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Daimler-Sparpläne treffen auf Widerstand

Betriebsrat und Gewerkschaft machen gegen Sparpläne mobil

Beim Autobauer Daimler stellen sich Betriebsrat und IG Metall immer offener gegen die Umbau- und Sparpläne von Vorstandschef Ola Källenius. Am Montag riefen sie zu einer bundesweiten „Solidaritätsaktion“ an sämtlichen Standorten auf. „Transformation, Covid, Rezession. Die Belegschaft leistet bei allen Herausforderungen ihren Beitrag: Qualifikation, Hygieneregeln, Sparbeitrag. Doch es reicht dem Vorstand nicht“, kritisierte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Michael Brecht in einer Mitteilung.

 Justin Niebius will die von Arbeitslosigkeit bedrohten Magna-Mitarbeiter unterstützen.

Linken-Kandidat kündigt Unterstützung für Magna-Beschäftigte an

In einer Pressemitteilung hat der Linke-Landtagskandidat Justin Niebius auf die angekündigte Magna Werksschließung in Bopfingen reagiert und seine Unterstützung für die Beschäftigten angekündigt.

Angesichts des bereits vollzogenen Stellenabbaus um den Standort zu erhalten, kritisierte Niebius die jetzt angekündigte Schließung als kreativlos. „Es bleibt abzuwarten, was die Überprüfungen der IG Metall ergeben werden, aber es ist durchaus möglich, dass der Konzern schon seit längerer Zeit die Schließung vorbereitet hat.

BMW Zentrale München

BMW baut sein Stammwerk für E-Autos um

BMW stellt den Bau von Benzin- und Dieselmotoren im Stammwerk München ein und errichtet auf der frei werdenden Fläche eine neue, auf Elektroautos ausgerichtete Fahrzeugmontage. Sie soll 2026 in Betrieb gehen und 400 Millionen Euro kosten, sagte Produktionsvorstand Milan Nedeljković.

Die betroffenen 1000 Mitarbeiter im Motorenbau bekämen andere Arbeitsplätze bei BMW in München oder anderen bayerischen Standorten angeboten.

„Wir setzen unsere Elektrifizierungsstrategie konsequent um.

Viele Firmen aus der Region streichen wegen Corona Jobs.

Firmen in der Krise: Diese Unternehmen der Region streichen jetzt Jobs

Die Region ist Standort zahlloser Unternehmen und Konzerne, die lange Zeit zu den Champions ihrer Branchen gehörten.

Doch die Auswirkungen der gegenwärtigen Corona-Pandemie - und daneben wohl auch ein beginnender Strukturwandel in Schlüsselindustrien wie der Automobilbranche und andere Herausforderungen - gehen nicht spurlos an den großen und kleinen Spezialisten zwischen Alb und Bodensee, Oberschwaben und Allgäu vorüber.

Schwäbische.

MAN-Betriebsrat: Abwrackprämie „wird Arbeitsplätze sichern“

Der Betriebsrat des Lastwagenbauers MAN hat die von der Bundesregierung beschlossene Abwrackprämie für Lastwagen begrüßt. Betriebsratschef Saki Stimoniaris sagte am Mittwoch in München: „Das Programm hat das Potenzial, die Auftragsbücher unserer Branche wieder zu füllen. Es wird Arbeitsplätze sichern, den Transportverkehr klimafreundlicher machen und Investitionen in klimaneutrale Antriebe verstärken.“

Die Bundesregierung hat bei einem Treffen mit der Autoindustrie 500 Millionen Euro für Unternehmen zugesagt, die Lastwagen der ...

Passagierkabine von Diehl Aviation

Diehl Aviation baut 1400 Stellen in Deutschland ab

Als Reaktion auf die Corona-Krise will der Airbus-Zulieferer Diehl Aviation bis 2022 in Deutschland 1400 Stellen abbauen. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Laupheim bei Ulm am Montag mit. Auf betriebsbedingte Kündigungen solle so weit wie möglich verzichtet werden - etwa durch Altersteilzeit und ein Freiwilligenprogramm. Betroffen seien davon alle Bereiche, Standorte und Gesellschaften. Durch den Stellenabbau will das Unternehmen ab 2023 wieder in die Gewinnzone zurück.

Als einen ein Alptraum für die Belegschaft bezeichnet Carola Merk-Rudolph die angekündigte Schließung des Magna-Standortes Bopfi

Kritik an Magna und dem Land

Auf die geplante Schließung des Magna-Werks in Bopfingen reagiert auch die SPD-Landtagskandidatin Carola Merk-Rudolph in einer Pressemitteilung:

„Magna ist ein wichtiger und anerkannter Arbeitgeber in unserer Region. Sollten tatsächlich diese Arbeitsplätze wegfallen, ist das nicht nur ein Alptraum für die Belegschaft, sondern auch ein herber Einschnitt für die strukturschwache Region rund um Bopfingen“, so Merk-Rudolph. Ihre Solidarität gehöre den Beschäftigten und deren Angehörigen.

Volkswagen

So verteilt der VW-Konzern seine Milliarden

Die Sorgen vor einer längeren Durststrecke sind groß in der Autoindustrie - Volkswagen setzt den Schwierigkeiten aus Corona-Krise und Umsteuern in der Mobilitätswende nun weitere Milliardeninvestitionen entgegen.

Insgesamt stagnieren die Ausgaben von 2021 bis 2025 zwar, in den Zukunftsbereichen wachsen sie aber deutlich. Der Überblick:

- E-Mobilität: Nach den vergangenes Jahr angepeilten 33 Milliarden Euro legt der Konzern mit jetzt 35 Milliarden Euro über die nächsten fünf Jahre noch einmal eine Schippe drauf.

Juergen Boos

Buchmesse wird virtueller - Stellenabbau

Die Frankfurter Buchmesse wird virtueller und will Stellen streichen.

„Infolge der Corona-bedingten Einnahmeausfälle in diesem Jahr und der unsicheren Planungsperspektive werden zurzeit die zur Verfügung stehenden Sanierungswege geprüft“, teilte die Buchmesse am Freitag mit. Bis Ende des Jahres soll ein Restrukturierungsprogramm für die Betriebsgesellschaft vorliegen.

„Fest steht bereits, dass die bestehenden Strukturen gestrafft werden sollen, beispielsweise durch die Zusammenlegung von Abteilungen.

Juergen Boos

Buchmesse wird virtueller - Stellenabbau

Die Frankfurter Buchmesse wird virtueller und will Stellen streichen.

„Infolge der Corona-bedingten Einnahmeausfälle in diesem Jahr und der unsicheren Planungsperspektive werden zurzeit die zur Verfügung stehenden Sanierungswege geprüft“, teilte die Buchmesse am Freitag mit. Bis Ende des Jahres soll ein Restrukturierungsprogramm für die Betriebsgesellschaft vorliegen.

„Fest steht bereits, dass die bestehenden Strukturen gestrafft werden sollen, beispielsweise durch die Zusammenlegung von Abteilungen.