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Von Normalität kann in Corona-Zeiten keine Rede mehr sein. Das wissen auch die evangelische sowie die katholische Kirche in Leut

So begehen Gläubige in Leutkirch das Weihnachtsfest in Corona-Zeiten

Von Normalität kann in Corona-Zeiten keine Rede mehr sein. Das wissen auch die evangelische sowie die katholische Kirche in Leutkirch. Damit das Fest der Hoffnung und des Lichts nicht ganz ausfallen muss, haben sich beide kirchliche Organisationen ein Programm überlegt, um vor allem jetzt in dieser düsteren Zeit, ihren Gläubigen beizustehen.

Unsicherheit, Eingeschränktheit sowie vieler Orts Einsamkeit gehört heuer zwangsläufig zum Weihnachtsfest.

 Coronabedingt gibt es heuer auf dem Waldfriedhof sowie auf dem Alten Friedhof an der Wangener Straße keine traditionellen Grabg

St. Martin verzichtet auf gemeinsame Grabgänge

Die Kirchengemeinde St. Martin lädt auch dieses Jahr, an Allerheiligen, 1. November, zum Besuch der Gräber auf die Leutkircher Friedhöfe ein. Leider ist laut Mitteilung der Kirchengemeinde heuer die geplante Gottesdienstfeier zum Gräberbesuch, am 1. November, um 14.30 Uhr auf dem Waldfriedhof, dem Alten Friedhof und in Tautenhofen nicht möglich.

„Die Gräber mit den Namen der Verstorbenen sind Orte der Erinnerung, aber auch Orte gegen das Vergessen“, erklärt Pastoralreferent Benjamin Sigg, der auf einen Spruch aus dem biblischen Buch ...

Das Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde St. Martin (rechts) sowie der Kindergarten St. Vincenz (Mitte) sollen abgeriss

Die Abrisspläne von Gemeindehaus und Kindergarten werden konkreter

Das Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde St. Martin sowie der benachbarte Kindergarten St. Vincenz sollen abgerissen werden. Das Konzept sieht vor, am gleichen Standort am Oberen Graben ein neues, von beiden Einrichtungen genutztes Gebäude zu errichten. Den Plänen hat sowohl der Leutkircher Gemeinderat als auch der Kirchengemeinderat grundsätzlich zugestimmt. Die Kosten für das Projekt werden von der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf 3,5 bis vier Millionen Euro geschätzt.

Veränderungen soll es beim Vincentiushaus (links), beim Kindergarten-Gebäude (Mitte) sowie beim Gemeindehaus (rechts) geben.

Wird das katholische Gemeindehaus in Leutkirch abgerissen?

Drei zentrale Gebäude der katholischen Kirchengemeinde St. Martin stehen derzeit auf dem Prüfstand. Gemeint sind das Vincentiushaus, der Kindergarten St. Vincenz sowie das Gemeindehaus. Alle befinden sich am Oberen Graben. Umbau oder Neubau? So lautet die entscheidende Frage. Im Gespräch sind drei Bauvarianten, die jeweils aus einem gemeinsamen Konzept für alle drei Häuser bestehen.

Bei einer Gemeindeversammlung hat Pastoralreferent Benjamin Sigg am Dienstagabend rund 20 Mitgliedern die drei Varianten vorgestellt, die zu einem neuen ...

 Freuen sich über die Entscheidung (von links): Ehepaar Miller-Weber, Christof Janz, Rolf Seeger, Christian Joos, Dennis Hemer,

Mutmacher-Projekt wird verlängert

Bei der Mutmacher-Feier anlässlich der Verlängerung des Projektes hat Pfarrer Karl Erzberger Vertreter von sechs Stiftungen sowie Jugendliche aus den Jugendgruppen im Karlistal begrüßt. Dem Mutmacher-Team um Benjamin Sigg und Dennis Hemer war es gelungen, die Zusage der Stiftungen einzuholen.

Mit dabei sind: Bischof-Moser-Stiftung, Bürgerstiftung Leutkirch, Familie Miller-Weber Stiftung, Siegfried-Gebhart Stiftung, Stiftung Volksbank Allgäu-Oberschwaben und die Thussi-Drexler Stiftung.

Das Filmteam vom Mutmacher-Projekt auf dem Weg zur Galluskapelle.

Kurzfilm zeigt die Galluskapelle

Zum Start in die Sommerferien haben Jugendliche des Mutmacher-Projektes ein Ferien-Video gedreht. Darin schaut das Team laut Pastoralreferent Benjamin Sigg auf die vergangenen Wochen zurück – das Video endet mit einem Feriensegen. Ben Stoppel und Darius Pfeffer hätten den Weg zur Galluskapelle mit Drohne und mehreren Kameras begleitet. Das Video sei auf der Instagram-Seite (#mutmacher_st_martin) des Projektes oder unter www.leutekirche.drs.de zu sehen.

Das in den gespaltenen Baumstamm gehauene Kreuz an der sechsten Station sagt aus: Das Glück kann man verdoppeln, indem man es wi

Katholische Kirchengemeinde St. Martin feiert Fronleichnam

Auch wenn in diesem Jahr die festliche Prozession, die Stationen in der Innenstadt und die schönen Blumenteppiche fehlen, ist zu Fronleichnam für die katholischen Christen mit der Wandlung von Brot und Wein der Sohn Gottes grundsätzlich präsent.

„Dieses Geheimnis ist ein sinnliches Fest, das wir nicht greifen können“, sagte Pastoralreferent Benjamin Sigg in seiner Predigt beim Festgottesdienst, den Pfarrer Karl Erzberger und Pater Hubertus Freyberg gemeinsam zelebrierten.

 Die „Schnipsel“ liegen verteilt auf der Wilhelmshöhe.

„Schnipsel“ verunstalten die Wilhelmshöhe

Jugendliche der Kirchengemeinde St. Martin haben ein Mitmach-Angebot für Kinder- und Familien entwickelt. Teil davon ist auch eine Schnitzeljagd entlang des Leutkircher Besinnungsweges. Diese habe in der Vorbereitung den Namen „Schnipseljagd“ bekommen, weil die Teilnehmer unterwegs „Schnipsel“ sammeln, die am Ende zusammengefügt werden, teilt die Kirchengemeinde mit.

In der Nacht auf Dienstag seien die Stationen dann Opfer von Vandalismus geworden.

 FSJler Tobias Koch und KjGler Tobias Ries bei den Rohbauarbeiten im Februar – noch ohne Einschränkungen, zusammen mit anderen H

„Wir müssen neu denken“

„Jetzt haben wir einen neuen Jugendraum, aber keine Jugendlichen die ihn nutzen können.“ So lautet das Fazit von Dennis Hemer, Jugendreferent in der Kirchengemeinde St. Martin, mit Blick auf den neuen Jugendraum. Seit Februar laufen die Umbauarbeiten im Dachgeschoss des ehemaligen Kaplaneihauses am Marienplatz 15, unter Jugendlichen auch als „Chillix“ bekannt.

Um die neuen Räumlichkeiten für möglichst viele Person zugänglich zu machen, musste zuerst das alte Dachgebälk verstärkt und ein Boden verlegt werden, heißt es in einem ...

 Benjamin Sigg

Geistliches Wort zum Karfreitag: Durchkreuzte Welt

Niemand geht gerne zu einer Beerdigung. Beerdigungen sind traurig. Ich bin beruflich oft auf dem Friedhof und erlebe dort, wie das Leben durchkreuzt wird. Die Kinder, die um ihre Mutter trauern oder viel schlimmer, die Eltern, die ein Kind verloren haben.

Normal versuche ich da Abstand zu halten. Aber zurzeit ist nichts normal und mir treten die Tränen in die Augen. Da sterben Menschen und fast niemand kann Abschied nehmen. Die Kontaktsperre schützt vor der Ausbreitung des Virus und doch entstehen Wunden, die wir noch gar nicht ...