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Continental AG

24-Stunden-Streik legt Continental-Werk in Karben lahm

Mit einem 24-stündigen Warnstreik hat die IG Metall das Elektronik-Werk des Autozulieferers Continental im hessischen Karben lahmgelegt. Die Produktion in dem Werk bei Frankfurt stand am Donnerstag still, wie auch das Unternehmen bestätigte.

Der Ausstand sollte bis 06.00 Uhr am Freitagmorgen dauern. Die Gewerkschaft hatte ihre Mitglieder aufgerufen, gar nicht erst zur Arbeit zu erscheinen, so dass am Werkstor nur eine kleine Streikwache ihren Platz einnahm.

Bosch-Logo

Bosch schließt Produktion in Bietigheim endgültig

Der Autozulieferer Bosch stellt seine Produktion im Werk Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg) bis Ende 2021 endgültig ein. Für die betroffenen 290 Mitarbeiter sei unter anderem ein Sozialplan vereinbart worden, teilten Betriebsrat und Unternehmen am Mittwoch mit. Der Arbeitsplatzabbau soll sozialverträglich erfolgen.

Sowohl die Montage von Sensor- und Servo-Einheiten (Steuerung und Motor) für Elektrolenkungen als auch die Fertigung von Produkten für die Nachserienversorgung für Elektrolenkungen und Ventile soll früheren Angaben ...

Deutsche Bank - Filialschließungen

Deutsche Bank einigt sich mit Betriebsrat bei Filialabbau

Die Deutsche Bank treibt die geplante Schließung etwa jeder fünften Filiale und die Ausdünnung der Postbank-Standorte voran.

Das Unternehmen vereinbarte in beiden Fällen mit der Arbeitnehmerseite einen Interessenausgleich, wie Deutschlands größtes Geldhaus am Montag auf Anfrage mitteilte. Insgesamt sollen unter dem Strich 1190 Vollzeitstellen sozialverträglich abgebaut werden.

«Immer mehr Kunden nehmen Bankdienstleistungen digital in Anspruch.

MAN

MAN-Werk Steyr vor dem Aus

Der Lastwagenbauer MAN plant die Schließung seines Werks im österreichischen Steyr mit rund 2300 Beschäftigten. Wie der Betriebsrat in Steyr mitteilte, haben in einer Abstimmung 64 Prozent der Belegschaft die Übernahme des Werks durch den Automanager Siegfried Wolf abgelehnt.

Darauf kündigte die VW-Konzerntochter in München an: «MAN nimmt jetzt als Konsequenz die Pläne zur Schließung des Werks in Steyr wieder auf.» Als nächstes stünden Verhandlungen über einen Sozialplan an.

MAN Logo

MAN-Werk Steyr vor dem Aus

Der Lastwagenbauer MAN plant die Schließung seines Werks im österreichischen Steyr mit rund 2300 Beschäftigten. Wie der Betriebsrat in Steyr am Donnerstag mitteilte, haben in einer Abstimmung 64 Prozent der Belegschaft die Übernahme des Werks durch den Automanager Siegfried Wolf abgelehnt. Darauf kündigte die VW-Konzerntochter in München an: «MAN nimmt jetzt als Konsequenz die Pläne zur Schließung des Werks in Steyr wieder auf.» Als nächstes stünden Verhandlungen über einen Sozialplan an.

Mitarbeiter von Rolls-Royce Power Systems bei der Montage von MTU-Bahn-Power-Pack: Der Betriebsrat hat nach eigenen Angaben mass

Aufsichtsratsmitglied von Rolls-Royce Power Systems greift Vorstand wegen Verstößen gegen Arbeitszeitgesetz an

Unruhe beim Friedrichshafener Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems (RRPS): Aufsichtsratsmitglied und Betriebsratschef Thomas Bittelmeyer geht auf Konfrontationskurs mit Vorstandschef Andreas Schell. Offenkundig wurden die Differenzen auf einer Betriebsversammlung am 23. März, als der Arbeitnehmervertreter nach Informationen der „Schwäbischen Zeitung“ aus Belegschaftskreisen Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz thematisiert und die Unternehmensführung um Vorstandschef Andreas Schell massiv angegriffen hat.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil

Betriebsräte sollen sich leichter gründen können

In jedem Unternehmen mit mindestens fünf Beschäftigten können diese einen Betriebsrat gründen. Doch nur noch in jedem zehnten gibt es tatsächlich eine Mitarbeitervertretung, und zwar eher in den größeren: 41 Prozent der Arbeitnehmer im Westen und 36 Prozent im Osten werden von einem Betriebsrat vertreten. Das will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) verbessern: Um die Wahl des Betriebsrats und laufend seine Arbeit zu erleichtern, hat das Bundeskabinett das Betriebsrätemodernisierungsgesetz auf den Weg gebracht.

Betriebsratsgründung soll einfacher werden

Gesetz soll Betriebsräte stärken

Die Hürden für die Gründung eines Betriebsrats in Unternehmen sollen gesenkt werden. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine entsprechende Reform von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf den Weg gebracht.

Vorgesehen sind unter anderem ein besserer Kündigungsschutz für Mitarbeiter, die sich für eine Betriebsratsgründung einsetzen, und einfachere Regeln bei Betriebsratswahlen. Gewerkschaften begrüßten das Vorhaben, von Arbeitgeberseite kam Kritik.

 Gute Nachricht für 260 Befristete: Sie bleiben bei ZF an Bord.

ZF übernimmt 260 befristet Beschäftigte

Gute Nachrichten für gut 260 befristet Beschäftigte in Produktion, Montage und Logistik bei ZF: Sie erhalten zum 1. Juli ein Angebot zur unbefristeten Übernahme. Der Automobilzulieferer begründet das mit einer hohen Auslastung des Standorts Friedrichshafen bis mindestens 2025.

Die gut 260 Mitarbeiter sind teilweise bereits seit vier Jahren an Bord und gehören laut einer internen Mitteilung von ZF, die der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt, „zur Stammbelegschaft“.

MAN

MAN vereinbart Sozialplan zum Stellenabbau in Deutschland

Der Lastwagenbauer MAN hat mit dem Betriebsrat und der IG Metall einen Sozialplan für den Abbau von 3500 Stellen in Deutschland vereinbart.

Betriebsbedingte Kündigungen seien bis 2026 nur mit Zustimmung der IG Metall möglich, teilte die VW-Konzerntochter in München mit. Nun sei «der Weg frei für eine umfassende und konsequente Neuausrichtung».

MAN will seine Lastwagen und Busse in den nächsten Jahren auf Elektroantrieb umstellen.