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Geschäftsführer Maik Willig (rechts) und Betriebsratsvorsitzender Christian Leckebusch gratulierten Jürgen Zoller (Mitte) zu sei

215 Jahre bei Sappi beschäftigt

215 Jahre, das ist die Summe aller Betriebsjahre der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die im September ihre langjährige Betriebszugehörigkeit feiern. Jürgen Zoller ist seit seiner Ausbildung bei Sappi tätig und seit 40 Jahren dem Unternehmen treu. Sieben Mitarbeiter können jeweils auf ein 25-jähriges Berufsleben bei Sappi zurückblicken.

Die Arbeitsjubilare der Firma Sappi in Ehingen wurden von Vorgesetzten, dem Betriebsrat, dem Personalleiter Hauke Schillhorn sowie dem Geschäftsführer Maik Willig gefeiert.

Ein Schild mit der Aufschrift Daimler vor einem Mercedes-Werk

Daimler will Berliner Werk trotz Sparkurses nicht schließen

Ungeachtet seines harten Sparkurses schließt der Autobauer Daimler ein von Gewerkschaftsseite befürchtetes Ende für sein Berliner Motoren- und Antriebswerk derzeit aus. „Aus heutiger Sicht ist das nicht der Plan, das Werk Berlin zu schließen“, sagte Vorstandsmitglied Markus Schäfer am Freitag in einer Telefonkonferenz vor Journalisten. Nach Arbeitnehmerangaben sollen in Berlin, wo das älteste produzierende Werk des Daimler-Konzerns steht, nach Daimler-Wünschen in den nächsten Jahren rund 1000 von 2500 Stellen wegfallen.

Ein Bild aus dem Februar: Die Demonstrationen in Sigmaringen rankten sich rund um den Austritt von Zollern aus dem Arbeitgeberve

IG Metall geht in die Offensive

Die Gewerkschaft IG Metall plant am Montag und Dienstag diverse Aktionen bei Betrieben in den Landkreisen Sigmaringen, Tuttlingen und Zollernalb. Sie wolle mit mehreren hundert Beschäftigten ins Gespräch kommen und neue Mitglieder gewinnen, heißt es in einer Pressemitteilung. Unter anderem soll es Rundgänge durch Abteilungen, Befragungen und „aktive Mittagspausen“ geben, darunter auch bei Marquardt in Rietheim-Weilheim und bei Zollern in Laucherthal.

Daimler will Berliner Werk trotz Sparkurses nicht schließen

Ungeachtet seines harten Sparkurses schließt der Autobauer Daimler ein von Gewerkschaftsseite befürchtetes Ende für sein Berliner Motoren- und Antriebswerk derzeit aus.

„Aus heutiger Sicht ist das nicht der Plan, das Werk Berlin zu schließen“, sagte Vorstandsmitglied Markus Schäfer am Freitag in einer Telefonkonferenz vor Journalisten. Nach Arbeitnehmerangaben sollen in Berlin, wo das älteste produzierende Werk des Daimler-Konzerns steht, nach Daimler-Wünschen in den nächsten Jahren rund 1000 von 2500 Stellen wegfallen.

 Rund die Hälfte der Beschäftigten der Firma Lindenfarb verliert zum 1. Oktober ihren Arbeitsplatz.

Lindenfarb: Ist bald endgültig Schluss?

Ein bitterer Schlag für die Mitarbeiter des Unterkochener Textilveredlers Lindenfarb: Mit der dritten Insolvenz, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde, werden rund die Hälfte der derzeit 220 Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren. Das trifft auch Cynthia Schneider von der IG Metall hart.

Die komplette Schließung des Traditionsbetriebs konnte bislang allerdings abgewendet werden. „Wir hoffen inständig, dass der neue Investor, den man gefunden hat, dessen Name derzeit allerdings nicht bekannt gegeben werden darf, sich ...

Das Logo des Automobilzulieferers Mahle

Zulieferer Mahle will zwei Werke in Deutschland schließen

Der Autozulieferer Mahle will im Zuge seines verschärften Sparkurses zwei Werke in Deutschland aufgeben. Die Schließung der Produktionsstätte im baden-württembergischen Gaildorf solle bis im Laufe des Jahres 2023 abgeschlossen werden, wie eine Sprecherin am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Dort sind rund 290 Mitarbeiter beschäftigt, die unter anderem Nockenwellen und Stahlteile für Nutzfahrzeuge und Autos herstellen. Das Werk im sächsischen Freiberg mit 85 Mitarbeitern solle bis zum ersten Halbjahr 2022 aufgegeben werden.

Traton - MAN

Streit über Stellenabbau bei MAN eskaliert

Beim Lastwagenbauer MAN eskaliert der Streit über den geplanten Stellenabbau. Das Unternehmen will nach Angaben des Betriebsrats die eigentlich bis zum Jahr 2030 laufende Standort- und Beschäftigungssicherung schon zum kommenden Mittwoch kündigen.

Betriebsratschef Saki Stimoniaris sagte auf einer Betriebsversammlung in München, das sei „unterste Schublade“. Konstruktive Gespräche über den angekündigten Konzernumbau könne es „nur geben, wenn betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen bleiben“, betonte er.

VW-Tochter Traton nimmt Marken stärker in die Pflicht

VW-Tochter Traton nimmt Marken stärker in die Pflicht

Die VW-Lastwagentochter Traton erhöht den Druck auf den Münchner Lkw- und Buskonzern MAN. Die Markenvorstände von MAN, Scania und Volkswagen Caminhoes e Onibus bekämen jetzt mehr Handlungsfreiheit, „um ihre Profitabilitätsziele zu erreichen“, sagte der neue Traton-Chef Matthias Gründler am Mittwoch auf der Hauptversammlung in München. Er führt die Gruppe seit Juli. MAN „ist heute nicht da, wo es sein könnte. Um das zu schaffen, ist eine Restrukturierung des Unternehmens unumgänglich“, sagte Gründler.

Liebherr baut in Bad Schussenried 100 Stellen ab

Bei der Liebherr-Sparte Betontechnik ist am Standort Bad Schussenried ein Abbau von circa 100 Stellen bei der Stammbelegschaft geplant. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In drei Bereichsversammlungen wurden die Beschäftigen informiert.

Das Unternehmen kündigt an, sozialverträgliche Lösungen zu suchen. „Wir haben den Betriebsrat und die IG Metall frühzeitig informiert und führen bereits Gespräche“, schreibt die Geschäftsführung.

Kurzarbeit und Homeoffice helfen auch Cooper Standard in Lindau über die Corona-Krise und den Wandel der Autoindustrie hinweg.

Nicht nur Corona macht dem Automobilzulieferer Cooper Standard zu schaffen

Kurzarbeit, Maskenpflicht und ähnliche Maßnahmen sind auch bei Cooper Standard die Folge von Corona. Zusätzlich setzen der Strukturwandel in der Autoindustrie und Handelskonflikte dem Zulieferer zu.

So sei die Lage in der Automobilindustrie „seit geraumer Zeit anhaltend schwierig“, schreibt Werkleiter Thomas Lutze auf Anfrage der Lindauer Zeitung. Corona habe das „noch einmal gravierend verschärft“. Davon blieb auch Cooper Standard in Lindau nicht verschont.