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Friedemann Vogel

Stuttgarter Ballettstar Vogel ist Tänzer des Jahres

Der Stuttgarter Ballettstar Friedemann Vogel ist zum „Tänzer des Jahres“ gewählt worden. Er teilt sich die Auszeichnung mit Jan Casier vom Ballett Zürich. Bei einer Umfrage bestimmten 25 internationale Kritikerinnen und Kritiker zudem das Berliner Staatsballett überraschend zur Kompanie des Jahres, wie die Fachzeitschrift „Tanz“ am Mittwoch in Berlin bekanntgab.

„Er ist ein Weltstar, der nie den Boden unter den Füßen verloren hat“, heißt es in der Ausgabe der Fachzeitschrift über den 40 Jahre alten Vogel.

Staatsballett Berlin

Berliner Staatsballett zur Kompanie des Jahres gewählt

Nach Querelen um die künstlerische Leitung ist das Berliner Staatsballett überraschend zur Kompanie des Jahres gewählt worden. Bei einer Umfrage bestimmten 25 internationale Kritikerinnen und Kritiker das größte Ballettensemble Deutschlands zu ihrem Favoriten, wie die Fachzeitschrift „Tanz“ in Berlin bekanntgab.

Die Auseinandersetzungen drehten sich um den Einstieg der Tanzregisseurin Sasha Waltz (56), die das Ensemble inzwischen gemeinsam mit Ko-Intendant Johannes Öhmann (52) leitet.

Sasha Waltz

Sasha Waltz: Müssen das Fehlerhafte in uns akzeptieren

Choreografin Sasha Waltz (55) beobachtet eine fragwürdige Sehnsucht nach Perfektion in der heutigen Gesellschaft. „Es wird alles immer perfekter, immer schöner. Das wird auch propagiert in den sozialen Medien“, sagte Waltz der Deutschen Presse-Agentur.

Das Leben werde retuschiert, in sozialen Medien neu geordnet, damit es glücklich, erfolgreich, ereignisreich erscheine. Waltz gehört zu den einflussreichsten Choreografinnen für den zeitgenössischen Tanz.

Exodos

Utopie mit Glaskasten: Sasha Waltz zeigt „Exodos“

Seile, ein riesiger Plexiglaskasten und Kostüme, bei denen die Ärmel an der falschen Stelle runterbaumeln: In ihrer Tanz-Performance „Exodos“ spielt die Berliner Choreographin Sasha Waltz mit verschiedenen Stilelementen und den Gewohnheiten von Theatergängern.

So entsteht ein ungewöhnliches Stück, das die Tänzerinnen und Tänzer ihrer Truppe am Donnerstagabend im Radialsystem in Berlin uraufgeführt haben.

Am Anfang ziehen mehrere Darsteller einen Tänzer an Seilen vom Boden bis fast unter die Decke der Aufführungshalle.

Tänzer Daniil Simkin

Daniil Simkin freut sich auf Neues in Berlin

Der russische Startänzer Daniil Simkin (30) freut sich auf neue Herausforderungen in Berlin. Er glaube an das „neue Projekt Staatsballett“ mit den Intendanten Sasha Waltz und Johannes Öhman, sagte Simkin der „Berliner Zeitung“ (Donnerstag).

Er wolle bei etwas Neuem dabei sein und freue sich auf die Verbindung aus klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz.

Der internationale Bühnenstar, seit 2012 Erster Solotänzer beim American Ballet Theatre in New York, wechselt zur Spielzeit 2018/2019 in gleicher Funktion an das ...

Nacho Duato

Letzte Spielzeit von Nacho Duato beim Staatsballett Berlin

Für seine letzte Spielzeit als Intendant des Staatsballetts Berlin plant der Choreograph Nacho Duato drei Premieren.

Mit „Don Quixote“, einem Klassiker des spanischen Choreographen Víctor Ullate, sowie Duatos Version von „Romeo und Julia“, stehen in der Spielzeit 2017/18 dabei gleich zwei Werke der Weltliteratur auf dem Programm, wie das Staatsballett am Montag mitteilte.

Als dritte Premiere kommt der zeitgenössische Dreiteiler „Doda/Goecke/Duato“, den neben Duato der Erste Ballettmeister des Staatsballetts, Gentian Doda, ...

Floating Piers

„Stardust“ und „Hallelujah“: Das war das Kulturjahr 2016

Goldene Stege übers Wasser, erbitterter Streit um Personalien und der Tod von David Bowie, Leonard Cohen und „Schimi“ - das Kulturjahr war bunt, turbulent und oft traurig.

POLITIK UND KRISEN - Flüchtlingskrise und Fremdenfeindlichkeit, Brexit und Populismus, Ausnahmezustand in der Türkei und die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten - selten hat die Politik die kulturpolitische Debatte so stark mitbestimmt wie in diesem Jahr. Immer wieder melden sich Künstler und Intellektuelle mahnend zu Wort, deutschlandweit setzen sich ...

Koalitionsverhandlungen in Berlin

Berlin bekommt wieder eigenes Kulturressort

Museumsinsel, Staatsoper, Philharmoniker - keine andere Stadt kann mit einem so hochkarätigen Kulturangebot aufwarten wie Berlin. Das Amt des obersten Kulturchefs in der Hauptstadt hat deshalb deutschlandweite Strahlkraft - auch wenn einige wichtige Institutionen unter Bundesregie stehen.

Erstmals seit zehn Jahren wird die Verantwortung nun wieder in einem eigenständigen politischen Ressort gebündelt. „Gut so!“, jubelte der Deutsche Kulturrat am Mittwoch sogleich.

Humboldt Forum in Berlin

Theater, Kunst, Museen: Reichlich Baustellen in Berlin

Berlin lebt von seinem Image als quirlige Kulturmetropole - für die meisten Touristen ist das der Hauptgrund für einen Besuch der deutschen Hauptstadt.

Eine lange Hängepartie um die Regierungsbildung kann sich deshalb gerade die Kulturpolitik nicht leisten. Denn derzeit gibt es bei Theatern, Kunst und Museen so viele offene Baustellen wie nie. Ein Überblick:

FEUER UNTERM DACH. Gleich drei Leuchtturm-Institutionen wehren sich gegen die ihnen verordnete Zukunft.

Sasha Waltz

Staatsballett sagt Gespräch mit Sasha Waltz ab

Der Streit zwischen dem Berliner Staatsballett und der Choreografin Sasha Waltz spitzt sich zu. Die Tänzer sagten am Montag ein für Dienstag geplantes Treffen mit Waltz und ihrem designierten Co-Intendanten Johannes Öhman ab.

Die Kulturverwaltung habe verlangt, die Fragen der Tänzer für das Treffen 24 Stunden vorher vorgelegt zu bekommen, teilten die Ballettsprecher mit. Zudem gebe es laut Verwaltung bisher noch kein Konzept für die geplante Doppelintendanz.