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Hausarbeit

Umfrage: Haus- und Familienarbeit in Pandemie Frauensache

In der Pandemie lastet die Haus- und Familienarbeit einer Umfrage zufolge vor allem auf den Schultern der Frauen. In Zeiten mit coronabedingt viel Homeoffice und vorübergehendem Homeschooling folgt die Verteilung der Aufgaben daheim vorwiegend klassischen Rollenbildern.

Das ergab eine Erhebung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Für die repräsentative Befragung hatte der Marktforscher Ipsos mehr als 1000 Menschen befragt. „Haus- und Sorgearbeit ist Sache der Frauen.

Ute Villing (links) und Judtih Engst arbeiten immer wieder zusammen. Engst gibt auch Kurse an der Business School Alb-Schwarzwal

Warum Frauen noch zu oft zurückstecken und mehr für sich einstehen sollten

Fast 75 Prozent der Frauen in Deutschland sind erwerbstätig. In ihrem Erwerbsleben verdienen sie allerdings gerade einmal halb so viel wie Männer, wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Nach wie vor bleiben eher Frauen zuhause bei den Kindern und arbeiten eher in Teilzeit. Doch vielleicht liegt es auch daran, dass sich Frauen tendenziell weniger Gedanken um berufliches Fortkommen und Finanzen machen als Männer.

Bedienung

Minijob-Falle: Teilzeitstelle rechnet sich für viele kaum

Eine Beschäftigung über einen Minijob hinaus ist einer neuen Studie zufolge für viele Frauen und Mütter finanziell unattraktiv.

Der Grund dafür sind laut der von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichten Untersuchung „Für wen lohnt sich Arbeit?“ die hohen Steuern und Abgaben bei einer Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung im Niedriglohnbereich.

Andreas Peichl und Maximilian Blömer vom Münchner Ifo-Institut haben für die Bertelsmann Stiftung untersucht, wie viel Prozent des Bruttoeinkommens im Niedriglohnbereich vom Staat ...

Nachbarschaftshilfe

Mehr Hilfsbereitschaft in Corona-Zeiten

Auch wenn Einzelne im Supermarkt um Toilettenpapier rangeln und auf der Straße mitunter aggressiv über die Sinnhaftigkeit der Maskenpflicht diskutieren: Insgesamt hat sich das soziale Miteinander in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie eher verbessert.

Das zeigen die Ergebnisse einer anonymen Online-Befragung des Basel Institut of Commons and Economics.

Die Forscher um den Soziologen Alexander Dill hatten die Teilnehmer der Befragung zwischen Mai und September dieses Jahres aufgerufen, auf einer Skala von 1 ...

Donald Trump

Nur jeder zehnte Deutsche würde Trump wählen

Wenn die Deutschen bei der Präsidentenwahl in den USA mitentscheiden dürften, wäre ihr Votum eindeutig: Nur zehn Prozent würden Amtsinhaber Donald Trump wählen, eine klare Mehrheit von 56 Prozent seinen Herausforderer Joe Biden.

26 Prozent würden keinem von beiden ihre Stimme geben. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der dpa hervor.

Danach sind die Anhänger aller im Bundestag vertreten Parteien eindeutig für Biden - mit einer Ausnahme: Bei den Wählern der AfD liegt Trump mit 36 zu ...

XXL-Bundestag verkleinern? Das steckt hinter der geplanten Reform des Wahlrechts

Geht es nach dem Willen der Regierungskoalition, dann werden sich die Zusammensetzung des Bundestags und entsprechend das Wahlrecht bald ändern. Denn nach jahrelangem Streit wollen CDU/CSU und SPD am Donnerstag ihre geplante Wahlrechtsreform in den Bundestag einbringen. Doch die Kritik ist laut. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Warum will die Koalition das Wahlrecht ändern? Der Bundestag wächst und wächst. Regulär sollten im Plenum 598 Abgeordnete sitzen.

Bundestag

Gutachten bescheinigt Wahlrechtsreform wenig Wirkung

Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags bescheinigt der Wahlrechtsreform von CDU/CSU und SPD eine nur geringe Wirkung hinsichtlich einer Verkleinerung des Parlaments.

Bezogen auf das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 wäre damit eine Absenkung der Gesamtsitze auf bis zu 682 Abgeordnete möglich gewesen, heißt es in der Ausarbeitung, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Die Regelungen hätten also „eine Ersparnis von bis zu 27 Abgeordneten gebracht“.

 Mit einem Feuerwerk am Brandenburger Tor in Berlin feierten rund eine Million Menschen in der Nacht vom 02. auf den 03. Oktober

30 Jahre Deutsche Einheit: Vorurteilsfrei am Einenden arbeiten

Als Kind der Nachwende-Generation war die DDR für mich schon immer Geschichte. Ich kenne die Bilder des Mauerfalls nur aus Dokumentationen. Ich habe nie eine innerdeutsche Grenzkontrolle erlebt oder ein Paket für die Ost-Verwandtschaft gepackt. Und es kommt mir nicht in den Sinn, zu unterscheiden, ob jemand aus Mannheim oder aus Magdeburg kommt. Die deutsche Einheit ist für meine Generation Normalzustand. In Zeiten, in denen andernorts Mauern gebaut und Bündnisse aufgekündigt werden, ist sie schon deshalb eine großartige Erfolgsgeschichte.

In vielen Bereichen ist der Osten in den vergangenen 30 Jahren deutlich vorangekommen. Doch noch gibt es gravierende Unterschied

30 Jahre Einheit: Die Unterschiede sind noch da

„Nimm dir Essen mit, wir fahren nach Brandenburg“ heißt es im Songtext von Rainald Grebe. Leider entbehrt diese Empfehlung nicht jeglicher Grundlage. Denn immer noch gibt es im Osten Restaurants, in denen Essiggurke und Silberzwiebel, auf dem Blattsalat thronend, als Ausweis gehobener Küche empfunden werden. Und ja, die Wessis wissen es natürlich mal wieder besser.

Was aber trennt außer dem Essen West und Ost?

„Gemeinschaftssinn und Bescheidenheit ist bei Ossis meines Erachtens stärker ausgeprägt“, findet der Potsdamer ...

 Auch wenn die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen einen anderen Schluss nahelegen – laut Bertelsmann-Studie sind die Deutschen

Bevölkerung hat wieder mehr Vertrauen in die Politik - Demos spiegeln nicht das Meinungsbild wider

Gestiegenes Vertrauen in die Regierungsarbeit, weniger Probleme mit der Migration – das sind laut Bertelsmann-Stiftung die Gründe dafür, dass die Empfänglichkeit für populistische Ideen in der Bevölkerung stark zurückgegangen ist. Die immer heftiger werdenden Proteste gegen die Corona-Politik der Bundesregierung seien in diesem Zusammenhang zu vernachlässigen, sagte Robert Vehrkamp, einer der Autoren der Studie der „Schwäbischen Zeitung“. „Die Wirkung der Demonstrationen sind eher ein Beleg für die Macht selektiver Bilder“, betonte er.