang die SPD Tettnang im Gemeinderat vertreten hat. Die Ortsvereinsvorsitzende Siglinde Roman und alle Anwesenden dankten ihr für ihren engagierten Einsatz über die vielen Jahre hinweg. Begrüßt wurde auch die neue Gemeinderatsfraktion. Neben Hermann König, der erneut in den Gemeinderat gewählt wurde, gehört auch Boby Plassery dazu.

 Bei der Wahl für den Tettnanger Gemeinderat stehen insgesamt 94 Kandidaten zur Wahl, darunter sind 17 Frauen.

Listen für Gemeinderat in Tettnang: Unter 94 Kandidaten sind nur 17 Frauen

Bei der Wahl des Gemeinderats treten in Tettnang sieben Listen gegeneinander an. Dabei gibt es abseits der Programme Unterschiede, was Frauenanteil und Durchschnittsalter anbelangt. Insgesamt gibt es 94 Kandidaten, darunter sind 77 Männer und 17 Frauen. Das entspricht einer Frauenquote von 18 Prozent. Das Durchschnittsalter aller Kandidaten für den Gemeinderat beträgt 51 Jahre. Jüngster ist Maximilian Betten (Jahrgang 2000, Grüne), die beiden Ältesten sind Manfred Aumiller und Siegfried Brugger (beide Jahrgang 1940, beide CDU).

Birgit Butt vor dem Tettnanger Rathaus. Dort hat sie 22 Jahre lang als Gemeinderätin gewirkt.

Die SPD-Rätin Birgit Butt tritt nach 22 Jahren im Gemeinderat nicht mehr an

Birgit Butt wird mit der Wahl des neuen Gemeinderats ausscheiden. 22 Jahre lang war sie Mitglied des Gremiums, fünf Jahre lang für die Familienliste, 17 weitere für die SPD. Ebenfalls ausscheiden werden Maria Locher (CDU), Hans-Josef Gindele (Freie Wähler) sowie Andrea Rehm und Susanne Lund (beide Grüne). Es sei für sie immer wichtig gewesen, sagt Birgit Butt, „mich einzusetzen für den Ort, wo ich wohne.“

Als sie vor 25 Jahren antrat, war für sie noch nicht klar, dass sie – mit drei Jahren Pause – bis ins Jahr 2019 Mitglied des ...

 Der Loretokindergarten soll neu gebaut werden: Die Kosten sollen bei etwa 6,45 Millionen Euro liegen.

Kindertagesstätte Loreto: Neubau könnte 6,45 Millionen Euro kosten

Der nächste Schritt in Sachen Loreto-Kindergarten ist gemacht. Der Technische Ausschuss hat der Kostenobergrenze von etwa 6,45 Millionen Euro mehrheitlich zugestimmt – 20 Prozent dieser Kosten soll dabei anteilig die katholische Kirche zahlen. Allerdings muss hier noch der Gemeinderat am Mittwoch, 22. Mai, entscheiden – der hat in allen Punkten noch das letzte Wort.

Ebenso mehrheitlich fielen die Entscheidungen für das Vergabeverfahren ohne Teilnahmewettbewerb und die Wertungsmatrix für die Angebotsphase aus.

 Im Tettnanger Wald soll der Kiesabbau an einer Stelle weiter in die Tiefe gehen als bisher geplant.

Kiesabbau: Referent der Lüge bezichtigt

Im Tettnanger Wald soll der Kiesabbau an einer Stelle weiter in die Tiefe gehen als bisher geplant. Das hat die Antragsgemeinschaft Tettnanger Wald beantragt. Diese besteht aus den Firmen Kieswerk Brielmaier, Bodensee-Moränenkies und Meichle & Mohr. Der Unmut entlud sich im Technischen Ausschuss am Mittwoch so weit, dass Gerhard Brugger (FDP) gegenüber Egon Wetzel vom Landratsamt sogar kurzzeitig von einem „Lügengeflecht“ sprach – was er dann aber relativierte und wogegen Wetzel sich wehrte.

 In Tettnang gibt es immer mehr Kinder. Zusätzlich steigt der Betreuungsbedarf. Das führt dazu, dass die Plätze in den Kitas kna

Kitaplätze in Tettnang werden knapp

Kindergarten- und Kinderkrippenplätze werden in der Tettnanger Kernstadt in den kommenden Jahren knapp. Obwohl noch in diesem Jahr eine neue Einrichtung, der Schäferhof, gebaut wird, entspannt sich die Situation nur vorläufig. Das lässt sich laut der aktuellen Bedarfsermittlung, die im Verwaltungsausschuss und Gemeinderat vorgestellt wurde, bereits sagen. „Wir können im nächsten Jahr nicht alle bedienen“, sagte Iris Baader, die in der Stadtverwaltung für den Fachbereich Familie, Bildung und Betreuung zuständig ist.

So könnte der Standort im Loretoquartier aussehen: Der Spielplatz kommt in den Park. An der Stelle der jetzigen Anlage könnte da

Gemeinderat soll über Neubau von Unterbringungen entscheiden

In Sachen Neubau Obdachlosenunterbringung und Anschlussunterbringung hat in seiner letzten Sitzung der Technische Ausschuss (TA) diskutiert. Darüber entscheiden muss der Gemeinderat am kommenden Mittwoch, 10. April.

Der Empfehlungsbeschluss des TA gliedert sich in vier Teile: Neben der Jahnstraße 13 wird auch im Loretoquartier gebaut (sieben Ja-, drei Nein-Stimmen). Zukünftige Standorte für Projekte sind in der Domänenstraße und auf einer noch zu findenden Fläche im Norden der Stadt (zehn Ja-Stimmen).

An der Kurve im Stadion soll die neue Sporthalle in den Hang hinein gebaut werden, empfiehlt der Planungsausschuss. Der Gemeinde

Planungsausschuss: Sporthalle soll an den Sportplatz

Für den Planungsausschuss, der sich mit dem Sporthallenprojekt befasst, ist klar: Die Halle soll neben das Leichtathletikstadion. Mit fünf Ja-Stimmen stimmte er am Montag, 25. März. dafür. Im Technischen Ausschuss (TA) am Mittwoch gab es ebenfalls viel Zuspruch für die Variante. Die Idee dahinter: Der Stadthallenplatz sei im Kontext des Campus zu wertvoll für eine Sporthalle. Eine Abstimmung über den Beschlussvorschlag indes entfiel.

Relativ zu Beginn der Diskussion hatte Bürgermeister Bruno Walter den Vorschlag gemacht, die ...

 Im Bereich Meistersteig kann wohl nachverdichtet werden, wenn der neue Bebauungsplan steht.

Ausschuss: Meistersteig soll nachverdichtet werden können

Je eine Bauanfrage gibt es derzeit für die Hochstraße 13, die Säntisstraße 1 und die Grünfläche gegenüber dem Gebäude Meistersteig 19/1 - bei letzterer für ein Gebäude für inklusive Wohnformen ähnlich in der Weinstraße. Das Problem: Ginge es nach dem aktuell gültigen Bebauungsplan von 1975, müssten alle Vorhaben abgelehnt werden. Das erläuterte Stadtplanerin Bettina Gerlach am Mittwoch im Technischen Ausschuss. Und auch schon für bisherige Vorhaben hätten immer wieder Befreiungen erteilt werden müssen.