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Robert Forster

Trauer um „Jackie Brown“-Schauspieler Robert Forster

Die Filmwelt trauert um Robert Forster: Der US-amerikanische Schauspieler, der in dem Kult-Film „Jackie Brown“ mitspielte, ist am Freitag in seinem Haus in Los Angeles an einem Hirntumor gestorben.

Dies bestätigte Forsters Sprecherin Kathie Berlin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Seine langjährige Partnerin Denise Grayson und Forsters vier erwachsene Kinder seien an seiner Seite gewesen. Die Erkrankung war erst im Juni festgestellt worden.

Oleg Senzow

Regisseur Oleg Senzow will sich für Gefangene einsetzen

Nach seiner Freilassung will sich der ukrainische Filmemacher Oleg Senzow weiter für andere Gefangene in Russland einsetzen.

Er wolle kämpfen für inhaftierte Ukrainer, sagte Senzow der Deutschen Presse-Agentur am Mittwochabend in Berlin, wo er das Human Rights Film Festival besuchte. „Und ich werde meine Filme machen. Und ich werde leben.“

Senzow war vor fünf Jahren nach der russischen Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel Krim festgenommen worden.

Gelobt sei Gott

Ozon-Film „Gelobt sei Gott“ über Missbrauchsopfer

Seit Jahren erschüttert ein Missbrauchsskandal um den inzwischen verurteilten Priester Bernard Preynat die katholische Kirche in Frankreich.

Der französische Star-Regisseur François Ozon hat sich mit seinem preisgekröntem Berlinale-Film „Gelobt sei Gott“ („Grâce à Dieu“) vor allem die Perspektive der Opfer vorgenommen. Anhand der Schicksale von Alexandre (Melvil Poupaud), François (Denis Ménochet) und Emmanuel (Swann Arlaud) erzählt er, wie unterschiedlich seine männlichen Protagonisten mit ihrem seit Jahrzehnten realen Schicksal ...

Gelobt sei Gott

„Gelobt sei Gott“ - über katholische Missbrauchsopfer

Seit Jahren erschüttert ein Missbrauchsskandal um den inzwischen verurteilten Priester Bernard Preynat die katholische Kirche in Frankreich. Der französische Star-Regisseur François Ozon hat sich mit seinem preisgekröntem Berlinale-Film „Gelobt sei Gott“ („Grâce à Dieu“) vor allem die Perspektive der Opfer vorgenommen.

Anhand der Schicksale von Alexandre (Melvil Poupaud), François (Denis Ménochet) und Emmanuel (Swann Arlaud) erzählt er, wie unterschiedlich seine männlichen Protagonisten mit ihrem seit Jahrzehnten realen Schicksal ...

Gelobt sei Gott

„Gelobt sei Gott“: Ozon verfilmt Missbrauch in der Kirche

„Grâce à Dieu.“ Er sagt es tatsächlich. Vor laufenden Kameras. „Die Mehrheit der Fälle ist Gott sei Dank verjährt.“ Es geht um massenhaften Kindesmissbrauch durch den katholischen Priester Bernard Preynat.

Der Satz, gefallen während einer Pressekonferenz, stammt von seinem vorgesetzten Kardinal Philippe Barbarin. Der französische Regisseur François Ozon macht die Szene in seinem preisgekröntem Berlinale-Film „Gelobt sei Gott“ („Grâce à Dieu“) zu einem beklemmenden Sinnbild für mangelndes Problembewusstsein und schleppende ...

Roberto Saviano

Promi-Geburtstag vom 22. September: Roberto Saviano

Ein Buch hat sein Leben verändert. 2006 brachte der italienische Journalist Roberto Saviano „Gomorrha“ heraus. Darin schilderte er detailreich die Umtriebe der Camorra, wie die Mafia in seiner neapolitanischen Heimatregion heißt, und nannte auch Namen.

Das Buch wurde ein Riesenerfolg, doch Saviano lebt seither unter Personenschutz. Am nächsten Sonntag wird der Autor, dem die Mafia nach dem Leben trachtet, 40 Jahre alt.

Einschüchtern lässt sich Saviano nicht.

Reeperbahn-Festival - Feist

Reeperbahn-Festival dreht sich nicht nur um Musik

Das Hamburger Reeperbahn-Festival ist am Mittwochabend mit einer großen Show im Stage Operettenhaus offiziell eröffnet worden. Durch den Abend führten die Autorin und Moderatorin Charlotte Roche sowie der britische Fernsehmoderator Ray Cokes.

Festivalchef Alexander Schulz erzählte auf der Bühne vom Jahr 2006, in dem das Spektakel erstmals stattfand: „Es war ein finanzielles Desaster“. 13 Jahre später erwarten die Veranstalter für die diesjährige Auflage mehr als 40 000 Besucher.

Systemsprenger

Deutschlands Oscarhoffnung: „Systemsprenger“

Die neunjährige Benni ist wütend. Extrem wütend. Sie schreit und tobt, ihr Kopf ist rot vor Anstrengung. Doch sie hört nicht auf, sondern schmeißt schließlich noch ein großes Spielzeugauto gegen die Eingangstür. „Keine Sorge, das ist Sicherheitsglas“, beruhigt ein Pädagoge dahinter sich und andere. Aber Benni ist so in Rage, dass sie das Bobby Car voller Wucht durch die Luft wirft - und das Glas doch zerspringt.

Es sind Szenen wie diese, die einem noch länger in Erinnerung bleiben aus „Systemsprenger“, dem bemerkenswerten Debütfilm ...

Systemsprenger

Deutschlands Oscarhoffnung: „Systemsprenger“

In „Systemsprenger“ erzählt Nora Fingscheidt von dem schwer erziehbaren, neunjährigen Mädchen Benni, das von seiner Mutter weggegeben wurde und von einer Pflegeeinrichtung zur nächsten gereicht wird. In der Hauptrolle glänzt Helena Zengel, die bei den Dreharbeiten selbst erst neun Jahre alt war.

„Systemsprenger“ ist der Debütfilm der 36-jährigen Regisseurin, die damit bei der diesjährigen Berlinale nicht nur den Alfred-Bauer-Preis für einen Spielfilm gewann, der neue Perspektiven eröffnet.

Nora Fingscheidt

Nora Fingscheidt: „Es sind gute Zeiten für Regisseurinnen“

Mit ihrem Debütfilm „Systemsprenger“ schaffte es Nora Fingscheidt auf Anhieb in den diesjährigen Wettbewerb der Berlinale. Dort gewann die 36-jährige Regisseurin den Alfred-Bauer-Preis für einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet.

Außerdem ist „Systemsprenger“ nun auch der aktuelle deutsche Kandidat für den Auslands-Oscar. Der Film der im niedersächsischen Braunschweig geborenen Fingscheidt erzählt von der schwer erziehbaren Benni, die von einer Pflegeeinrichtung zur nächsten gereicht wird.