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Bayerische Wirtschaft hofft auf schnellen Brexit-Vertrag

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) hat die Einigung der britischen Regierung und der EU-Kommission auf ein Brexit-Abkommen begrüßt. Das Vereinigte Königreich liege auf dem fünften Platz der wichtigsten Exportländer Bayerns. Aber von Januar bis Juli seien die bayerischen Exporte nach Großbritannien um 4,4 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro gesunken, teilte die vbw am Donnerstag mit. Umgekehrt seien die britischen Exporte nach Bayern um 7,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro gestiegen.

Krise in der Industrie: Bayerns Exporte sinken weiter

Die bayerische Industrie steckt in der Krise: Im August sind die Exporte ein weiteres Mal zurückgegangen, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Fürth mitteilte. Die Exporte beliefen sich auf 13,3 Milliarden Euro, sechs Prozent weniger als ein Jahr zuvor und der tiefste Stand seit Januar 2016.

Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft forderte finanzielle - und politische - Entlastung: „Weltweit haben wir die vierthöchsten Arbeitskosten, dazu stetig steigende Strom- und Energiekosten“, sagte Hauptgeschäftsführer Bertram ...

IG Metall

IG Metall fordert mehr Tarifbindung

Mit einer Forderung nach mehr Tarifbindung hat die IG Metall in Nürnberg ihren 24. ordentlichen Gewerkschaftstag eröffnet.

Die stellvertretende Vorsitzende Christiane Benner forderte die Industriebetriebe auf, sich wieder stärker in Tarifgefüge zu begeben, um Herausforderungen gemeinsam mit den Gewerkschaften zu lösen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte, die größten Probleme in der Arbeitswelt existierten dort, wo es keine Tarifbindung gebe.

Der bayerische DGB-Vorsitzende Matthias Jena

DGB: Tarifflucht spart Bayerns Wirtschaft Milliarden

Bei flächendeckender Tarifbindung würden Beschäftigte in Bayern nach einer Rechnung der Gewerkschaften 3,5 Milliarden Euro mehr pro Jahr verdienen. Der DGB-Landesvorsitzende Matthias Jena sagte am Mittwoch in München, die Hälfte der 5,5 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werde nicht nach Tarif bezahlt. Sonst hätten sie am Jahresende im Durchschnitt gut 1300 Euro mehr in der Tasche, und die Sozialkassen könnten 2,5 Milliarden Euro mehr Beiträge und der Fiskus 1,5 Milliarden Euro mehr Einkommensteuer kassieren.

Wirtschaftsvereinigung bangt um Rohstoffversorgung

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft sieht wachsende Risiken für eine ausreichende Rohstoffversorgung. Das höchste Risiko bestehe bei Kobalt für Elektroauto-Batterien: Der Bedarf werde sich in den nächsten Jahren vervielfachen, sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und warnte: Engpässe könnten ganze Wertschöpfungsketten lahmlegen und gefährdeten die Wettbewerbsfähigkeit. Die Bundesregierung müsse mehr tun. Kobalt, Lithium und Graphit für Batterien gehörten zur „roten Gruppe“ mit sehr hohem Versorgungsrisiko, heißt es in einer ...

Bertram Brossardt

Wirtschaftsvereinigung bangt um Rohstoffversorgung

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) sieht wachsende Risiken für eine ausreichende Rohstoffversorgung. Das höchste Risiko bestehe bei Kobalt für Elektroauto-Batterien: Der Bedarf werde sich in den nächsten Jahren vervielfachen, sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt in München und warnte: „Engpässe könnten ganze Wertschöpfungsketten lahmlegen und gefährden unsere Wettbewerbsfähigkeit.“ Die Bundesregierung müsse mehr tun: „Unternehmen müssen bei der Rohstofferschließung im Ausland besser unterstützt werden.

Richard Mergner

Bund Naturschutz wirft CSU fehlenden Klimaschutz vor

Der Landeschef des Bundes Naturschutz (BN), Richard Mergner, kauft der CSU die Wende in der Klimapolitik nicht ab. „Wir haben am Samstag den CSU-Vorstandsbeschluss zum Klimaschutz bekommen, mit dem die Partei in den Koalitionsgipfel in Berlin gehen wird. Ich sehe großmundige Ankündigungen, aber keine konkreten Ziele und Maßnahmen, keinen Mut zur Wahrheit und nicht zu entsprechenden Aktivitäten“, sagte Mergner den „Nürnberger Nachrichten“ (Donnerstag).

Geldscheine

Studie: Bayerische Firmen kommen leicht an Kredite

Bayerische Unternehmen können sich laut einer Studie nach wie vor leicht finanzieren. Weniger als jede zehnte Firma (8,1 Prozent) habe zuletzt Probleme bei der Kreditaufnahme gehabt, heißt es in einer Umfrage der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw). Fast zwei Drittel (65,3 Prozent) der Unternehmen erklärten hingegen, sie seien leicht oder sehr leicht an Darlehen gekommen. Das Papier bezog sich auf den Zeitraum von April 2018 bis März 2019.

 1,65 Millionen Kinder und Jugendliche starten in das neue Schuljahr.

Piazolo sieht keinen Lehrermangel

Für etwa 1,65 Millionen Schüler in Bayern beginnt am Dienstag das neue Schuljahr. Deren Unterricht ist nach den Worten von Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) „gesichert“. Der Freistaat habe mehr als 5200 voll ausgebildete Lehrer neu eingestellt, sagte Piazolo am Donnerstag in München. Etwa 4200 ersetzen Lehrer, die aus dem Schuldienst ausscheiden, 1000 werden neu geschaffene Planstellen einnehmen. Dazu kommen 100 weitere Stellen für Schulpsychologen und -sozialpädagogen.

Der Breitbandausbau in Bayern schreitet voran. Der Rückstand bleibt groß.

Warum Bayern weiter digital im Hintertreffen bleibt

München - Wer sich irgendwo auf dem Land in Bayern über den quälend langsamen Aufbau von Internetseiten ärgert, wird es kaum glauben können: Der Freistaat belegt beim Stand des Breitbandausbaus einen Spitzenplatz unter den Bundesländern. Das hat eine Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) zur digitalen Infrastruktur festgestellt. Die Untersuchung zeigt aber auch, dass es beim mobilen Telefonieren entlang der Autobahnen und Bundesstraßen noch immer erhebliche Lücken gibt.