Suchergebnis

Ceconomy

Ceconomy: Black-Friday-Boom bremst Weihnachtsgeschäft

Rekordverkäufe rund um den Black Friday, leere Läden in den zwei Wochen danach: Das wichtige Weihnachtsquartal war für Deutschlands größte Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn ein Wechselbad der Gefühle.

Unter dem Strich wurde am Ende von den Kunden weniger gekauft. Doch nicht zuletzt dank eines bereits im April vergangenen Jahres eingeleiteten Sparprogramms stieg der Gewinn des Mutterkonzerns Ceconomy dennoch kräftig, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Führungsspitze

MediaMarktSaturn will mit kleineren Läden punkten

Kleinere Läden, ein schnellerer Online-Shop und mehr Serviceangebote von der Handy-Reparatur bis zur Einrichtung des neuen Computers: So will der schwächelnde Handelskonzern Ceconomy seine Elektronikketten Media Markt und Saturn wieder auf Erfolg trimmen.

„Im Moment sind wir von der Profitabilität unserer Wettbewerber noch ein gutes Stück entfernt“, sagte Ceconomy-Chef Bernhard Düttmann bei der Vorstellung der Bilanz 2018/19 in Düsseldorf.

Mediamarkt-Filiale in Köln: Die Geschäftslage ist nicht katastrophal, aber es geht auch nicht voran. „Das Internet kann man nich

In Zeiten des Onlinehandels setzen Mediamarkt und Saturn auf Erlebnis- statt Billigangebote

Der Verkäufer in der Saturn-Filiale in der Tauentzienstraße in Berlin überlegt nicht lange. Er senkt sofort anstandslos den Preis. Die Festplatte war auf Amazon einige Euro billiger – da zieht der größte Elektro-Anbieter in Deutschland gerne mit. Zumal jetzt im Adventsgeschäft der Konkurrenzkampf besonders groß ist.

Im gleichen Stockwerk zeigt der Markt noch eine andere Seite – eine, die ihm Onlinehändler nicht einfach streitig machen können.

Führungskrise bei Ceconomy

Vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft kriselt es bei Ceconomy

Eigentlich sollte es für den Elektronikhändler Ceconomy und seine Tochterunternehmen Media Markt und Saturn zur Zeit nur ein Thema geben: das bevorstehende Weihnachtsgeschäft.

Doch die wichtigsten Verkaufswochen des Jahres und die dazugehörigen Rabattschlachten am Black Friday und am Cyber Monday scheinen im Moment bei Deutschlands größter Elektronikkette in den Hintergrund zu treten. Hauptsächlich beschäftigt sich der Konzern mit sich selbst.

Produktion bei Stada

Stada tritt Sorgen vor Job-Abbau entgegen

Nach dem hauchdünn besiegelten Verkauf an Finanzinvestoren tritt der Arzneimittelhersteller Stada Sorgen vor einem Arbeitsplatzabbau entgegen.

„Die Zentrale in Bad Vilbel steht nicht zur Diskussion“, sagte Vorstandschef Engelbert Willink am Montag in einem Pressegespräch. Zwar gebe es noch keine genauen Personalplanungen unter den neuen Eignern Bain und Cinven. „Es deutet aber nichts darauf hin, dass künftig weniger Arbeit in Deutschland gemacht wird und mehr im Ausland“, betonte Willink.

Matthias Wiedenfels

Stada tauscht Führungsspitze aus

Nach dem jüngst gescheiterten Verkauf an Finanzinvestoren tauscht der Arzneimittelhersteller Stada die Führungsspitze aus.

Sowohl Vorstandschef Matthias Wiedenfels als auch Helmut Kraft, Vorstand für Finanzen, Marketing und Vertrieb, legen mit sofortiger Wirkung ihrer Ämter nieder.

Das teilte der im MDax notierte Konzern nach einer Aufsichtsratssitzung mit. Zugleich erwägen die Investoren Bain und Cinven einen neuen Anlauf, Stada zu übernehmen.

Lanxess reißt Steuer herum - Ära Heitmann zu Ende

Köln (dpa) - Die Ära Heitmann beim Dax-Konzern Lanxess geht zu Ende. Riesig sind die Erwartungen an den neuen Mann Matthias Zachert. Die Lanxess-Aktie schießt nach oben - das Papier von Zacherts bisherigem Unternehmen Merck dagegen fällt in den Keller.

Der Spezialchemiekonzern Lanxess reißt nach Gewinneinbrüchen das Steuer herum: Der langjährige Konzernlenker Axel Heitmann verlässt völlig überraschend den Konzern, den er selbst in fast zehn Jahren bis in den Dax gebracht hat.

Betriebliche Altersvorsorge: Konzerne schlagen Alarm

Stuttgart (dpa) - Dank niedriger Zinsen sparen Konzerne Milliarden an Euro - doch das billige Geld hat auch seine Schattenseiten. Denn das Dauertief bei den Zinsen bereitet vielen Unternehmen hierzulande große Probleme bei der betrieblichen Altersvorsorge.

Die Dax-Konzerne sind zunehmend alarmiert, wie die „Financial Times Deutschland“ (Dienstag) berichtet. „Die Pensionsverpflichtungen sind ein Riesenproblem für viele Unternehmen“, sagte der Finanzchef des Rückversicherers Munich Re, Jörg Schneider, der Zeitung.

ICC Berlin

Berliner Architekt Ralf Schüler gestorben

Berlin (dpa) - Der Architekt Ralf Schüler, der mit seinen Bauten das Gesicht West-Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg mitgeprägt hat, ist tot. Schüler starb bereits am Donnerstag im Alter von 80 Jahren, wie die Berlinische Galerie am Freitag mitteilte.

Zusammen mit seiner Frau Ursulina Schüler-Witte (78) entwarf er das Internationale Congress Centrum (ICC), das Turmrestaurant „Bierpinsel“ in Berlin-Steglitz, das Denkmal für Rosa Luxemburg am Landwehrkanal und die Kuppel der U-Bahnstation Nollendorfplatz.

Beiersdorf

Beiersdorf senkt Prognose

Hamburg (dpa) - Der Nivea-Hersteller Beiersdorf beschleunigt den Umbau seiner Pflegesparte. In den kommenden Jahren will der Konzern in die Entwicklung neuer Produkte investieren. Gleichzeitig werden Artikel, die beim Verbraucher nicht gut ankommen, aus dem Sortiment genommen.

Aus der dekorativen Kosmetik zieht sich Beiersdorf in Deutschland ganz zurück. Lippenstifte, Make-up oder Nagellack der Marke Nivea werden im Laufe des kommenden Jahres aus den Regalen der Händler verschwinden.