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Die Firma Prinzing-Pfeiffer will ihr Werk in Blaubeuren schließen.

Prinzing-Pfeiffer will Fertigung in Blaubeuren einstellen

Das Unternehmen Prinzing-Pfeiffer stellt in seinem Werk in Blaubeuren Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Rohren, Schächten und Betonfertigteilen her - bis jetzt. Nun will die Firmengruppe um den Schweizer Haupteigner CGS Management AG die Fertigung im Blaubeurer Werk bis Ende September diesen Jahres einstellen.

Laut Mitteilung der IG Metall habe die Unternehmensführung dies dem erst 2018 gegründeten Betriebsrat bereits im Juni mitgeteilt.

Jörg Stratmann

Zulieferer Mahle will weltweit 7600 Stellen abbauen

Der Autozulieferer Mahle verschärft seinen Sparkurs. Das Stiftungsunternehmen will weltweit 7600 Stellen streichen, davon 2000 in Deutschland, wie der Vorsitzende der Geschäftsführung, Jörg Stratmann, am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. „Wir haben es aktuell mit einer Krise zu tun, wie wir sie noch nicht erlebt haben.“ Gerade jetzt sei es wichtig, die Anstrengungen zur Kostensenkung konsequent fortzusetzen und die strategischen Ziele noch stärker in den Fokus zu nehmen.

Demo gegen geplanten Stellenabbau bei Eberspächer

Demo gegen geplanten Stellenabbau bei Eberspächer

Im Mai hat der Automobilzulieferer Eberspächer überraschend angekündigt, seine Fertigung von Standheizungen bis 2022 nach Polen zu verlagern. In Esslingen sollen 300 Stellen gestrichen werden. Laut IG Metall will Eberspächer so rund 20 Millionen Euro einsparen. Die Gewerkschaft hat mit dem Betriebsrat ein eigenes Konzept erarbeitet. Mit dem sollen gut 10 Millionen Euro gespart werden können. Zudem könnte die Hälfte der Arbeitsplätze am Neckar erhalten werden.

Continental

Continental will weiteres Werk schließen

Bei Continental steht eines der beiden großen deutschen Reifenwerke vor dem Aus.

Der Dax-Konzern plant, angesichts der Absatzkrise in der Autoindustrie die Produktion in Aachen - neben dem hessischen Korbach zentraler zweiter Reifenstandort im Inland - mit derzeit rund 1800 Jobs dichtzumachen. Der Aufsichtsrat müsse aber noch zustimmen. Man gehe von einem Zieldatum Ende 2021 aus, hieß es.

Die Pläne sind Teil des Anfang September angekündigten verschärften Sparkurses beim zweitgrößten Autozulieferer der Welt.

Produktionsstraße des Lastwagenbauers MAN in München: Die operative Umsatzrendite der Volkswagen-Tochter soll bis 2023 auf acht

Verluste, Absatzkrise, Corona: Lastwagenbauer MAN will 9500 Stellen streichen

Mit einem radikalen Stellenkahlschlag reagiert der krisengeschüttelte Lastwagen- und Bushersteller MAN auf die Krise – vor allem aber auf mangelnde Profitabilität: Mehr als ein Viertel der Stellen sollen wegfallen, insgesamt arbeiten bei dem Traditionsunternehmen weltweit rund 36 000 Mitarbeiter. Damit verschärft die renditeschwache Nutzfahrzeugtochter des Volkswagen-Konzerns den bisher geplanten Sparkurs. „Die derzeitigen Überlegungen umfassen den Abbau von bis zu 9500 Stellen in Deutschland und Österreich sowie weltweit über alle ...