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„Gespenstische Stille“ herrscht laut Bürgermeister Bernd Gombold rund um das Rathaus in Inzigkofen.

Vom Gemeindechef zum Krisenmanager

Normalerweise sind sie für die Bürger die Gemeindechefs, die im Hintergrund agieren und bei Veranstaltungen ihre Kommune vertreten. Durch den Coronavirus hat sich aber die Rolle der Bürgermeister verändert; sie organisieren gerade das Gemeindeleben und versuchen, die angeordneten Maßnahmen von Land und Bund umzusetzen. Einige Bürgermeister wie in Inzigkofen und Bingen gehen sogar noch einen Schritt weiter und wenden sich in einem Appell im Amtsblatt an ihre Bürger (siehe Infokasten).

 Freuen sich über die Ehrung für 30 Jahre Vereinstreue: Vorstand Thomas Staible, Peter Markieton, Jürgen Dreyer, Sonja Herrmann,

Abteilungen ziehen Bilanz

Vorstandsberichte, Wahlen und Ehrungen haben bei der Jahreshauptversammlung des Sportclubs Schönebürg auf der Tagesordnung gestanden. Trotz des Coronavirus konnte der Vorsitzende Stefan Schneider zahlreiche Besucher bei der Jahreshauptversammlung begrüßen.

Zahlreiche Themen konnten im vergangenen Jahr erfolgreich erledigt werden: darunter Sanierungsarbeiten für den Trainingsplatz, die Renovierung der Duschen im Sportheim sowie die Anschaffungen von Spielgeräten.

 Dieter Dreher, Vorsitzender des Schützenvereins Vilsingen, hilft mit dem Verein aktiv bei den Sanierungen der Schießbahnen mit.

Vilsinger Schützen vergrößern ihr Schützenhaus

Der Schützenverein Vilsingen ist im Moment gut aufgestellt. Die gute Jugendarbeit des Vereins wurde erst im vergangenen Jahr mit zahlreichen Preisen gewürdigt. Trotzdem gibt es im Schützenhaus bereits seit Längerem ein Problem: Das Vereinsheim befindet sich im Kellergeschoss des Vilsinger Kindergartens und die Mitglieder haben immer wieder mit eindringender Feuchtigkeit zu kämpfen. Außerdem ist der Platz zum Training bei vier Schießständen nur sehr beschränkt, sagt Dieter Dreher, Vorsitzender des Schützenvereins.

Das Pfarrhaus soll bis Herbst dieses Jahres fertig saniert sein.

Vilsinger bekommen neues Generationenhaus

Das ehemalige Vilsinger Pfarrhaus wird im Moment grundlegend saniert. Es wird künftig für Vereine und die Landjugend zur Verfügung stehen. Aber auch ein Präsentationsraum für die Ehrenbürgerausstellung sowie ein Veranstaltungsraum für die Seniorenarbeit sind laut Bürgermeister Bernd Gombold geplant. Das Pfarrhaus soll bis zum Herbst dieses Jahres fertig sein.

Auf der Baustelle des Vilsinger Pfarrhauses herrscht im Moment reger Betrieb. Das Gebäude wurde bis auf das Holztragwerk entkernt.

 In dieser Szene war es beim Theater passiert: Beim Sprung ins Bett, brach dieses auseinander und ein Brett fiel auf den großen

Hauptdarsteller nach Unfall auf der Bühne verletzt - Weitere Theater-Vorstellungen abgesagt

Ein lustiges Theaterstück der Albvereinsgruppe Zainingen hat am Freitagabend Theaterfreunde von Nah und Fern in die Zaininger Turn- und Festhalle gezogen, aber nur am Freitag.

Dreimal sollte das Lustspiel „Dr g’stohlene Stinkerkäs“ aus der Feder von Bernd Gombold am Wochenende gespielt werden. Doch sehr zum Bedauern der Zaininger Theatergruppe um Käthe Autenrieth konnte es nur einmal präsentiert werden: Aufgrund der Verletzung eines Hauptdarstellers während der Aufführung am Freitagabend mussten die weiteren Termine abgesagt werden.

 Die Theatergruppe des Schwäbischen Albvereins Zainingen führt an diesem Wochenende den lustigen Dreiakter „Dr g’stohlene Stinke

Keine Erinnerung nach durchzechter Nacht

„Dr g’stohlene Stinkerkäs“, so heißt das nächste Stück, das bei den Theatertagen der Albvereinsgruppe Zainingen gespielt wird. Das Theaterstück aus der Feder von Bernd Gombold ist an drei Tagen zu sehen. Beste Unterhaltung sei garantiert, sagen die Laiendarsteller um Käthe Autenrieth und freuen sich auf viele Besucher. Seit Monaten probt die Theatergruppe im Schwäbischen Albverein für das Theaterspiel, das seit Jahren fest im Römersteiner Terminkalender verankert ist.

 Bei der Vilsinger Weiberfasnet legt die Sauldorfer Tanzformation Hopa-Holix einen tollen Auftritt hin.

Die Männer und ihre Problemchen

Bei der Vilsinger Weiberfasnet hat es in der ausverkauften Keltenhalle wieder ein buntes Programm mit vielen Akteuren gegeben. Die Partyband „Albsound“ sorgte für beste Stimmung bei den weiblichen Gästen, die passend angezogen unter dem Motto „Wild Wild West“ gekommen waren.

Nach einem Eingangssketch und einem feschen Saloon-Tanz von den Mädels vom Orga-Team des Musikvereins Vilsingen führten Bianca Brändle und Simone Schlesiger gekonnt durchs Programm.

Das Trio Infernale tritt am „Schmotzigen“ als Samenfänden auf und unterhält auf ungewöhnliche Art das Publikum.

In Inzigkofen ist die Hölle los

Beim Bürgerball am Abend des Schmotzigen Dunschtig war in der Römerhalle in Inzigkofen buchstäblich die Hölle los. Nicht nur, dass die örtliche Bruck-Deifel-Zunft, die den Bürgerball ausgerichtet hat, ihre Gründung einem sagenhaften Pakt mit dem Teufel zu verdanken hat. Nein, der Leibhaftige namens „Luzifer Gombi“ erschien völlig unangekündigt auf dem Ball und ließ Gift und Galle auf die Inzigkofer herabregnen.

Er ereiferte sich mächtig über die Harmoniesucht der Inzigkofer: „Onder de Vereine wollt i Neid und Missgunscht streie, ...

In Inzigkofen ist der Teufel los

Ein leibhaftiger Teufel in der Gestalt des Bürgermeisters Bernd Gombold legte sich mit den Inzigkofer an, ein Männerballett zeigte nicht nur Bauch, sondern ein tolles Rhytmusgefühl, ein Dorfspatz namens Kirsten Mors zwitscherte dörfliche Neuigkeiten in die Welt hinaus und auch der neue Einkaufsmarkt war Gegenstand der närrischen Auftritte. SZ-MItarbeiterin Susanne Grimm war mit der Kamera dabei.

„Seine“ Kulisse: Bernd Gombold hat das Stück geschrieben, das die Ledigen in Vilsingen aktuell aufführen.

„Meine Mutter war nicht so begeistert“

Unter der Woche ist Bernd Gombold als Bürgermeister der Gemeinde Inzigkofen bekannt. Was viele nicht wissen: Der 52-Jährige schreibt auch Theaterstücke. Über 40 von ihnen hat er beim Deutschen Theaterverlag schon veröffentlicht. Eines von ihnen, „Die unglaubliche Geschichte vom gestohlenen Stinkerkäs“, spielt gerade die Ledigengesellschaft Vilsingen. Ob Gombold sich bei den Proben auch mal einmischt und wie er überhaupt zum Schreiben gekommen ist, hat er SZ-Redakteurin Mareike Keiper im Interview erzählt.