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03.04.2021, Baden-Württemberg, Stuttgart: Zahlreiche Menschen nehmen an einer Demonstration der Initiative «Querdenken» teil und

Die Menschen im Südwesten vertrauen einander immer weniger

Der gesellschaftliche Zusammenhalt im Südwesten ist seit Ausbruch der Corona-Pandemie dramatisch zurückgegangen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, die am Mittwoch in Stuttgart vorgestellt wurde.

Demnach hätten vor der Pandemie etwa nur knapp neun Prozent der Aussage zugestimmt, dass man sich auf niemanden mehr verlassen könne.

Mittlerweile stimmen 24 Prozent der Befragten zu - also fast jeder Vierte.

Geldscheine in Portemonnaie

Große Mehrheit will Reiche zur Kasse bitten

Die große Mehrheit der Menschen hierzulande sähe es gerne, wenn Reiche mehr von ihrem Vermögen abgeben müssten. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung für eine Studie der Bertelsmann Stiftung zum Gerechtigkeitsempfinden in Deutschland.

Danach stimmen drei von vier Erwachsenen (75,3 Prozent) der Aussage zu, der Staat solle «für eine Verringerung des Unterschieds zwischen Arm und Reich sorgen». Eine Vermögensteuer für «Reiche» fänden etwa genauso viele Menschen (76,5 Prozent) gut oder sogar sehr gut.

Luxusgeschäfte in München

Studie: Große Mehrheit will Reiche zur Kasse bitten

Die große Mehrheit der Menschen hierzulande sähe es gerne, wenn Reiche mehr von ihrem Vermögen abgeben müssten. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung für eine Studie der Bertelsmann Stiftung zum Gerechtigkeitsempfinden in Deutschland.

Danach stimmen drei von vier Erwachsenen (75,3 Prozent) der Aussage zu, der Staat solle «für eine Verringerung des Unterschieds zwischen Arm und Reich sorgen». Eine Vermögensteuer für «Reiche» fänden etwa genauso viele Menschen (76,5 Prozent) gut oder sogar sehr gut.

Israels Präsident Herzog empfängt Botschafter Seibert

Israelischer Blick auf Deutschland positiver als umgekehrt

Israelis blicken positiver auf Deutschland als Deutsche auf Israel, Deutsche zeigen keine verbreitete «Erinnerungsmüdigkeit», aber weiter eine bedenklich hohe Zustimmung zu antisemitischen Ressentiments - so lauten zentrale Aussagen einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zu den deutsch-israelischen Beziehungen. Diese seien in der Gesamtschau derzeit gut aufgestellt, konstatieren die Autoren der Erhebung. Sie verweisen aber auch auf Herausforderungen bei der Erinnerung an den Holocaust oder angesichts der unterschiedlich geprägten jungen ...

 Junge Menschen, die sich für ein sogenanntes Freiwilliges Soziale Jahr (FSJ) entscheiden, gibt es laut dem stellvertretenden Di

Tausende Sozialarbeiter fehlen

Es ist ein riesengroßes Thema, das nicht allein die Sozialarbeiter betreffe, sondern das gesamte Sozialwesen, sagt Daniel Hahn, stellvertretender Direktor des Kinderhauses Nazareth in Sigmaringen.

Seine Prognose für die nächsten Jahre ist nicht positiv, denn es fehle schlicht am geeigneten Personal, um die aufkommenden Nachfragen zu bedienen.

Einrichtungen werben für soziale Berufe „Es ist schwindelerregend, wie viele Fachkräfte gebraucht werden“, betont Hahn im Gespräch mit der SZ.

 In Berufen, die die Energiewende vorantreiben können, wie etwa dem Anlagenmechaniker für Klimatechnik (unten), fehlt Personal.

Die Energiewende braucht Techniker und Handwerker – doch bei den Jungen sind die Jobs wenig beliebt

Klimaschutz ist für die meisten Jugendlichen in Deutschland ein Top-Thema. Dafür geht die Fridays for Future Generation regelmäßig auf die Straße. Doch zeigt sich das auch bei der Berufs- und Studienwahl? Bisherige Erfahrungen machen Experten skeptisch. Handwerk und Industrie wollen den Trend künftig stärker als Chance nutzen.

Eines ist unbestritten: nur mit Fachkräften in ausreichender Zahl kann Deutschland die Energiewende schaffen. Um die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziele zum Klimaschutz und zum sozialen Wohnungsbau zu ...

Schule

Kommunen: Ganztagsanspruch an Grundschulen nicht umsetzbar

Mit Blick auf fehlendes Personal und klamme Kassen sehen die bayerischen Städte und Gemeinden keine Chance, den Anspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschülern wie vorgesehen zu erfüllen. «Die Kommunen sehen sich nicht in der Lage, den ab Mitte 2026 bestehenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter unter den derzeitigen Rahmenbedingungen umzusetzen», schrieben die vier kommunalen Spitzenverbände am Dienstag in einem Hilferuf. Es zeichne sich eine «dramatische Unterversorgung in der bayerischen Kindertagesbetreuung» ab.

Ab 2026 greift in Deutschland sukzessive der Rechtsanspruch für Grundschulkinder auf Ganztagsbetreuung.

Recht auf Ganztagsbetreuung ab 2026: Tausende Betreuer werden fehlen

Die Prognosen sind düster: Bis 2025 fehlen laut Nationalem Bildungsbericht bundesweit bis zu 72.500 Fachkräfte in Kitas. Wenn dann ein Jahr später das Recht auf ein Ganztagsangebot für Grundschulkinder greift, verschärft sich die Situation zusätzlich – hierfür fehlen demnach 65.600 Fachkräfte.

Am Dienstag hat die Bertelsmann Stiftung nachgelegt und den drohenden Mangel konkret für Baden-Württemberg und Bayern ausgewiesen. Mit dem haben Familien heute schon vielerorts zu kämpfen.

Ganztagesbetreuung

Zehntausende Fachkräfte fehlen für Ganztag in Grundschule

Jedes einzelne Grundschulkind hat künftig einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung - für die Umsetzung bis Ende des Jahrzehnts fehlen einer Studie zufolge aber Zehntausende Erzieherinnen und Sozialpädagogen in Deutschland.

Die Bundesländer müssten gemeinsam mit allen Verantwortlichen schon jetzt handeln, um dem steigenden Personalmangel in Grundschulen und Horten vorzubeugen, sagte Anette Stein von der Bertelsmann Stiftung, die die Studie veröffentlichte.

Studie zu Ganztagesbetreuung in der Grundschule

Studie sagt kaum kompensierbaren Erziehermangel voraus

Fünf Jahre vor der schrittweisen Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung steuert Bayern auf einen massiven Fachkräftemangel hin. Zwischen dem prognostizierten Bedarf und dem voraussichtlichen Angebot an Fachkräften klafft zum Ende des Jahrzehnts alleine an den Grundschulen eine Lücke von fast 21.000 Personen.

Dies geht aus dem «Fachkräfte-Radar für KiTa und Grundschule 2022» der Bertelsmann Stiftung hervor, der am Dienstag vorgestellt wurde.