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Früher waren einmal mehr als 1000 Mitarbeiter für Schuler in Weingarten beschäftigt. Ende 2021 werden es gerade mal noch 310 sei

Schuler baut in Weingarten weitere Arbeitsplätze ab

Pressenhersteller Schuler baut am Standort Weingarten weitere Arbeitsplätze ab. Das hat Pressesprecher Hans Obermeier auf SZ-Anfrage bestätigt.

Allerdings legen die Verantwortlichen in Göppingen Wert darauf, dass die Zahlen der Schuler Pressen GmbH (SPG) auf der einen Seite und der Schuler-Tochterfirma Aweba nicht miteinander vermischt werden, da dies unterschiedliche Geschäftsfelder seien. In der Summe bedeutet das dennoch: 140 Jobs fallen künftig in Weingarten weg.

Ein zweijähriges Kind mit ihrer im Homeoffice arbeitenden Mutter: Der Rückzug vom Arbeitsplatz ins Homeoffice soll ein zentraler

Corona-Hotspot Büro: Welche Homeoffice-Regeln jetzt gelten

Am Dienstag beschlossen, am Mittwoch umgesetzt – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erhöht den Druck auf die Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter wenn immer möglich ins Homeoffice zu schicken. Oberstes Ziel: Kontakte reduzieren.

An sie wie an die Arbeitnehmer richtete der SPD-Politiker die „dringende Bitte“, die Regeln umzusetzen. Schließlich seien die Einschränkungen in den Unternehmen deutlich weniger restriktiv als in anderen Bereichen.

Automobilzulieferer Schaeffler

Arbeitnehmer legen Alternative zu Personalabbau vor

Der Betriebsrat des Industrie- und Automobilzulieferers Schaeffler hat der Unternehmensleitung ein Alternativkonzept zu deren Abbauplänen vorgelegt. Das in Zusammenarbeit mit der IG Metall ausgearbeitete Konzept für die Standorte Eltmann und Wuppertal sowie Teilbereiche der Standorte Schweinfurt und Höchstadt sehe vor, dass deutlich weniger Mitarbeiter als von der Unternehmensleitung geplant ihren Arbeitsplatz verlieren würden, teilte der Betriebsrat am Mittwoch mit.

Hubertus Heil

Homeoffice: Heil nimmt Arbeitgeber in die Pflicht

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil setzt auf die Umsetzung der neuen Homeoffice-Verordnung durch die Betriebe. „Mir geht es jetzt nicht darum, Unternehmen zu quälen oder ständig zu kontrollieren“, sagte der SPD-Politiker in Berlin.

Jeder müsse sich in diesem Land an Recht und Gesetz halten und viele Unternehmen zeigten, was möglich sei. „Jetzt müssen es alle.“

Heil hatte zuvor dem Bundeskabinett eine Verordnung vorgelegt, mit der die von Bund und Ländern besprochenen Homeoffice-Vorgaben für Unternehmen umgesetzt werden ...

Ein Schild weist auf eine Jugendherberge hin

Drei Jugendherbergen in Bayern werden wohl geschlossen

Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) will drei Häuser in Bayern schließen. Betroffen seien die Jugendherbergen im unterfränkischen Lohr (Kreis Main-Spessart), in Feuchtwangen im mittelfränkischen Landkreis Ansbach sowie die Herberge beim niederbayerischen Kelheim, teilte der DJH-Landesverband Bayern am Dienstag mit.

Es sei bisher nicht gelungen, die Auslastung und damit die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Herbergen zu erhöhen, so dass die Einrichtungen kostendeckend betrieben werden können.

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Vergiftete Babys: So steht es um die Ermittlungen im Morphin-Fall

Es ist der 17. Januar 2020, als das Universitätsklinikum Ulm bei der Polizei Strafanzeige gegen unbekannt stellt: Die Rechtsmedizin des Klinikums hat Morphin im Urin von fünf Säuglingen gefunden. Die Staatsanwaltschaft Ulm nimmt Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags auf.

Ein Jahr später sind die Ermittlungen der Kriminalpolizei abgeschlossen, wie Oberstaatsanwalt Michael Bischofberger auf Anfrage mitteilt. Die zentrale Frage ist allerdings weiter offen: Wer hat den Babys das schwere Schmerzmittel verabreicht?

Warnstreiks sind für Verdi ein Mittel im Laufe der Tarifauseinandersetzung gewesen (im Bild in Kressbronn). Jetzt schließt eine

LiLA-Lösung: Verdi befragt Mitglieder

Kurz vor Weihnachten hatte sich der Knoten für die 870 Mitarbeiter von Liebenau Leben im Alter (LiLA) gelöst: Die Stiftung Liebenau leitete alles in die Wege, damit für die LiLA-Beschäftigten ab Januar 2021 kirchliches Arbeitsrecht gemäß den Vertragsrichtlinien der Caritas gelten kann. Zu Ende ging damit ein Tarifstreit zwischen der Stiftung und der Gewerkschaft Verdi. Kurz zuvor hatte der Arbeitgeber nach knapp einem Jahr die Verhandlungen abgebrochen und in der Folge diesen Weg eingeschlagen.

Automobilzulieferer Hella

Chipmangel trifft weitere Autowerke

Der Mangel an Elektronik-Chips für Autos sorgt bei Herstellern und Zulieferern für wachsende Probleme. Nun schickt auch Audi in der kommenden Woche annähernd 10 000 Mitarbeiter in Ingolstadt und Neckarsulm in Kurzarbeit. Schon im Dezember hatte VW Engpässe bei den Halbleitern gemeldet, „jetzt hat es auch uns ereilt“, sagte eine Audi-Sprecherin am Donnerstag. Volkswagen beantragte Kurzarbeit für sein Werk in Emden, Daimler für die Produktion in Bremen, und auch beim Zulieferer Hella bremst der weltweite Mangel an Mikrochips die Produktion.

Volkswagen

Volkswagen-Stammwerk drosselt wegen Chipflaute Produktion

Das Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg drosselt im Januar wegen der Halbleiterknappheit an mehreren Tagen die Produktion.

Wegen der eingeschränkten Lieferbarkeit von Chips würden zwei Fertigungslinien für jeweils vier Tage ruhen, Unternehmen und Betriebsrat hätten für die betroffenen Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt, teilte VW mit. Es geht um die Produktion unter anderem der Modelle Tiguan und Touran, an diesem Donnerstag stehen die Bänder dann erstmals still.

Volkswagen Golf 8

VW ruft Zehntausende VW-Golf 8 in die Werkstatt zurück

Volkswagen will bei rund 56.000 Exemplaren des Golf 8 Software-Probleme mit einem Update beheben.

Der Konzern betonte, es handele sich dabei nicht um einen verpflichtenden Rückruf sowie „keine sicherheitsrelevanten Themen“, sondern um eine freiwillige Aktion. Die Maßnahme dürfte aber im Zusammenhang mit Elektronik-Schwierigkeiten bei dem wichtigen Modell zu sehen sein.

„Bei bereits ausgelieferten Fahrzeugen sollen die Funktionalität der Bedienoberfläche gesteigert und bekannte Komforteinschränkungen beseitigt werden“, ...