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 Gewaltpräventionstrainerin Bianka Neußer (hinten Mitte) übt im Kurs „Jedes Mädchen kann sich wehren“ mit den Teilnehmerinnen Ve

Selbstverteidigung für Mädchen: Über das Recht, Nein zu sagen

„Ich finde es toll, was wir hier lernen, vor allem weil ich im Zug schon einmal eine Situation hatte, wo mich ein Mann die ganze Zeit angeredet hat“, sagt die elfjährige Olivia, jüngste Teilnehmerin des Gewaltprävention-Projektes beim Sport- und Aktivtag der Schule am Schlosspark.

Zwanzig Schülerinnen haben sich zum Kurs „Selbstverteidigung für Mädchen“ im Rahmen der Schul-Projekttage am Donnerstag angemeldet. Finanziert wird die Maßnahme vom Landratsamt Ravensburg, wie die betreuende Beratungslehrerin Imme Leiding bestätigt.


Sich zu wehren, will gelernt sein: Die Frauen im Selbstbehauptungskurs lernten schnell.

Lernen, sich zu wehren

Anderen Grenzen setzen, „Stopp“ sagen, sich wehren: Das fällt besonders Frauen mit Behinderungen nicht leicht, da diese oft Gewalt in unterschiedlicher Ausprägung erlebt haben. Um Zugang zur eigenen Stärke zu bekommen und den Mut zu haben, diese zu nutzen, haben sich 13 Frauen aus dem Bereich Wohnen der Stiftung Liebenau im Landkreis Ravensburg diesen Themen gestellt, wie die Stiftung mitteilt.

Bianka Neußer, Trainerin für Selbstbehauptung und -verteidigung, spielte den übergriffigen Mann.