Suchergebnis

Ein zweijähriges Kind mit ihrer im Homeoffice arbeitenden Mutter: Der Rückzug vom Arbeitsplatz ins Homeoffice soll ein zentraler

Corona-Hotspot Büro: Welche Homeoffice-Regeln jetzt gelten

Am Dienstag beschlossen, am Mittwoch umgesetzt – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erhöht den Druck auf die Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter wenn immer möglich ins Homeoffice zu schicken. Oberstes Ziel: Kontakte reduzieren.

An sie wie an die Arbeitnehmer richtete der SPD-Politiker die „dringende Bitte“, die Regeln umzusetzen. Schließlich seien die Einschränkungen in den Unternehmen deutlich weniger restriktiv als in anderen Bereichen.

Umfrage der Tageszeitungen: So blicken Baden-Württemberger auf die nahe Zukunft

Die Wirtschaft ist der Stolz des Südwestens. Doch angesichts der Corona-Pandemie sind die Bürger in Baden-Württemberg in Sorge. Nicht nur die Krise der Unternehmen und die eigene Situation bewerten viele kritisch, sie befürchten auch eine Verödung der Innenstädte, eine Pleite welle der Einzelhändler.

Im BaWüCheck, der repräsentativen monatlichen Umfrage der Tageszeitungen im Baden-Württeemberg in Zusammenarbeit mit dem renommierten Institut für Demoskopie Allensbach (IfD), äußerten 70 Prozent der Befragten diese Angst.

Für eine Freiheit, die keine ist

Großbritannien zahlt einen hohen Preis für eine Freiheit, die keine ist

Der Handelsvertrag zwischen der EU und Großbritannien ist das absurde Ende des letztlich anachronistischen Brexit-Wunsches der Briten. Anachronistisch, weil die Befürworter eines EU-Austritts unter dem Motto „Global Britain“ eine Zukunft mit unzähligen für London günstigen Freihandelsverträgen propagierten, die im Zeitalter der großen Wirtschaftsblöcke – neben der EU sind das China und die USA – schon lange nicht mehr realis-tisch war. Sehr schnell signalisierten Washington und Peking London auch, wer in den künftigen Beziehungen Koch, wer ...

CDU-Europa-Abgebordneter Norbert Lins: „Ein Deal ist besser als gar kein Deal. Der Brexit bleibt aber ein historischer Fehler.“

Brexit-Deal: Warum für Europa-Politiker Norbert Lins Großbritannien nur zweiter Sieger ist

In letzter Minute haben die EU und Großbritannien eine Einigung über einen Handelsvertrag erzielt, der nach dem Ausscheiden des Königreichs die Beziehungen zur Union regelt. Der britische Premier Boris Johnson jubelte demonstrativ, dabei gibt es nach Auffassung von Norbert Lins für Großbritannien eigentlich kaum Grund zur Freude. Schließlich habe sich die EU in den entscheidenden Punkten durchgesetzt. Benjamin Wagener hat den CDU-Europaageordneten gefragt, wie das Verhältnis zu London künftig aussieht und warum Johnson kleinlauter sein sollte.

Andreas Schell vor dem Brennstoffzellen-Demonstrator: Nach Beobachtung des RRPS-Vorstandschefs hat sich der Wind gedreht – die I

Warum Rolls-Royce Power Systems seinen schwer angeschlagenen Mutterkonzern trotz allem schätzt

Trotz Corona, Konjunktureinbruch und Kurzarbeit kommt der Friedrichshafener Motorenhersteller Rolls-Royce Power Systems (RRPS) bislang stabil durch die Krise. Nach einer Anpassung der Erwartungen ist der Vorstand zuversichtlich, die neuen Ziele zu erreichen. Zudem will das Traditionsunternehmen bis Ende März seine Geschäftsbereiche neu ausrichten und das Thema Nachhaltigkeit in einer eigenen Sparte zusammenfassen.

Die Situation beim Mutterkonzern sieht dagegen anders aus: Der englische Turbinenbauer Rolls-Royce ist aufgrund des ...

Autor Benjamin Wagener

Brexit: Die EU muss standhaft bleiben

Europa wollte Großbritannien nicht verlieren, es ist der ureigenste Wunsch des Vereinigten Königreichs, die Union zu verlassen – und er ist zu respektieren. Egal wie groß der Ärger, das Unverständnis über das Agieren in London auch sein mag, es liegt auch im Interesse der Europäischen Union, dass es zu einem Abkommen kommt und der No-Deal-Brexit verhindert wird. Allerdings nicht zu jeder Bedingung.

Die EU ist der größte gemeinsame Markt der Welt.

Danke, liebe Finanzmärkte

Danke, liebe Finanzmärkte

In der Weltwirtschaftskrise haben Zocker den Ruf des sogenannten Finanzkapitalismus ruiniert, als sie die Welt mit hochspekulativen Wertpapieren an den Rand des Ruins führten. Nicht erst seitdem kritisieren Politiker, Philosophen und Aktivisten die grundsätzliche Logik der Finanzmärkte: Dass Investoren, Anleger, Sparer, die auf der Suche nach Renditen für ihr Kapital sind, sich an Unternehmen beteiligen und diese so zu nicht nachhaltigem Handeln zwingen, bei dem die nächste Quartalsbilanz im Mittelpunkt steht und eben nicht der langfristige ...

Geschlossene Bar in Stuttgart: „Wenn wir die Unternehmen retten und nach der Krise schnell durchstarten, dann wird sich der Eins

Staatssekretär Bareiß über die Corona-Hilfen: „Ließen wir alles kaputtgehen, würde alles noch viel, viel teurer“

Der Teil-Lockdown läuft seit knapp drei Wochen, kurz danach haben Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) die Novemberhilfen verkündet.

Doch fließen die Gelder schon? Und wie passen die Programme zu den Hilfen, die die Bundesregierung bereits für den Mittelstand auf den Weg gebracht hat? Benjamin Wagener hat sich darüber mit dem Sigmaringer Thomas Bareiß (CDU), Altmaiers Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, unterhalten.

Milchlastwagen mit Omira-Schriftzug in Ravensburg: „Wir verdienen sehr wenig Geld. Der deutsche Markt ist sehr umkämpft“, sagt L

Lactalis-Deutschland-Chef: Omira schreibt wieder schwarze Zahlen

Vor rund drei Jahren hat der Milchkonzern Lactalis die Molkerei Omira übernommen. Die Genossenschaft im Besitz von mehr als 2000 Bauern aus Oberschwaben, dem Allgäu, vom Bodensee und aus dem Schwarzwald wurde Teil einer weltweit operierenden Unternehmensgruppe mit Sitz im französischen Laval.

Seitdem verantwortet Morten Felthaus, der Deutschland-Chef von Lactalis, die Geschäfte an den beiden Omira-Standorten in Ravensburg und Neuburg an der Donau.

Wieland-Chef Erwin Mayr: „Keine Digitalisierung, keine Automatisierung, keine effiziente Energieerzeugung ohne Kupfer.“

Wieland-Chef im Interview: „Die Zukunft ist kupferrosa und nicht stahlgrau“

Kreditkarten würden nicht funktionieren, Elektroautos hätten keine Energie, und Millionen von Ladekabeln für Smartphones und Tablets wären nach wenigen Wochen unbrauchbar – wenn es in Bezahl-Chips, Batteriesysteme und Stecker kein Kupfer gäbe. Einen Großteil der hochwertigen Legierungen des rötlichen Metalls für die gesamte Welt liefert das Ulmer Unternehmen Wieland, das am Montag sein 200-jähriges Bestehen feiert.

Benjamin Wagener hat Wieland-Chef Erwin Mayr am Stammsitz des schwäbischen Traditionsunternehmens getroffen und mit ...