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 Gerd Mägerle

Es muss sich einiges ändern

Ein Schlachthof, dem per Video wiederholte Verstöße gegen den Tierschutz vorgeworfen werden, eine Kontrollbehörde im Landratsamt, deren Mitarbeiter offenbar kurz vor dem Burn-out stehen, und ein Agrarminister, der reflexartig mehr Kontrollen fordert und den Fall Biberach als „eher menschliches Versagen“ abtut, für das der Schlachthofbetreiber die Verantwortung trage: Betrachtet man die Nachrichten der vergangenen Tage, muss man als Außenstehender zu dem Schluss kommen, dass in diesem gesamten System bereits seit geraumer Zeit offenbar einiges ...

 Seit die Videos der „Soko Tierschutz“ (l.) an die Öffentlichkeit gelangt sind, ist der Schlachthof Biberach (r) geschlossen.

Schlachthof wehrt sich gegen falsche Vorwürfe

Seit mehr als einer Woche ist der Schlachthof Biberach inzwischen geschlossen. Öffnen soll er erst wieder, wenn die Vorwürfe wegen des Verstoßes gegen den Tierschutz aufgeklärt sind, teilten das Ministerium für Ländlichen Raum und das Landratsamt Biberach am Mittwoch vor einer Woche mit. Seither läuft die Überprüfung der Videoaufnahmen des Vereins „Soko Tierschutz“ – sowohl bei den Behörden als auch beim Betreiber des Schlachthofs. Der sieht sich, zumindest in Teilen, zu Unrecht am Pranger.

Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp (Grüne; 2.v. r.) sowie der Grünen-Landtagskandidat Robert Wiest (r.) wurden ander Hochschule

Wie kommen Schulen durch die Pandemie?

Landtagskandidat Robert Wiest (Grüne) hat mit Margit Stumpp, Grünen-Sprecherin für Bildungs- und Medienpolitik sowie Expertin für digitale Infrastruktur im Bundestag, Bildungseinrichtungen im Raum Biberach besucht. Auf dem Programm standen die Mittelberg-Grundschule und die Hochschule (HBC) in Biberach sowie die Mühlbachschule in Schemmerhofen.

Wiest und Stumpp interessierten sich unter anderem dafür, wie die Bildungseinrichtungen die Corona-Pandemie meistern und die Potenziale der Digitalisierung nutzen.

Bereits vor einigen Wochen wurden in der Biberacher Sana-Klinik vier weitere Beatmungsplätze in Betrieb genommen.

Derzeit ist in Biberach nur ein Intensivbett belegt

Während im Landkreis Biberach die Infektionszahlen trotz des Teil-Lockdowns in die Höhe schnellen, ist die Lage im Biberacher Sana-Klinikum noch nicht als dramatisch einzustufen. So wird derzeit (Stand 4. Dezember) lediglich ein Patient intensivmedizinisch behandelt, wie die Klinik auf Nachfrage mitteilt.

Insgesamt werden derzeit 16 Covid-19-Patienten versorgt. Der aktuell einzige intensivmedizinisch behandelte Patient wird nichtinvasiv beatmet.

Landwirt ist ein anspruchsvoller Beruf. Der Meistertitel ist einem Bachelor-Abschluss gleichgestellt.

Zwei Landwirtschaftsmeister aus der Region

Martin Gaupp aus Hailtingen und Markus Nusser aus Dentingen dürfen sich freuen: Zusammen mit 23 anderen Landwirten und drei Landwirtinnen im Regierungsbezirk Tübingen haben sie den Abschluss ihrer Meisterprüfung im Beruf Landwirt erfolgreich bestanden.

„Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor eine hohe Bedeutung“, wandte sich Regierungspräsident Klaus Tappeser an die Absolventinnen und Absolventen. „Sie alle dürfen mit Stolz jetzt den Titel Landwirtschaftsmeisterin bzw.

Am südlichen Ortsrand von Attenweiler entstehen 23 Bauplätze.

Mehr Waldabstand für neues Baugebiet

Die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange haben ihre Stellungnahme zur Entwurfsfassung des Bebauungsplans „Unterer Weiher II“ abgegeben. Der Gemeinderat Attenweiler nahm die Stellungnahmen in seiner Sitzung am Mittwoch einstimmig zur Kenntnis.

Der Entwurf des Lindauer Büros Sieber sieht für das Baugebiet „Unterer Weiher II“ am südlichen Ortsrand von Attenweiler 23 Bauplätze vor. Die Erschließung erfolgt über einen Erschließungsträger.

Walter Baur mit seinen Spendenkuverts vor dem Modell der Unteressendorfer Kirche St. Martin.

Mit Trödelverkäufen Gutes tun

Spendenaktionen laufen in der Weihnachtszeit überall und teils in großem Stil. Dass auch ein einzelner Mensch viel bewirken kann, zeigt das Beispiel von Walter Baur. Der Unteressendorfer hat dem Hospiz Haus Maria in Biberach, dem Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder in Ulm und der katholischen Kirchengemeinde Unteressendorf jeweils eine Spende von 1000 Euro übergeben. Mit diesen 3000 Euro hat Baur jetzt schon an die 60 000 Euro an kirchliche und soziale Einrichtungen gespendet.

Hubert Amann (links) bekommt den Goldenen Meisterbrief von seinem ehemaligen Auszubildenden, dem Obermeister Christof Hartmann

Goldener Meisterbrief für Hubert Amann

Niemandem geringeren als seinem damaligen Lehrmeister Hubert Amann konnte Obermeister Christof Hartmann in der Tettnanger Straße in Meckenbeuren einen Besuch abstatten.

Hubert Amann hat damals genau zu seinem 22-jährigen Geburtstag, 1970 seinen Meisterbrief im Zimmererhandwerk erhalten. Obermeister Hartmann nahm dies zum Anlass Hubert Amann die Ehrenurkunde der Handwerkskammer Ulm, den Goldenen Meisterbrief, persönlich zu überreichen. Für kurze Zeit kamen Erinnerungen und Erfahrungen auf, die Hubert Amann und auch seinen damaligen ...

In den vergangenen sieben Tagen haben sich im Landkreis Biberach 234 Personen mit dem Virus infiziert.

37 weitere Corona-Fälle im Kreis Biberach

Im Landkreis Biberach haben sich mittlerweile mehr als 2000 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Am Freitag meldete das Landratsamt 37 weitere Corona-Fälle (18 weibliche, 19 männliche Personen). Damit sind es seit Beginn der Pandemie 2006 positive Testergebnisse (Stand 4. Dezember, 12 Uhr).

In den vergangenen sieben Tagen haben sich 234 Personen mit dem Virus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 116,02 (Vortag: 111,56), was den Neuinfektionen je 100.

 Zwischen Lüften und Maskenpflicht – an weiterführenden Schulen gelten mittlerweile strikte Schutzmaßnahmen. Doch reicht das wir

Krisenfester Job mit Risiko: Mit diesen Ängsten kämpft eine Lehrerin

Das Hickhack um die Weihnachtsferien im Südwesten verärgert auch Lehrer in der Region. „Ich fühle mich ohnmächtig, hilflos und den Entscheidungen von oben ausgeliefert“, schildert eine Lehrerin Schwäbische.de. Nach den Bund-Länder-Beschlüssen schien die Sache eigentlich klar; alle Kinder sollten bereits am 19. Dezember in die Ferien gehen. Doch die grün-schwarze Landesregierung hat anderes vor.

Die Regelung ist fahrlässig und könnte im schlimmsten Fall für manche Großeltern ,Last Christmas’ sein.